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Schimmernde Fassade
08.02.2011

Goldbronze schimmernde Messingbondplatten bilden die Fassade des neuen Fraunhofer-Instituts in Darmstadt. Die Oberfläche wird von einem unregelmäßigen Raster quadratischer Öffnungen unterbrochen. Diese Perforation der Hülle gibt der einfachen Form des Gebäudes eine filigrane Textur. Die Fenster sind von fest stehenden Schwertern gefasst, die aus dem gleichen Material wie die Fassade ausgeführt sind. Durch die Oberflächenstruktur und Materialeigenschaften der vorpatinierten Sandwichelemente werden abhängig vom Wechsel des Lichts, der Tages- und Jahreszeit unterschiedliche Fassadenbilder erzeugt.

Durch die Kombination von Sandwichelemente und Messingplatten entstand ein neues Produkt, das mit dem Bau in Darmstadt beispielhaft vorgestellt wird. Bei der Entwicklung der Fassadenhülle arbeiteten das Kölner Büro JSWD Architekten eng mit dem Unternehmen KME zusammen.

Hingegen zur Gebäudehülle ist das Innere des neuen Forschungszentrums klar und zurückhaltend gestaltet: Weiß ist die beherrschende Farbe; glatte Putzflächen, Glas und Bambusparkett bilden das reduzierte Materialspektrum im Innenraum.

www.jswd-architekten.de
www.tecu.com

Transferzentrum Adaptronik des Fraunhofer LBF, Darmstadt, gestaltet von JSWD Architekten, Köln Alle Fotos © Felix Krumbholz, Frankfurt