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Von großen Bauten und grünen Werten
04.12.2011

Man nehme Sand, etwas Zement und vermenge dies mit ganz vielen Glasfasern. Nun wird das 95-prozentige Gemisch aus mineralischen Rohstoffen zu einem dreizehn Millimeter starken Plattenmaterial zusammengepresst. Heraus kommen Glasfaserbetonplatten oder „fibreC" wie die Firma Rieder aus Österreich ihr Produkt nennt, das in unterschiedlichen Farben und Oberflächen angeboten wird. „fibreC" wird bei gewerblichen Bauten, im Wohnungsbau oder bei privaten Einfamilienhäusern verwendet. Rieder setzt bei der Planung eines Projekts auf die enge Zusammenarbeit mit Architekten und bietet mit der hauseigenen Konstruktionsplattform „Protoarchitecture" die Möglichkeit, kleine Mock-ups oder auch große 1:1-Details anspruchsvoller Sonderprojekte zu realisieren, um Planer und Bauherrn bereits in der Entwurfsplanung zu unterstützen. In der Zusammenarbeit wird das Produkt auf die entsprechende Praxistauglichkeit überprüft und kann auf besondere bauliche Bedürfnisse angepasst oder abgestimmt werden.

Das Material „fibreC" zeichnet sich durch besonders ökologische Eigenschaften aus. Die Materialzusammensetzung gilt in der Kombination weder als gesundheits- noch als umweltschädigend. Zudem lassen sich die Glasfaserbetonplatten problemlos entsorgen.

www.rieder.cc

Nationalparkzentrum Hohe Tauern Mittersill (AT) | Architekten: Forsthuber & Scheithauer, Salzburg
Bürogebäude Glaskontor Gießen | Fotos: Ditz Fejer
University of Waterloo, Ontario | Architekt: Andrew Frontini, Perkins & Will Architects, Toronto
Festspielhaus Bregenz (AT) | Architekten: Dietrich/Untertrifaller, Bregenz
Soccer City Stadion (ZA) | Architekten: Boogertman Urban Edge & Partners, Johannesburg (ZA)
Emile Mayrisch Krankenhaus Luxemburg | Architekt: Atelier d'Architecture et de Design Jim Clemes SA
Kopernikus Wissenschaftszentrum, Warschau | Architekt: dr Jan Kubec
Main Point Karlin Bürogebäude | Architekt: DaM Architects
Neue Wahrzeichen der Stadt Köln: Pandion Vista Büro- und Wohngebäude oder auch "Kranhäuser" genannt | Architekt: Hadi Teherani BRT Architekten
„fibreC" in der Praxis - wie hier als Fassadenbekleidung der Brücke von Zaha Hadid, die zum Wahrzeichen der Expo 2008 im spanischen Zaragoza wurde | Alle Fotos © Rieder
Blok 1: Wohnheim in Arnheim | Architekt: Group A, Rotterdam

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