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Where to go at imm 2009
10. Januar 2009

Die Lage ist nicht übersichtlicher geworden in Köln. Das traditionelle Passagen-Programm freut sich über einen vermeintlichen Design-Boom in der Stadt, was in der derzeitigen Situation etwas übertrieben klingt. Gleichzeitig ruft die Messe selbst, nachdem sie jahrelang die anderen Player ignoriert und bekämpft hatte, nun plötzlich eine „Cologne Design Week" aus, die, unterstützt von den etablierten Veranstaltungsorten Design Post, Sidispot, Spichernhöfe und KAP Forum in der sogenannten „Halle 11" - erneut verwirrend, denn auf der Messe gibt es ebenfalls eine Halle 11 - am Rheinauhafen ein neues Zentrum finden soll. Passagen versus Cologne Design Week. Kann das gut gehen?
Wie dem auch sei, wir beschränken uns auf einen kurzen Überblick der Orte in der Stadt, an denen wir gute - neue wie etablierte - Gestaltung erwarten dürfen.

Design Post
Die Design Post unweit des Messegeländes und des Bahnhofs Deutz, hat sich im vierten Jahr ihres Bestehens zu einem etablierten und geschätzten Zentrum für High-End-Design entwickelt. Zur imm 2009 erfolgt eine umfassende Neustrukturierung der Ausstellerflächen, wir dürfen uns auf neue Aussteller wie die Schweizer Firma Nanoo und andere freuen. Die überwiegend positive Resonanz bei Ausstellern und Besucher macht die Design Post zu einem erfreulichen Kontrapunkt zur seit Jahre kriselnden Messe.
www.designpostkoeln.de

Rheinauhafen
Im Rheinauhafen ist in den letzen Jahren ein neues Quartier für Design entstanden. Neben dem etablierten KAP Forum haben sich hier Showrooms und Ausstellungshallen angesiedelt, die in diesem Jahr erstmals umfassend bespielt werden und einen Besuch in jedem Fall lohnend erscheinen lassen. Zentrum der Aktivitäten im Rheinauhafen ist die „Halle 11".

Spichernhöfe
Wer es gediegen mag, ist hier richtig. Hier präsentieren sich B&B Italia, Tobias Grau und Boffi mit ihren Showrooms. Waren die Spichernhöfe in den vergangenen Jahren auch Gastgeber für eine Reihe weitere Firmen und Projekte, so scheint sich der Schwerpunkt inzwischen auf das Etablierte verschoben zu haben. Auch nicht schlecht.
www.spichern-hoefe.de

Ehrenfeld
In der „Design Zone Ehrenfeld" sollte man neben der Präsentation von Dornbacht bei Mike Meiré auch die Materialplattform MaterialConnexion und einige der zahlreichen Ateliers und Werkstätten besuchen, die sich hier in den letzten Jahre niedergelassen haben.

Sidispot
Unweit des Hauptbahnhofes hat sich mit dem Sidispot ein Zentrum für spanisches Design etabliert. Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen, einer repräsentativen Auswahl führender spanischer Hersteller sowie einem überzeugenden Raumkonzept in den Räumen des Bachem-Hauses ist der Sidispot einen Besuch wert.
www.sidispot.com

Pesch Wohnen
Trotz der Insolvenz des einstmals wichtigsten Einrichtungshauses der Republik schaut man bei Pesch nach vorne. Auf den traditionellen Empfang am Dienstag wird ebenso wenig verzichtet, wie auf Inszenierungen einzelner Hersteller wie Foscarini. Bleibt zu hoffen, dass sich Mut und Durchhaltevermögen auszahlen.
www.pesch-wohnen.de

Wohnkultur 66 im Hotel Chelsea
Ein kleiner Tipp neben den etablierten Orten: Die Präsentation der Skandinavien-Experten aus Hamburg im Hotel Chelsea mit Entwürfen von Finn Juhl, der Leuchtenserie von Eric Magnussen und Teppich- und Textilkollektionen von Hanne Vedel verspricht ein Highlight zu werden.

Rheintriadem
In der einstmals von Stylepark bespielten ehemaligen Bahndirektion am Konrad-Adenauer-Ufer (mit den benachbarten neuen Gebäuden jetzt Rheintriadem genannt) findet erstmals die „designersfair", eine Kooperation des Büros Voggenreiter und der Plattform Heimatdesign statt. Junge und nicht mehr ganz so junge Talente, wie der Blick auf das Teilnehmerfeld verrät, stellen hier ihre neuesten Kreationen aus. Wir sind gespannt.
www.designersfair.de

Die Kunstbar
Während der imm cologne lädt Quinze & Milan unter die Kölner Domplatte ein. Die Kunstbar, ausgestattet mit verschiedenen Ausführungen des Stuhls „Room 26" von Studio Arne Quinze, am Chargesheimerplatz 1, öffnet jeden Abend ab 18 Uhr. (siehe Artikel Big brother is having a drink with you)
www.quinzeandmilan.tv

Das gesamte Programm der Passagen finden Sie unter
www.voggenreiter.com/passagen09

News & Stories › 2009 › Januar
Where to go at imm 2009
10. Januar 2009
Tipps für Design-Liebhaber während der Kölner Möbelmesse
Die Lage ist nicht übersichtlicher geworden in Köln. Das traditionelle Passagen-Programm freut sich über einen vermeintlichen Design-Boom in der Stadt, was in der derzeitigen Situation etwas übertrieben klingt. Gleichzeitig ruft die Messe selbst, nachdem sie jahrelang die anderen Player ignoriert und bekämpft hatte, nun plötzlich eine „Cologne Design Week" aus, die, unterstützt von den etablierten Veranstaltungsorten Design Post, Sidispot, Spichernhöfe und KAP Forum in der sogenannten „Halle 11" - erneut verwirrend, denn auf der Messe gibt es ebenfalls eine Halle 11 - am Rheinauhafen ein neues Zentrum finden soll. Passagen versus Cologne Design Week. Kann das gut gehen?
Wie dem auch sei, wir beschränken uns auf einen kurzen Überblick der Orte in der Stadt, an denen wir gute - neue wie etablierte - Gestaltung erwarten dürfen.

Design Post
Die Design Post unweit des Messegeländes und des Bahnhofs Deutz, hat sich im vierten Jahr ihres Bestehens zu einem etablierten und geschätzten Zentrum für High-End-Design entwickelt. Zur imm 2009 erfolgt eine umfassende Neustrukturierung der Ausstellerflächen, wir dürfen uns auf neue Aussteller wie die Schweizer Firma Nanoo und andere freuen. Die überwiegend positive Resonanz bei Ausstellern und Besucher macht die Design Post zu einem erfreulichen Kontrapunkt zur seit Jahre kriselnden Messe.
www.designpostkoeln.de

Rheinauhafen
Im Rheinauhafen ist in den letzen Jahren ein neues Quartier für Design entstanden. Neben dem etablierten KAP Forum haben sich hier Showrooms und Ausstellungshallen angesiedelt, die in diesem Jahr erstmals umfassend bespielt werden und einen Besuch in jedem Fall lohnend erscheinen lassen. Zentrum der Aktivitäten im Rheinauhafen ist die „Halle 11".

Spichernhöfe
Wer es gediegen mag, ist hier richtig. Hier präsentieren sich B&B Italia, Tobias Grau und Boffi mit ihren Showrooms. Waren die Spichernhöfe in den vergangenen Jahren auch Gastgeber für eine Reihe weitere Firmen und Projekte, so scheint sich der Schwerpunkt inzwischen auf das Etablierte verschoben zu haben. Auch nicht schlecht.
www.spichern-hoefe.de

Ehrenfeld
In der „Design Zone Ehrenfeld" sollte man neben der Präsentation von Dornbacht bei Mike Meiré auch die Materialplattform MaterialConnexion und einige der zahlreichen Ateliers und Werkstätten besuchen, die sich hier in den letzten Jahre niedergelassen haben.

Sidispot
Unweit des Hauptbahnhofes hat sich mit dem Sidispot ein Zentrum für spanisches Design etabliert. Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen, einer repräsentativen Auswahl führender spanischer Hersteller sowie einem überzeugenden Raumkonzept in den Räumen des Bachem-Hauses ist der Sidispot einen Besuch wert.
www.sidispot.com

Pesch Wohnen
Trotz der Insolvenz des einstmals wichtigsten Einrichtungshauses der Republik schaut man bei Pesch nach vorne. Auf den traditionellen Empfang am Dienstag wird ebenso wenig verzichtet, wie auf Inszenierungen einzelner Hersteller wie Foscarini. Bleibt zu hoffen, dass sich Mut und Durchhaltevermögen auszahlen.
www.pesch-wohnen.de

Wohnkultur 66 im Hotel Chelsea
Ein kleiner Tipp neben den etablierten Orten: Die Präsentation der Skandinavien-Experten aus Hamburg im Hotel Chelsea mit Entwürfen von Finn Juhl, der Leuchtenserie von Eric Magnussen und Teppich- und Textilkollektionen von Hanne Vedel verspricht ein Highlight zu werden.

Rheintriadem
In der einstmals von Stylepark bespielten ehemaligen Bahndirektion am Konrad-Adenauer-Ufer (mit den benachbarten neuen Gebäuden jetzt Rheintriadem genannt) findet erstmals die „designersfair", eine Kooperation des Büros Voggenreiter und der Plattform Heimatdesign statt. Junge und nicht mehr ganz so junge Talente, wie der Blick auf das Teilnehmerfeld verrät, stellen hier ihre neuesten Kreationen aus. Wir sind gespannt.
www.designersfair.de

Die Kunstbar
Während der imm cologne lädt Quinze & Milan unter die Kölner Domplatte ein. Die Kunstbar, ausgestattet mit verschiedenen Ausführungen des Stuhls „Room 26" von Studio Arne Quinze, am Chargesheimerplatz 1, öffnet jeden Abend ab 18 Uhr. (siehe Artikel Big brother is having a drink with you)
www.quinzeandmilan.tv

Das gesamte Programm der Passagen finden Sie unter
www.voggenreiter.com/passagen09