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Das komplexe Anforderungsprofil einer musealen Verglasung
23.10.2009

Üblicherweise wird bei Museen möglichst eisenoxidarmes Weißglas eingesetzt, damit die Kunstwerke in farblich unverfälschtem Licht stehen. So auch im Brandhorst Museum in München, das vom Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton als ein reines Tageslichtmuseum geplant wurde.
Hier war zudem die Ausrüstung der Verglasung als eine bruchhemmende Verglasung mit Alarmspinnen, Sonnenschutzbeschichtungen und Schallschutz erforderlich. Von den zur Auswahl stehenden Scheiben erzielte das GEWE-therm® ‚warm-egde'-System mit Schallschutz bei Erfüllung aller Anforderungen die beste Farbechtheit des Lichts. Die Konstrukteure setzten das Produkt von Schollglas in sämtlichen Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktionen der Fassadenfenster ein. Das Wärmedämmglas optimiert den Übergang zwischen Glas und Rahmen und ermöglicht so eine Verbesserung des Uw-Werts um bis zu 0,1 W/m²K.
Damit unterstützt die Konstruktion das anspruchsvolle Energiekonzept von Sauerbruch Hutton, das eine Reduzierung von 50 Prozent der thermischen Energie gegenüber vergleichbaren Gebäuden vorsieht.

www.schollglas.com
www.sauerbruchhutton.de