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von 2143 Forward End
Was wirklich Qualität hat, entscheidet die Zeit
von Vera Siegmund | 15. November 2007
Bibendum von Eileen Gray, Diana A von Konstantin Grcic

Der deutsche Möbelhersteller ClassiCon hat einen untrüglichen Instinkt für zeitloses Design. Das Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, keine modischen Strömungen und Stile aufzuspüren, sondern Entwürfe, die aktuelle Trends überdauern und durch ihre Zeitlosigkeit bestechen.
Die Klassiker-Kollektionen mit Möbeln der Architekten Eckart Muthesius und Norman Cherner sowie der irischen Design-Pionierin Eileen Gray, für deren lizenzierte Reeditionen ClassiCon bekannt ist, haben das längst geschafft. Damals in den 20er Jahren waren sie die Vorreiter dessen, was man heute modernes Design nennt, heute sind sie Klassiker.
Und genau solche Entwürfe fasst ClassiCon auch aktuell ins Auge: Einzelstücke, die in ihrer Funktionalität und formalen Perfektion jenen Pionierscharakter aufweisen, der sie dafür prädestiniert, einmal selbst zu Klassikern zu werden. Dafür stehen Namen wie Konstantin Grcic, Alfredo Häberli, Clemens Weisshaar oder Barber Osgerby. ClassiCon fördert zeitgenössisches Design, indem es jungen Designern seine etablierten Klassiker als Paten zur Seite stellt. So verweist beispielsweise der damals noch am Beginn seiner Karriere stehende Designer Konstantin Grcic bei seinem Sekretär Orcus auf Eileen Grey.
Der Bekanntheitsgrad des Urhebers ist ClassiCon nicht so wichtig wie die Faszination einer neuen formalen Idee. Für die Bekanntheit sorgen dann schon die unternehmenseigenen Verbindungen, wie sie bereits in der namensgebenden Verbindung aus den beiden Worten "classic" und "contemporary" anklingen.
ClassiCon ist darauf spezialisiert, sorgfältig auszuwählen: Im Design, in seiner Herstellung - die Möbel der Klassiker-Kollektion werden durchnummeriert und mit einer ClassiCon-Signatur versehen, die für die originalgetreue Reedition bürgt -, in der Unternehmensarchitektur und dem eigenen Markenimage. Eine solch sorgfältige Auswahl war auch die Münchener CI-Agentur Martin et Karczinski, die im vergangenen Jahr die Neugestaltung des grafischen Erscheinungsbildes für den Möbelhersteller vornahm.

Venus & Orcus von Konstantin Grcic, Orbis SL von Herbert H. Schultes
Saturn von BarberOsgerby
Day Bed & Tube Light von Eileen Gray
Cherner Side Chair, Cherner Armchair & Cherner Dining Table von Norman Cherner
Pallas & Mars von Konstantin Grcic
News & Stories › 2007 › November
Was wirklich Qualität hat, entscheidet die Zeit
von Vera Siegmund | 15. November 2007
Der deutsche Möbelhersteller ClassiCon hat einen untrüglichen Instinkt für zeitloses Design. Das Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, keine modischen Strömungen und Stile aufzuspüren, sondern Entwürfe, die aktuelle Trends überdauern und durch ihre Zeitlosigkeit bestechen.
Der deutsche Möbelhersteller ClassiCon hat einen untrüglichen Instinkt für zeitloses Design. Das Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, keine modischen Strömungen und Stile aufzuspüren, sondern Entwürfe, die aktuelle Trends überdauern und durch ihre Zeitlosigkeit bestechen.
Die Klassiker-Kollektionen mit Möbeln der Architekten Eckart Muthesius und Norman Cherner sowie der irischen Design-Pionierin Eileen Gray, für deren lizenzierte Reeditionen ClassiCon bekannt ist, haben das längst geschafft. Damals in den 20er Jahren waren sie die Vorreiter dessen, was man heute modernes Design nennt, heute sind sie Klassiker.
Und genau solche Entwürfe fasst ClassiCon auch aktuell ins Auge: Einzelstücke, die in ihrer Funktionalität und formalen Perfektion jenen Pionierscharakter aufweisen, der sie dafür prädestiniert, einmal selbst zu Klassikern zu werden. Dafür stehen Namen wie Konstantin Grcic, Alfredo Häberli, Clemens Weisshaar oder Barber Osgerby. ClassiCon fördert zeitgenössisches Design, indem es jungen Designern seine etablierten Klassiker als Paten zur Seite stellt. So verweist beispielsweise der damals noch am Beginn seiner Karriere stehende Designer Konstantin Grcic bei seinem Sekretär Orcus auf Eileen Grey.
Der Bekanntheitsgrad des Urhebers ist ClassiCon nicht so wichtig wie die Faszination einer neuen formalen Idee. Für die Bekanntheit sorgen dann schon die unternehmenseigenen Verbindungen, wie sie bereits in der namensgebenden Verbindung aus den beiden Worten "classic" und "contemporary" anklingen.
ClassiCon ist darauf spezialisiert, sorgfältig auszuwählen: Im Design, in seiner Herstellung - die Möbel der Klassiker-Kollektion werden durchnummeriert und mit einer ClassiCon-Signatur versehen, die für die originalgetreue Reedition bürgt -, in der Unternehmensarchitektur und dem eigenen Markenimage. Eine solch sorgfältige Auswahl war auch die Münchener CI-Agentur Martin et Karczinski, die im vergangenen Jahr die Neugestaltung des grafischen Erscheinungsbildes für den Möbelhersteller vornahm.