Soltecture
Dachintegrationsmodul SCG-HV-RI

Soltecture
|
![]() |
Stylepark-ID: 65.7135.00004
Kategorien: |
Architektur
›
Solar / Photovoltaik
›
Solarmodule
|
01 Produktprofil
Produktbeschreibung
Das InDach-Modul bietet neue Möglichkeiten im solaren Bauen. Wie Ziegel werden die Module schindelartig auf den Dachlatten des Hauses montiert. Die Kosten für die Dachziegel entfallen - dadurch senkt der Einsatz dieses Moduls die Baukosten um etwa 20 bis 30 €/m2. Die Verwendung schwarzer Rahmen des branchenbewährten Typs Solrif (Fa. Schweizer Metallbau) erleichtert die Montage, gibt der Dachfläche ein homogen-ästhetisches Aussehen und bietet hervorragende gestalterische Möglichkeiten. Vor allem aber ist die Montage einfacher als für andere Lösungen der Dachintegration: Französische 24 | 25 SULFURCELL-MODULE Spezialisten der Beratungsgesellschaft Cythelia haben im Jahr 2008 im Rahmen einer umfangreichen Marktrecherche verschiedene Solarsysteme zur Dachintegration verglichen. Aus dieser Studie gingen Solrif-basierte Lösungen als Testsieger hervor.
Bei der Auslegung der Solaranlage oder beim Dachabschluss unterstützen Sulfurcells Systempartner den Anwender. Passgenaue Bleche ermöglichen einen optisch perfekten Dachabschluss, so dass Patchworklösungen vermieden werden können.
02 Technische Daten
Technische Beschreibung
Sulfurcell entwickelt und produziert Solarmodule unter Verwendung von Kupfer-Indium-Sulfid (CIS) als Absorbermaterial. Neben dem p-leitenden Absorber CIS - hier wird das absorbierte Licht in elektrischen Strom umgewandelt - bestehen die Module aus einer zweiten, n-leitenden Halbleiterschicht, einem metallischen Rückkontakt, und einem transparenten, leitenden Frontkontakt. Ein Modul besteht aus mehreren Solarzellen, die innerhalb des Moduls in Serie verschaltet sind.
CIS-Solarmodule verwenden im Gegensatz zu der herkömmlichen Technologie auf Basis von kristallinem Silizium ein Material, das Licht deutlich besser absorbiert als kristallines Silizium. Daher kann die Dicke dieses Typs von Solarzelle auf 1% der herkömmlichen Dicke einer Solarzelle reduziert werden.
Die unterschiedlichen Schichten, aus denen das Solarmodul besteht, werden nacheinander auf einem Glassubstrat abgeschieden. Das Glassubstrat hat hier eine doppelte Funktion, es dient als Trägermaterial für die dünnen Solarzellen und ist gleichzeitig Bestandteil der späteren Verkapselung des Bauelementes. Zum Abscheiden der einzelnen Schichten werden weitgehend Prozesse wie das Sputtern verwendet, das für die großflächigen Beschichtung von Architekturglas in der Industrie mit langjährigem Erfolg eingesetzt wird. Mit Hilfe der Methode des Sputterns können große Flächen mit geringem Energieaufwand homogen beschichtet werden.
Auf einem Rückkontakt aus Molybdän werden Vorläuferschichten aus Kupfer und Indium abgeschieden, die in einem Lampenofen in Gegenwart von Schwefeldampf innerhalb kürzester Zeit zum Absorbermaterial CIS umgesetzt werden. Nach Abscheidung des Frontkontaktes wird das Bauelement kontaktiert und verkapselt, so dass es vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
Zwischen den verschiedenen Abscheidungen werden die Schichten an geeigneter Stelle durchbrochen. Dieser Vorgang wird Strukturierung genannt und ist erforderlich, um eine sogenannte integrierte Serienverschaltung von einzelnen Solarzellen auf dem Glassubstrat zu erreichen. Die Herstellung von Solarzellen und Solarmodul ist demzufolge in einem einzigen Prozessablauf zusammengeführt.
03 Materialeigenschaften
| Form | |
|---|---|
Form |
Platte, geschlossen |
04 Tags
Soltecture Artikel, Soltecture Produkte05 Artikel über Soltecture
Rahmenlos aneinander gereiht
Die Solarmodule von Sulfurcell sind so filigran ausgearbeitet, dass sie eine nahezu spiegelglatte und nur von feinen Fugen unterbrochene Fläche ergeben.
Multitalente, die im Verborgenen wirken
Fassaden erfüllen heute mehr als nur die Aufgabe, das Gebäude nach außen abzugrenzen oder mit einer attraktiven Hülle zu versehen. Vor allem, was Energieeffizienz angeht, tut sich etwas in der Fassade selbst. Und wenn Licht einen Raum in Szene setzt, ohne dass die Quelle, der es entspringt, dabei stören würde, lässt sich wahrnehmen, was wir nicht wahrzunehmen brauchen.
Energie erzeugende Glasfassade
Die Dünnschicht-Solarmodule von Sulfurcell ermöglichen die Gebäude integrierte Nutzung der Photovoltaik. So entstehen ästhetisch anspruchsvolle und nachhaltige Fassadenlösungen, die sowohl für die Energiebilanz des Gebäudes als auch für dessen Optik große Vorteile bringen. Das neue Verwaltungs- und Produktionsgebäude von Sulfurcell im Wissenschaftspark Adlershof ist ein besonders gelungenes Beispiel dieser neuen Form des solaren Bauens.
› zum Beitrag





