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Innovation Factory
15.11.2013
Erstaunlich zeitlos. Die Farbfabrik aus den siebziger Jahren wird nun als Hochschule genutzt. Foto: © Anders Hviid

Eine großzügige Werkshalle aus den siebziger Jahren verwandelte das Architekturbüro Schmidt Hammer Lassen in eine Hochschule. „Innovation Factory“ nennt das International Business College den neuen Standort im dänischen Kolding. Bei dem Umbau wurde die großzügige offene Halle weitgehend erhalten – setzte doch schon der vorherige Nutzer auf ein Miteinander der verschiedenen Bereiche. Produktion, Verwaltung und Kantine waren nicht voneinander getrennt sondern unter einem Dach zusammengefasst. Das war damals, als die Farbfabrik 1978 eingeweiht wurde, ein völlig neuartiges Konzept.

Diese minimalistische Architektur der Fabrik blieb beim Umbau nahezu unangetastet. Unterschiedliche Ebenen, Wasserflächen und Pflanzenkästen strukturieren den Raum in seiner großen Fläche. Hölzerne Plattformen und Einbauten aus Eiche und Douglasie von Dinesen schaffen dabei verschiedene Aufenthalts- und Kommunikationszonen. Als klar erkennbare Ergänzung setzten Schmidt Hammer Lassen eine begehbares zweistöckiges, skulpturales Element in die Halle, das unter seinen Schrägen ein Auditorium und ruhige Arbeitsräume verbirgt. Auf dieser Plattform aus Douglasie von Dinesen befindet sich ein weiteres Amphitheater für Vorträge.

Den Architekten ist es gut gelungen, die verschiedenen Qualitäten des Gebäudes herauszuarbeiten. So erhielten Sie beispielsweise im unteren Geschoss die Produktionstanks, die in den siebziger Jahren von dem französischen Künstler Jean Dewasne farbig gestaltet wurden. Dieses offene Geschoss dient als Aufenthaltsraum und bietet sogar ein Badmintonfeld aus eleganten Eichendielen von Dinesen, deren Holzböden weltweit zum Einsatz kommen, vom Bulthaup Showroom in London bis zum Museum Brandhorst in München und nun eben auch in der Hochschule in Kolding

Erstaunlich zeitlos. Die Farbfabrik aus den siebziger Jahren wird nun als Hochschule genutzt. Foto: © Anders Hviid
Das Innere des Gebäudes ist geprägt durch viel Holz. Verwendet wurden Douglasie und Eichendielen von Dinesen. Foto: © Anders Hviid
Wasserbecken, Plattformen und Gänge aus unterschiedlichen Holzarten strukturieren die große Halle. Foto: © Anders Hviid
Die schräge Ebene aus Douglasie von Dinesen überdacht ein Auditorium. Foto: © Anders Hviid
Auf dem Dach des Auditoriums wurde noch ein Amphitheater untergebracht. Foto: © Anders Hviid
Gläserne Trennwände schützen das Auditorium und die Seminarräume vor Lärm. Foto: © Anders Hviid
Erstaunlich großzügig wirkt das Auditorium, obwohl es unter der schrägen Ebene angeordnet wurde. Foto: © Anders Hviid
Die großzügige Raumwirkung der alten Fabrik konnten SHL erhalten. Foto: © Anders Hviid
Die alten Produktionstanks, gestaltet von dem französischen Künstler Jean Dewasne, wurden erhalten und bringen Farbe ins Gebäude. Foto © Anders Hviid
Auch ein Badmintonfeld befindet sich in der Aufenthaltszone, hier aus Eichendielen von Dinesen. Foto: © Anders Hviid
Stimmungsvolle Materialkontraste von Eiche und anderen Holztönen prägen das Gebäude aber auch die farbenfrohen ehemaligen Produktionstanks. Foto: © Anders Hviid

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