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Völkerintegration baulich interpretiert
18.12.2009

Das KBcenter ist ein neuer Ort für kulturelle und soziale Begegnungen für die slowenische Gemeinde in dem italienischen Städtchen Gorizia und wurde von dem in Trieste ansässigen Architekturbüro Waltritsch a+u. entworfen. Das Gebäude liegt an einer Hauptstraße im Herzen der Altstadt aus dem 19. Jahrhundert. Es umfasst dreizehn Einrichtungen, die verschiedene kulturelle Interessen und Altersgruppen aufnehmen. Dazu gehören eine Bibliothek, zwei Ausbildungsinstitutionen, die slowenische Vereinigung für Kultur und Wirtschaft sowie die Musikschule. Das Hauptziel ist die Förderung der slowenischen Kultur in einer respektvollen multiethnischen Gesellschaft.

Im Rahmen des Projektes wurde ein existierendes Gebäude saniert und ein neues zweigeschossiges Bauwerk im Innenhof errichtet, in dem die Bibliothek untergebracht ist. Die Form des neuen Gebäudes hebt sich innerhalb der räumlichen Begrenzungen der Altstadt ab und geht gleichzeitig einen Dialog zwischen historischer Präsenz und zeitgenössischer Architektur ein.

Die Materialien für die Fassade, Echtholz furnierte Fassadentafeln der Marke Prodema und großzügige Glasflächen, wurden so gewählt, dass sie sich gut in die nur fünf Meter entfernte Bebauung einfügen. Das ganze Gebäude wurde laut der Architekten als „großes Möbelobjekt" konzipiert, um die Atmosphäre des Innenhofes und des Gartens als Rückzugsort nicht zu stören.

Waltritsch a+u
www.prodema.com

All photos © Dimitri Waltritsch Architect, KBcenter and Qubik bar, Gorizia, Italy
All photos © Dimitri Waltritsch Architect, KBcenter and Qubik bar, Gorizia, Italy