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Sound and Vision
24.04.2013

Großraumbüros, Hotellobbys und Konferenzräume haben eine sehr spezielle Akustik, einen diffusen Hall, der häufig unangenehm ist. Natursteinböden, Fensterflächen und glatte Wände reflektieren den Schall und sorgen für einen untergründigen Lärmpegel. Eine Möglichkeit den Raumklang zu verbessern sind Vorhänge. Bisher wurden vor allem Veloursvorhänge verwendet, die zwar Schall schlucken können, aber dafür schwer und blickdicht sind. Die Textildesignerin Annette Douglas entwickelte leichte, lichtdurchlässige Vorhangstoffe, die Schall absorbieren können. Das Ergebnis präsentiert Vescom, Hersteller von Dekorationsstoffen, jetzt in drei Varianten. Diese neuartigen Vorhangstoffe haben eine veränderte dreidimensionale Struktur, werden aus mehreren speziell präparierten Garnen hergestellt und „schlucken“ bis zu fünfmal mehr Schall als gewöhnliche Vorhänge. Da diese Textilien in öffentlichen Räumen, Hotellobbys, Konferenzräumen verwendet werden, sind sie zusätzlich schwer entflammbar. So stehen die Namen Carmen, Marmara und Formoza für Hightech-Gewebe, die nicht nur gut aussehen, sondern auch etwas für das Wohlbefinden tun, sie absorbieren Schall, dämpfen den Lärm und sind dabei gleichzeitig lichtdurchlässig.

Leicht, lichtdurchlässig und Schall absorbierend, der Vorhangstoff Marmara. Foto: © Vescom
Leicht, lichtdurchlässig und Schall absorbierend, der Vorhangstoff Marmara. Foto: © Vescom
Ein anderes Relief und ebenfalls Schall absorbierend, der Vorhangstoff Carmen. Foto: © Vescom
Großraumbüros und Konferenzräume haben häufig eine schwierige Akustik. Foto: © Vescom
Detail des dreidimensional strukturierten Stoffes Formoza. Foto: © Vescom
Man ahnt die dreidimensionale Struktur, mit der der Vorhangstoff Marmara Schall absorbieren kann. Foto: © Vescom
Steinboden und Glasflächen reflektieren den Schall, der Vorhangstoff Carmen absorbiert ihn. Foto: © Vescom
Verbessert die Verständlichkeit in Besprechungsräumen, der Vorhangstoff Formoza. Foto: © Vescom

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