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Ein Denkmal für Knut Hamsun
28.03.2012

Knut Hamsun, der eigentlich Knut Pedersen hieß, gilt im 20. Jahrhundert als einer der schöpferischsten Literaten Norwegens. Mit dem Knut Hamsun Center, das Kronprinzessin Mette-Marit aus Anlass seines 150. Geburtstags feierlich eröffnet hat, wurde ihm jetzt ein auch architektonisch imposantes Denkmal gesetzt. In der Nähe des kleinen Ortes Hamarøy, nahe am Polarkreis und dem Haus Hamsuns gelegen, steht der charakteristische Turmbau, der sich deutlich von der Landschaft abhebt. Neben der ungewöhnlichen Form des sechsstöckigen Gebäudes fällt insbesondere die Wahl der Materialien auf. Der dunkle Korpus aus geschwärzten Holzplanken erinnert etwas an die großen norwegischen Stabkirchen. Das von Bambus gesäumte Flachdach bezieht sich auf die traditionellen, mit Gras bewachsenen Dächer Norwegens, wurde aber in zeitgemäßer Form neu interpretiert.

Entworfen hat den Museumsbau der amerikanische Architekt Steven Holl. Das Gebäude umfasst Ausstellungsräume, eine Bibliothek, Leseräume, ein Café sowie ein Auditorium mit mehr als 200 Plätzen. Das Hamsun Center verfolgt ein architektonisches Konzept, in dem sich Räume mit Licht, Material und Klang verbinden - ein Versuch dem Schriftsteller Hamsun auf architektonischem Wege näher zu kommen.

Foto © Steven Holl
Foto © Steven Holl
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Foto © Iwan Baan
Foto © Steven Holl
Foto © Steven Holl
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Foto © Steven Holl
Foto © Steven Holl
Foto © Steven Holl
Foto © Steven Holl
Knut Hamsun Center in Hamarøy, Norwegen von Steven Holl | Foto © Steven Holl
Foto © Steven Holl
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Foto © Iwan Baan
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Foto © Steven Holl
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