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Kalifornische Moderne in Bielefeld
07.05.2015

Das „Haus O“ versprüht Leichtigkeit und Ruhe – und eine Eleganz, wie sie uns von den Bauten der Kalifornischen Moderne vertraut ist. Allerdings blicken die Bewohner der Villa nicht auf Los Angeles, sondern auf Bielefeld und die landschaftlich durchaus reizvolle Umgebung. Entworfen wurde das Einfamilienhaus in exponierter Hanglage von Sebastian Büscher Architekten. Von der Straßenseite aus nimmt man den Bau zunächst nur als bescheidenen Bungalow wahr – erst von der Gartenseite zeigt sich die Raffinesse der Architektur: Asymmetrisch ineinander geschobene Kuben, die sich über drei Stockwerke erstrecken und umlaufende Glasfronten auf jeder Etage formen die Gestalt des Hauses. Die großzügigen Fenster sind vor allem der Lage an einem Nordhang geschuldet, schließlich wollten die Architekten ein lichtdurchflutetes Wohnen ermöglichen.

Ganz im Sinne einer modernen Architektur verzichtete der Architekt auf schmückende Elemente. So wirkt die Fassade äußerst zurückhaltend – das Glas der Fenster betont die schlichte, raue Oberflächenstruktur des Sichtbetons. In den Innenräumen wird die puristische Gestaltung bis ins kleinste Detail konsequent fortgesetzt: Die Architekten verwendeten Cortenstahl und Holzpaneele für Decken und Wände und entschieden sich auch bei allen Arbeitsflächen für polierten Sichtbeton.
„Die reduzierte Gestaltung soll jeden Störfaktor revidieren. So zurückgenommen, wird der Blick auf den ganz eigenen Charakter des Betons mit seiner besonderen Oberflächenstruktur gelenkt. Ich habe zurückhaltendes Mobiliar gewählt, meist Einbaumöbel, die sich flächenbündig mit der Architektur des Raumes verbinden.“, erklärt der Architekt Sebastian Büscher.

Absolute Präzision waren dem Architekten wichtig, auch bei Details, die man erst auf dem zweiten Blick entdeckt – wie beispielsweise die in den Türen verwendeten Türbandsysteme von Simonswerk. Die raumhohen Türen in Seidenweiß nehmen sich optisch zurück und wurden mit einer Schattenfuge zur Wand ausgeführt. In den Blockzargen hat man, geschickt verborgen, das Bandsystem „Tectus“ von Simonswerk eingesetzt – ideal für eine geradlinige und flächenbündige Raumgestaltung und für all jene, die beste Qualität fordern. Simonswerk bietet mit der komplett verdeckt liegenden Bandtechnik „Tectus“ eine wartungsfreie Gleitlagertechnik, einer montagefreundliche 3D- Verstelltechnik und Belastungswerte bis zu 300 Kilogramm – bei einer Öffnung von 180 Grad.

www.sebastian-buescher.de

Kalifornische Moderne im beschaulichen Bielefeld: das Haus „O“ im Musikerviertel.
Foto © Christian Richters

Licht und leicht: Das Haus ist modular aufgebaut – mit ineinandergeschobenen Kuben aus Glas und Sichtbeton. Foto © Christian Richters

Bielefelder Panorama: Die Terrasse bietet rundum eine fantastische Aussicht – dank großzügiger Glasfronten. Foto © Christian Richters

Küchenpurismus: Reduzierte Farbgestaltung und eine zurückhaltendes Interieur passen zu der schnörkellosen Architektur des Hauses. Foto © Christian Richters

Durch die puristische Innengestaltung kommt der Sichtbeton erst richtig zur Geltung – und offenbart sich hier in rauer Schönheit mit seiner speziellen Oberflächenstruktur.
Foto © Christian Richters

Auch die raumhohen Türen haben eine unaufdringliche Optik. Das verdeckt liegende Bandsystem „Tectus“ von Simonswerk ist hier ideal und macht eine geradlinige und flächenbündige Raumgestaltung möglich. Foto © Christian Richters

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