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title: "Girard meets Eames"
url: "https://www.stylepark.com/de/news/girard-meets-eames"
language: "de"
type: "article"
description: "Alexander Girard verband mit Charles Eames eine enge und überaus produktive Freundschaft; dass beider Werke in Vitras „Home Complements“ zusammenfinden, ist ..."
published: "2015-07-23T00:00:00+02:00"
modified: "2019-07-23T14:01:21+02:00"
authors: ["Andreas Kühnlein"]
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# Girard meets Eames

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Stylepark

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Girard meets Eames

Von Andreas Kühnlein | 23.07.2015

Streichholzschachteln. Gestempelte Kartons. Ein Zettelkasten voller Zitate. Unzählige winzige Porträts – Alexander Girard war ein leidenschaftlicher, geradezu manischer Sammler. In jedem Schnipsel, egal ob modernes Industriedesign oder traditionelle Volkskunst, fand er Inspiration, eine Form, eine Idee. Und was der italienisch-amerikanische Architekt aus diesem unerschöpflichen Schatz an Vorlagen alles zu machen wusste! Ob Corporate Design für eine Fluglinie oder ein Interior für den Industriellen J. Irwin Miller – Girard entwickelte aus jedem Projekt ein Gesamtkunstwerk, durchdacht vom Kaffeebecher bis zur Steckdose. Er arbeitete mit Saul Steinberg und Georgia O’Keeffe zusammen, mit Eero Saarinen und George Nelson. Und mit Ray und Charles Eames. Vor allem mit Letzteren verband ihn eine enge und überaus produktive Freundschaft; man tauschte sich aus über Radiodesign und Wohnungsbau, man reiste gemeinsam, und Charles Eames fotografierte sogar Girards Interiors. Dass beide, der Vitra-Altstar und die Wiederentdeckung, nun in den „Home Complements“ zusammenfinden, ist also alles andere als bloß eine zufällige Begegnung.

Außerdem: Girards gesamter Nachlass inklusive seiner umfangreichen Sammlungen liegt heute im Vitra Design Museum; besonders weit war der Weg aus Weil am Rhein hinein in die Bilder- und Gedankenwelt des Architekten und Designers also nicht. Es ist ein fröhliches Universum, mal floral-zart wie das Kissen, mal poppig und schrill wie die bunten Dinge, die nun die „Home Complements“ verstärken. Weitere Nachbarn in Vitras Accessoire-Olymp: Hella Jongerius, Arik Levy, Jasper Morrison, die Bouroullecs und andere – alt sieht Girard aber selbst in Gesellschaft der Jüngsten nicht aus.

[www.vitra.com](http://www.vitra.com/de-de/living?c=DE&u=/)

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_665-2.jpg)Girard liebte und sammelte Volkskunst – sein ikonisches „Augen”-Grafikdesign aus den Sechzigern zeugt davon. Foto © Vitra
Foto oben: Produktive Freundschaft: Alexander Girard mit Ray und Charles Eames. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_665-3.jpg)2015 von Vitra in den „Homecomplemets“ wieder aufgelegt: Einige der „Graphic Print Pillows“. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_701-4.jpg)Die Tabletts entwarf Alexander Girard von 1952 bis 1974… Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_701-5.jpg)…in unterschiedlichen Mustern. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_734-6.jpg)1961 eröffnete Girard das Geschäft „Textiles & Objects“ in New York City, wo er unter anderem Decken verkaufte. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_665-7.jpg)In nahezu jedem Projekt sah er kreatives Potenzial… Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_665-8.jpg)…auch bei Streichholzschachteln. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_571-9.jpg)Den Hocker entwarfen die Eames für das „Rockefeller Center” in New York. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_700-10.jpg)Markiert den Beginn der Eames’schen Designkarriere: der „Plywood Chair DCW” aus dem Jahr 1945. Foto © Vitra

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_665-11.jpg)Mit dem „Wired Chair“ und den „Plastic Chairs DAW“ und „DSW“ setzten die Eames nach dem Krieg Zeichen in puncto Materialeinsatz. Foto © Vitra

[![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_600_244-12.jpg)](http://www.ad-magazin.de/)

![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_664-1.jpg3)Streichholzschachteln. Gestempelte Kartons. Ein Zettelkasten voller Zitate. Unzählige winzige Porträts – Alexander Girard war ein leidenschaftlicher, geradezu manischer Sammler. In jedem Schnipsel, egal ob modernes Industriedesign oder traditionelle Volkskunst, fand er Inspiration, eine Form, eine Idee. Und was der italienisch-amerikanische Architekt aus diesem unerschöpflichen Schatz an Vorlagen alles zu machen wusste! Ob Corporate Design für eine Fluglinie oder ein Interior für den Industriellen J. Irwin Miller – Girard entwickelte aus jedem Projekt ein Gesamtkunstwerk, durchdacht vom Kaffeebecher bis zur Steckdose. Er arbeitete mit Saul Steinberg und Georgia O’Keeffe zusammen, mit Eero Saarinen und George Nelson. Und mit Ray und Charles Eames. Vor allem mit Letzteren verband ihn eine enge und überaus produktive Freundschaft; man tauschte sich aus über Radiodesign und Wohnungsbau, man reiste gemeinsam, und Charles Eames fotografierte sogar Girards Interiors. Dass beide, der Vitra-Altstar und die Wiederentdeckung, nun in den „Home Complements“ zusammenfinden, ist also alles andere als bloß eine zufällige Begegnung.

Außerdem: Girards gesamter Nachlass inklusive seiner umfangreichen Sammlungen liegt heute im Vitra Design Museum; besonders weit war der Weg aus Weil am Rhein hinein in die Bilder- und Gedankenwelt des Architekten und Designers also nicht. Es ist ein fröhliches Universum, mal floral-zart wie das Kissen, mal poppig und schrill wie die bunten Dinge, die nun die „Home Complements“ verstärken. Weitere Nachbarn in Vitras Accessoire-Olymp: Hella Jongerius, Arik Levy, Jasper Morrison, die Bouroullecs und andere – alt sieht Girard aber selbst in Gesellschaft der Jüngsten nicht aus.

[www.vitra.com](http://www.vitra.com/de-de/living?c=DE&u=/)

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![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_664-1.jpg4)Streichholzschachteln. Gestempelte Kartons. Ein Zettelkasten voller Zitate. Unzählige winzige Porträts – Alexander Girard war ein leidenschaftlicher, geradezu manischer Sammler. In jedem Schnipsel, egal ob modernes Industriedesign oder traditionelle Volkskunst, fand er Inspiration, eine Form, eine Idee. Und was der italienisch-amerikanische Architekt aus diesem unerschöpflichen Schatz an Vorlagen alles zu machen wusste! Ob Corporate Design für eine Fluglinie oder ein Interior für den Industriellen J. Irwin Miller – Girard entwickelte aus jedem Projekt ein Gesamtkunstwerk, durchdacht vom Kaffeebecher bis zur Steckdose. Er arbeitete mit Saul Steinberg und Georgia O’Keeffe zusammen, mit Eero Saarinen und George Nelson. Und mit Ray und Charles Eames. Vor allem mit Letzteren verband ihn eine enge und überaus produktive Freundschaft; man tauschte sich aus über Radiodesign und Wohnungsbau, man reiste gemeinsam, und Charles Eames fotografierte sogar Girards Interiors. Dass beide, der Vitra-Altstar und die Wiederentdeckung, nun in den „Home Complements“ zusammenfinden, ist also alles andere als bloß eine zufällige Begegnung.

Außerdem: Girards gesamter Nachlass inklusive seiner umfangreichen Sammlungen liegt heute im Vitra Design Museum; besonders weit war der Weg aus Weil am Rhein hinein in die Bilder- und Gedankenwelt des Architekten und Designers also nicht. Es ist ein fröhliches Universum, mal floral-zart wie das Kissen, mal poppig und schrill wie die bunten Dinge, die nun die „Home Complements“ verstärken. Weitere Nachbarn in Vitras Accessoire-Olymp: Hella Jongerius, Arik Levy, Jasper Morrison, die Bouroullecs und andere – alt sieht Girard aber selbst in Gesellschaft der Jüngsten nicht aus.

[www.vitra.com](http://www.vitra.com/de-de/living?c=DE&u=/)

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![](https://www.stylepark.com/assets/articles/2015/girard-meets-eames/l2_v361195_958_992_664-1.jpg5)Streichholzschachteln. Gestempelte Kartons. Ein Zettelkasten voller Zitate. Unzählige winzige Porträts – Alexander Girard war ein leidenschaftlicher, geradezu manischer Sammler. In jedem Schnipsel, egal ob modernes Industriedesign oder traditionelle Volkskunst, fand er Inspiration, eine Form, eine Idee. Und was der italienisch-amerikanische Architekt aus diesem unerschöpflichen Schatz an Vorlagen alles zu machen wusste! Ob Corporate Design für eine Fluglinie oder ein Interior für den Industriellen J. Irwin Miller – Girard entwickelte aus jedem Projekt ein Gesamtkunstwerk, durchdacht vom Kaffeebecher bis zur Steckdose. Er arbeitete mit Saul Steinberg und Georgia O’Keeffe zusammen, mit Eero Saarinen und George Nelson. Und mit Ray und Charles Eames. Vor allem mit Letzteren verband ihn eine enge und überaus produktive Freundschaft; man tauschte sich aus über Radiodesign und Wohnungsbau, man reiste gemeinsam, und Charles Eames fotografierte sogar Girards Interiors. Dass beide, der Vitra-Altstar und die Wiederentdeckung, nun in den „Home Complements“ zusammenfinden, ist also alles andere als bloß eine zufällige Begegnung.

Außerdem: Girards gesamter Nachlass inklusive seiner umfangreichen Sammlungen liegt heute im Vitra Design Museum; besonders weit war der Weg aus Weil am Rhein hinein in die Bilder- und Gedankenwelt des Architekten und Designers also nicht. Es ist ein fröhliches Universum, mal floral-zart wie das Kissen, mal poppig und schrill wie die bunten Dinge, die nun die „Home Complements“ verstärken. Weitere Nachbarn in Vitras Accessoire-Olymp: Hella Jongerius, Arik Levy, Jasper Morrison, die Bouroullecs und andere – alt sieht Girard aber selbst in Gesellschaft der Jüngsten nicht aus.

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