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Garten im Haus - Ein Privathaus in Nagoya von Suppose Design
28.06.2011

Bei der Gestaltung eines Einfamilienhauses im japanischen Nagoya entwarfen die Planer vom Büro Suppose Design ein Haus, das sich nach außen verhüllt und nach innen öffnet. Aufgrund der Lage und der Umgebung, das heißt, wenig Tageslicht und viele Industriebauten, verwirklichten die Architekten die Idee einer kleinen Oase inmitten des städtischen Dschungels. Sie legten ein Gartenzimmer mit groben Steinen und spärlicher Bepflanzung an, das sich durch das gesamte Haus zieht. Die eingebaute Grünanlage dient als Atrium und versorgt die Räume mittels Oberlichter mit Tageslicht. Um sich von außen abzugrenzen, hat das Haus wenig Fenster und wirkt dadurch recht unbelebt. Im Innenraum lösen helle Farben, große Wanddurchbrüche und schwellenlose Übergänge die Raumgrenzen auf. Die Kultivierung des Gartens im Innenraum verdeutlicht die Sehnsucht nach natürlichem Lebensraum, zeigt aber auch die anhaltende Domestizierung der Natur.

www.suppose.jp

"Haus in Nagoya", Japan. Gestaltet von Suppose Design Office | Fotos © Toshiyuki Yano
"Haus in Nagoya", Japan. Gestaltet von Suppose Design Office | Fotos © Toshiyuki Yano