transparent_layer
db-images/cms/banner/img/l2_v369288_958_728_90-1.jpg
Blättern: First Back
von 2139 Forward End
Wissbegierig wie kein Zweiter
Leonardo da Vinci im Palazzo Reale
2. April 2015
Die Darstellung einer Flußlandschaft, wahrscheinlich eine Ansicht des Arnotals vom Monte Albano aus gesehen,
gilt als erste überlieferte Zeichnung Leonardos.
Florenz, Uffizien, Gabinetto dei Disegni e delle Stampe, inv. 436 E (8 P),
Foto ©Archivi Alinari, Firenze,Per concessione del Ministero per i Beni e le Attività Culturali
Pünktlich zum Salone wird im Palazzo Reale gleich neben dem Dom die größte bislang in Italien gezeigte Ausstellung über Leonardo da Vinci eröffnet.
Die Reise von Florenz nach Mailand dürfte, wenn man Postpferde benutzte und am Tag zwei bis drei Stationen erreichte, etwa eine Woche gedauert haben. Der Weg führt nördlich über den Apennin nach Bologna und dann quer durch die Po-Ebene über Modena, Reggio nell‘Emilia, Parma und Piacenza nach Mailand. Als Leonardo da Vinci Ende Februar 1482 dort eintrifft, wird gerade der „Ambrosianische Karneval“ gefeiert. Der feudale Stadtstaat hat rund 80.000 Einwohner. Regiert wird Mailand zu jener Zeit vom Geschlecht der Sforza, deren Macht vor allem auf Körperkraft und militärischen Fähigkeiten beruht. Leonardo betritt die Welt des Ludovico Sforza, des starken Mannes von Mailand, der aufgrund eines seiner weiteren Vornamen, Mauro, und seines dunklen Teints, „Il Moro“, der Maure, genannt wird.

„Leonardo 1452 – 1519“ ist die umfangreichste Ausstellung, die Leonardo da Vinci jemals in Italien gewidmet wurde. Ddie Schau im Palazzo Reale verspricht einen Überblick über Leonardos gesamtes Schaffen und wird von zwei Renaissance-Spezialisten, Pietro C. Marani und Maria Teresa Fiorio, kuratiert. Um aufzuzeigen, wie eng Kunst und Wissenschaft im Werk Leonardos miteinander verbunden sind, haben sie Zeichnungen, Manuskripte, Gemälde und Skulpturen in zwölf Abteilungen zusammengefasst. Ergänzt wird die Werkschau von Arbeiten anderer Künstler, darunter Antonello da Messina, Sandro Botticelli, Paolo Uccello, Antonio und Piero del Pollaiolo, Jan van Eyck und Bramante. Die beiden letzten Abteilungen widmen sich dem „Mythos Leonardo“ und dem Einfluss, den sein Werk auf Maler und Theoretiker der Moderne ausgeübt hat. (tw)

Leonardo 1452 – 1519
Palazzo Reale, Piazza Duomo, Mailand

15. April bis 19. Juli 2015
Montags von 14:30 bis 19:30 Uhr
Dienstags und mittwochs von 9:30 bis 19:30 Uhr
Donnerstags, freitags, samstags und sonntags von 9:30 bis 12 Uhr

www.skiragrandimostre.it/leonardo
Leonardo da Vinci, Studie einer Frau mit gesenktem Blick, ca. 1475,
Florenz, Uffizien, Gabinetto dei Disegni e delle Stampe inv. 428 E,
© 2014. Foto Scala, Florenz, Su concessione Ministero Beni e Attività Culturali
Leonardo da Vinci, Studie zu einer Madonna mit Katze, ca. 1478-80,
Britisches Museum London, inv. 1856,0621.1 verso,
© 2014. The Trustees of the British Museum c/o Scala, Firenze
Leonardo da Vinci, Gewandstudie, ca. 1470-1475,
Fondation Custodia Paris, inv. 6632,
Foto © Fondation Custodia, Collection Frits Lugt, Paris
News & Stories › 2015 › April
Wissbegierig wie kein Zweiter
2. April 2015
Leonardo da Vinci im Palazzo Reale

Pünktlich zum Salone wird im Palazzo Reale gleich neben dem Dom die größte bislang in Italien gezeigte Ausstellung über Leonardo da Vinci eröffnet.
Die Reise von Florenz nach Mailand dürfte, wenn man Postpferde benutzte und am Tag zwei bis drei Stationen erreichte, etwa eine Woche gedauert haben. Der Weg führt nördlich über den Apennin nach Bologna und dann quer durch die Po-Ebene über Modena, Reggio nell‘Emilia, Parma und Piacenza nach Mailand. Als Leonardo da Vinci Ende Februar 1482 dort eintrifft, wird gerade der „Ambrosianische Karneval“ gefeiert. Der feudale Stadtstaat hat rund 80.000 Einwohner. Regiert wird Mailand zu jener Zeit vom Geschlecht der Sforza, deren Macht vor allem auf Körperkraft und militärischen Fähigkeiten beruht. Leonardo betritt die Welt des Ludovico Sforza, des starken Mannes von Mailand, der aufgrund eines seiner weiteren Vornamen, Mauro, und seines dunklen Teints, „Il Moro“, der Maure, genannt wird.

„Leonardo 1452 – 1519“ ist die umfangreichste Ausstellung, die Leonardo da Vinci jemals in Italien gewidmet wurde. Ddie Schau im Palazzo Reale verspricht einen Überblick über Leonardos gesamtes Schaffen und wird von zwei Renaissance-Spezialisten, Pietro C. Marani und Maria Teresa Fiorio, kuratiert. Um aufzuzeigen, wie eng Kunst und Wissenschaft im Werk Leonardos miteinander verbunden sind, haben sie Zeichnungen, Manuskripte, Gemälde und Skulpturen in zwölf Abteilungen zusammengefasst. Ergänzt wird die Werkschau von Arbeiten anderer Künstler, darunter Antonello da Messina, Sandro Botticelli, Paolo Uccello, Antonio und Piero del Pollaiolo, Jan van Eyck und Bramante. Die beiden letzten Abteilungen widmen sich dem „Mythos Leonardo“ und dem Einfluss, den sein Werk auf Maler und Theoretiker der Moderne ausgeübt hat. (tw)

Leonardo 1452 – 1519
Palazzo Reale, Piazza Duomo, Mailand

15. April bis 19. Juli 2015
Montags von 14:30 bis 19:30 Uhr
Dienstags und mittwochs von 9:30 bis 19:30 Uhr
Donnerstags, freitags, samstags und sonntags von 9:30 bis 12 Uhr

www.skiragrandimostre.it/leonardo