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Schmal, aber lang – Das Townhouse von Robert M. Gurney
16.10.2011

Der Architekt Robert M. Gurney hat in seiner Heimatstadt Washington ein über hundert Jahre alten Industriebau zu einem Wohnhaus mit Dachterrasse ausgebaut. Mit einer Breite von gerade ein mal fünf Metern und einer Länge von über dreißig Metern ist das Wohnhaus wie ein Schlauch angelegt. Es liegt inmitten eines historischen Gebäudeensembles der amerikanischen Metropole.

Der alte Industriebau war sehr dunkel, wenig Tageslicht gelangte durch die kleinen Fenster. Um das natürliche Licht möglichst voll auszuschöpfen, wurden großen Glasfronten und Oberlichter eingebaut. Außerdem wurden die Geschosse für den Einbau einer Treppe durchbrochen, somit wird zusätzlich Licht gestreut. Die Kombination der reflektierenden Wandpaneele aus Stahl in den Obergeschossen, die hohen Decken und der Lichteinfall auf die weißen Wände machen die Räume größer als sie eigentlich sind. Das Townhouse von Robert M. Gurney zeigt wie die Wohnräume in einem Altbau neu gegliedert und sinnvoll angeordnet werden können.

www.robertgurneyarchitect.com

Ein schmales Wohnhaus mitten in Washington, entwurfen von Robert M. Gourney, FAIA | Alle Fotos © Robert M. Gourney, FAIA

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