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Nichtbrennbare Wandbekleidungen
09.05.2011

In Flucht- und Rettungswegen sowie Fluren und Treppenräumen werden laut Gesetz nichtbrennbare Wand- und Deckenbekleidungen aus Materialien der Baustoffklasse A2 gefordert. Bei Brandschutzgutachten wird künftig verstärktes Augenmerk darauf gelegt, dass für beschichtete Platten die Nichtbrennbarkeit im Verbund, also der Trägerplatte inklusive aller Beschichtung nachgewiesen ist. Diese strengen Brandschutzauflagen beschränkten bisher die Gestaltung oft auf die Verwendung minder edler Materialien. Neben den Anforderungen an die Sicherheit stellen Architekten gleichzeitig hohe ästhetische Ansprüche. Das Plattensystem „Firewood“ erfüllt nicht nur hohe Brandschutzanforderungen, sondern entspricht zusätzlich dem Wunsch nach der anspruchsvollen Optik edler Holzoberflächen.

Die selbst in großen Formaten verfügbaren, echtholzfurnierten Platten besitzen den Nachweis für die Nichtbrennbarkeit im Verbund, einschließlich der Furnierkanten sowie der Lackierung und zeichnen sich durch hohe Festigkeit aus. Bei Montage auf Metallunterkonstruktionen ist das Produkt bestens für den Einbau in Flucht- und Rettungswegen, Treppenhäusern, Flughäfen und Versammlungsstätten, die über tausend Quadratmetern groß sind, geeignet.

Neben der glatten Standardausführung ist mit „Firewood acoustic“ auch eine perforierte beziehungsweise geschlitzte Variante verfügbar, die hervorragende raumakustische Werte erreicht. Selbstverständlich besitzt auch diese Variante den Nachweis der Baustoffklasse „nicht brennbar, A2 im Verbund“. Auf Anfrage ist die Herstellung selbst besonderer Perforationsbilder möglich. Außerdem schaffen rückseitig aufgebrachte schallabsorbierende Materialien eine weitere Verbesserung der akustischen Eigenschaften.

www.lindner-group.com

Der Kern aus Gips – die Oberfläche aus Holz: Nussbaumfurnier, nicht bekantet
Wand- und Deckenverkleidung der Marke „Firewood“ von Lindner | Alle Fotos © Lindner Group
Beispiel: Kirschbaumfurnier, bekantet
Schallmessung eines Firewood - Paneels mit Perforation „8/8-3“ im Hallraum, Lochdurchmesser 8 mm; freier Querschnitt 11 % αw = 0,85 (-); Schallabsorptionsklasse B (Kühn und Blickle, 08/05/2009)