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Ein Twist in der Landschaft
03.05.2014
Der ungewöhnliche „Twist“ in den Tafeln von Trespa erzeugt den Eindruck, als bewegte sich die Fassade beim Vorübergehen. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV

Für das Schulzentrum Haßfurt, entstanden in den 1970er Jahren und mittlerweile mit den typischen Mängeln jener Zeit behaftet, wurde das ortsansässige Architekturbüro BaurConsult Architekten mit einer umfassenden Sanierung beauftragt. Vor allem baukonstruktive und haustechnische Mängel des Gebäudekomplexes galt es zu beheben, um auch eine bessere Energieeffizienz zu erzielen.

Während der Großteil der Anlage dank guter Grundrissstrukturen erhalten werden konnte, entschied man sich beim Wissenschaftstrakt für einen Neubau. Insgesamt soll nach Abschluss der gesamten Baumaßnahmen der Energiebedarf des Schulkomplexes zu 90 Prozent aus regenerativen Quellen gedeckt werden.

Ganz im Sinne dieser Nachhaltigkeit sind auch die im Rahmen des Neubaus verwendeten Fassadentafeln Trespa Meteon. Hierbei handelt es sich um hochstabile HPL – Platten, eine Mischung aus bis zu 70 Prozent Fasern, basierend auf Holzbasis und thermohärtenden Harzen. Durch die porenfreie Oberfläche wird, auch ohne zusätzliche Beschichtung, eine Schmutzablagerung verhindert, was die Fassade pflegeleicht und wartungsarm macht.

Ein Blickfang des neuen Wissenschaftstrakts ist die Südwestfassade. Hier sind die Fassadentafeln in sich spiralförmig gedreht – und es entstehen offene sowie geschlossene Flächen, je nach Standort des Betrachters. Verstärkt wird der Eindruck durch die unterschiedliche Farbigkeit der Platten – außen Weiß, innen Magenta. So gewinnt man im Vorbeigehen den Eindruck, das Gebäude würde seine Farbe immer wieder wechseln. Über alle drei Geschosse gehend, übernimmt die attraktive Fassade außerdem die Funktion eines Sonnenschutzes und verhindert dadurch eine sommerliche Überhitzung der dahinterliegenden Räume.

Der ungewöhnliche „Twist“ in den Tafeln von Trespa erzeugt den Eindruck, als bewegte sich die Fassade beim Vorübergehen. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Die HPL-Platten der Firma Trespa sind porenfrei, daher schmutzresistent und wartungsarm.<br/>Eine Beschichtung ist nicht erforderlich. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Fließend ist der Übergang von Linie zu Fläche, so entsteht eine scheinbar großflächigen Öffnung, durch die man in das Innere des Gebäudes schauen kann. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Die vorgehängte Fassade dient auch aus baulicher Sonnenschutz. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Je nach Standort wirkt die Fassade mal geschlossen und mal ganz offen. <br>Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Trespa erfüllt durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe auch den Anspruch auf Nachhaltigkeit.<br/>Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Der nahezu holographische Effekt der gedrehten Tafeln kommt in der sonst ruhigen Fläche der Süd-Ost-Fassade gut zur Geltung. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Der dreigeschossige Neubau des Wissenschaftstraktes schließt die Anlage des Schulzentrums Haßfurt nach Osten hin ab. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Mit Trespa Meteon bietet der Hersteller Platten in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen an, die sich untereinander kombinieren lassen. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Die helixartige Geometrie der Platten sorgt für effektvolle Schatten im Inneren des Gebäudes. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV
Zum ersten Mal in Deutschland wurde in Haßfurt eine Fassade dieser Art gebaut. Foto © Gerhard Hagen / poolima, Trespa International BV

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