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Prismen an der Decke
21.02.2011

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stuttgarter Stiftskirche, eine ursprünglich spätgotische Hallenkirche, weitgehend zerstört. Beim Wiederaufbau wurde der ehemals dreischiffige Kirchensaal räumlich vereinheitlicht und mit einer holzverschalten Tonnendecke überwölbt. Anstelle des Tonnendachs ist bei der Renovierung eine neue Stahlkonstruktion eingefügt worden, wobei das räumliche Konzept prinzipiell bewahrt wurde.

Die neue Konstruktion zitiert die ehemaligen gotischen Gewölbeformen, gleichzeitig dienen die eingehängten dreieckigen Glassegel der Verbesserung der Raumakustik, um den Kirchenraum verstärkt für Orgelkonzerte nutzen zu können.

Als Trägerelemente für die Glasprismen setzte der Architekt Bernhard Hirche die besonders hochwertigen Edelstahlkomponenten aus dem I-Sys-Programm von Carl Stahl ein.

www.carlstahl-architektur.de
www.architekt-b-hirche.de

Abgehängte Deckenkonstruktion in der Stuttgarter Stiftskirche, konzipiert von Architekt Prof. Bernhard Hirche, Hamburg | Foto © Carl Stahl, Skizzen © Prof. Bernhard Hirche
Abgehängte Deckenkonstruktion in der Stuttgarter Stiftskirche, konzipiert von Architekt Prof. Bernhard Hirche, Hamburg | Foto © Carl Stahl, Skizzen © Prof. Bernhard Hirche