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Leicht wie ein Fischernetz
23.04.2014
Zwischen den beiden Gebäuderiegeln liegt ein geschützter und einladender Innenhof. Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS

Aus einem geschlossenen Wettbewerb ging der junge Franzose Frédéric Périot (Periot Architecture Durable) als Sieger hervor. Sein Entwurf für den Neubau der Zentrale der Segel- und Motorbootswerft BENETEAU überzeugte sowohl durch den geschickten Grundriss als auch durch die elegante Fassade. Wie ein Fischernetz legt sie sich um die Hauptfassade des Gebäudes und transportiert dadurch die maritimen Inhalte des französischen Unternehmens in den Außenraum.

Bestehend aus zwei parallel angelegten Riegeln, beherbergt die BENETEAU Zentrale im französischen Givrand sowohl Empfangs- und Konferenzräume wie auch unterschiedlich große Bürozellen. Geschützt zwischen den beiden Gebäudekomplexen erschließt sich ein Innenhof, der jeweils zu den Schmalseiten hin geöffnet ist. Ein geschwungener Korridor mit verglasten Außenwänden verbindet die beide Bauten miteinander und ermöglicht beim Passieren den Blick auf die begrünte Freifläche. Während der nördliche, ausschließlich von den Mitarbeitern genutzte, Gebäuderiegel eingeschossig ist, erhebt sich der nach Süden ausgerichtete Baukörper über zwei Geschosse und übernimmt damit die repräsentative Funktion der Anlage.

Repräsentativ erstrahlt die perforierte Frontansicht aus weißen HI-MACS Tafeln an der gerasterten Glasfassade im zweiten Geschoss. In das Lochmuster integrierten die Planer das Unternehmenslogo, welches durch seine geschwungenen Formen der sonst stringenten Gebäudeform einen bewegten Eindruck verleiht. Möglich ist das nur durch die thermische Verformbarkeit des Materials, das durch seine speziellen Eigenschaften individuelle Gestaltungsmöglichkeiten erlaubt. Zusätzlich schützt die Netzstruktur wie ein Vorhang die Räume vor sommerlicher Überhitzung und bietet den Mitarbeitern dabei reizvolle Ausblicke. Für den Einsatz an der Fassade ist der thermisch verformbare und bislang überwiegend im Innenausbau verwendete Mineralwerkstoff HI-MACS seit vergangenem Jahr ETA-zertifiziert. Der Acrylstein mit der porenfreien Oberfläche ist besonders resistent gegen Verschmutzung und die Farbe Alpin White zudem 5 Jahre garantiert UV-beständig.

Zwischen den beiden Gebäuderiegeln liegt ein geschützter und einladender Innenhof. Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS
Im französischen Givrand, unweit der Atlantikküste, liegt die neue Zentrale der Segel- und Motorbootswerft BENETEAU. <br/>Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS
Das Lochmuster der Fassadentafeln kann von den Planern in Zusammenarbeit mit dem Hersteller frei gestaltet werden. <br/>Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS
Seit Dezember 2012 ist das Material von HI-MACS für den Einsatz an Fassaden ETA-zertifiziert. Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS
Sogar ein Perforationsanteil von 50 Prozent ist ohne Stabilitätsverlust realisierbar. Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS
Das Unternehmenslogo von BENETEAU mit seinen geschwungenen Formen spiegelt sich im Lochmuster der Fassade wider und verleiht dem Gebäude einen hohen Wiedererkennungswert. Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS
Leicht wie ein Vorhang verhindert die Lochblechfassade im Sommer eine Überhitzung der Räume. <br/>Foto © Mathieu Ducros, HI-MACS

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