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No Picnic Office in Stockholm von Elding Oscarson Architekten
22.09.2011

Ein Büro für einen derart designaffinen Kunden zu planen, war nach Angaben der Architekten eine gleichermaßen ambitionierte wie Spaß bringende Aufgabe. Das Büro sollte Platz für eine geräumige Arbeitsebene, ein Prototypenlabor, einen Showroom, mehrere Projekträume und einen großzügigen Kundenbereich bieten.

Als ideal für diese räumlichen Anforderungen erwies sich ein Gebäudekomplex inmitten der schwedischen Hauptstadt aus dem 19. Jahrhundert. Zuletzt wurden die Räume für Showrooms genutzt. Früher wurden hier Polizeitrupps geschult, in einem anderen Teil waren Stallungen für Polizeipferde untergebracht. Die Gebäude stehen unter strengen Denkmalschutzauflagen, was die Planung und vor allem die Umsetzung erheblich beeinflusste – „jedes neue Bohrloch musste buchstäblich abgesegnet werden", sagten die Architekten. Dennoch war es ihnen wichtig alle zusätzlichen Einbauten abzureißen, um ein maßgeschneidertes Raumkonzept zu entwickeln.

In dem großen Büroraum wurde das „Skelet" freigelegt, in dem lang gezogenen Schulungsraum wurde auf der Längsseite eine metallische Wand mit bündig daran abschließenden Fensterflächen eingezogen. Von dem Aufenthaltsraum schaut man durch ein großes Fenster auf einen Konferenztisch. Das optische Spiel der verspiegelten Metallflächen in Verbindung mit den Glasflächen vermittelt räumliche Tiefe.

www.eldingoscarson.com

Das neue Büro der schwedischen Design Agentur NO PICNIC in Stockholm, entworfen von Elding Oscarson | Alle Fotos © Åke E:son Lindman
Das neue Büro der schwedischen Design Agentur NO PICNIC in Stockholm, entworfen von Elding Oscarson | Alle Fotos © Åke E:son Lindman

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