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Alles gehört jetzt allen
6. Juli 2012
Die Mitarbeiter einer Schweizer Großbank haben seit Neuestem täglich freie Wahl bei ihrem Arbeitsplatz. In den neuen Räumen, gestaltet von dem Münchener Büroplaner Congena und eingerichtet vom Schweizer Büromöbelhersteller Lista Office LO, wählt jeder Mitarbeiter – auch die Führungskräfte – den Arbeitsplatz, der zu den jeweiligen Tätigkeiten des Tages passt. „Smart Working“ heißt das neue Konzept, das die gesamte Büroetage in verschiedene Arbeitsbereiche unterteilt, darunter „Meeting Point“, Zonen für spontane Besprechungen, „Think Tank“ für den vertraulichen Austausch oder Telefonkonferenzen. Weiter bietet die „Bibliothek“ Raum zum Einsehen von Akten, die „Quiet Zone“ ermöglicht konzentriertes, der begrünte „Business Garden“ inspiriertes Arbeiten.

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Zürich und Luzern begleiteten die „Smart-Working“-Initiative im Rahmen des KTI-Forschungsprojektes „Business Club“ wissenschaftlich. Nachdem die ersten Ergebnisse positiv waren – bei mehr als der Hälfte der Mitarbeiter der Schweizer Großbank kam sie gut an, 76 Prozent empfanden eine höhere Wertschätzung und insgesamt 87 Prozent fühlten sich motivierter –, beschloss das Kreditinstitut, seinen Neubau in Zürich nach diesem Konzept zu gestalten. Die auf die verschiedenen Zonen aufgeteilten 1.950 Arbeitsplätze werden von den Mitarbeitenden gleichberechtigt und passend zu ihrer aktuellen Tätigkeit ausgewählt. „Smart Working“ ermöglicht auch die Reduktion von effektiv zur Verfügung stehenden Arbeitsplätzen, da Kollegen oftmals auf Grund von Meetings, Dienstreisen, Urlaub und Krankheit abwesend sind. So stehen den 2.500 Angestellten 550 Arbeitsmöglichkeiten weniger zur Verfügung – was aber nachgewiesenermaßen ausreicht.

Die Möbel für das „Smart-Working“-Konzept hat Bürospezialist Lista Office LO entwickelt wie etwa die Raummöbelserie „LO Mindport“, gestaltet von den Designern Carmen und Urs Greutmann. Das System setzt sich aus offenen und geschlossenen Modulen zusammen – Wände und Decken bestehen aus Stahl, gepolsterte Sitzplätze, Arbeitstische und Beleuchtung bieten die Ausstattung für die verschiedenen Tätigkeiten. Gestalterisch können sie als Hybrid bezeichnet werden: Halb Möbel, halb Raum fügen sich die autarken Zellen in jede Umgebung ein und sind bei Umgestaltungswünschen verstellbar. „LO Mindport“ hat in diesem Jahr den red dot award mit der Auszeichnung „best of the best“ gewonnen. Der „LO Vertical Desk“ sowie die „LO Locker“, verschließbare Aufbewahrungsmöbel, runden das Sortiment ab.
Der „Business Garden“ gehört zum „Smart Working“-Konzept einer Schweizer Großbank uns soll zum inspirierenden Arbeiten animieren, Foto © Dirk Altenkirch
Der Lista Office LO „Touch Down“ mit drei abgeschirmten Nischen ist für kurzweiliges Arbeiten konzipiert, Foto © Dirk Altenkirch
Im Lista Office LO „Meeting Point“ können an Stehtischen mit Anlehnpolstern vier bis sechs Personen zusammenkommen, Foto © Dirk Altenkirch
Der Lista Office LO „Think Tank“ mit Glastüren bietet einen Rückzugsraum für diskrete Besprechungen, Foto © Dirk Altenkirch
Konzentriertes Arbeiten ist in der „Quiet Area“ möglich, Foto © Dirk Altenkirch
Im „Business Garden“ gibt es offene und abgeschirmte Arbeitsplätze, Foto © Dirk Altenkirch
Lista Office LO – Smart Working
Den 2.500 Mitarbeitern der Schweizer Großbank stehen nur 1.950 Arbeitsplätze zur Verfügung – mehr als genug wie eine Studie belegt, da nie alle zur selben Zeit im Büro sind, Foto © Dirk Altenkirch
Blick durch den „Touch Down“ zum „Meeting Point“, Foto © Dirk Altenkirch
Die Lista Office LO „Work Lounge“ steht für spontane, offene Gespräche zur Verfügung, Foto © Dirk Altenkirchs
Die Arbeitsplätze werden demokratisch von allen Angestellten – Vorgesetzten und Mitarbeitern – genutzt, Foto © Dirk Altenkirch
In der „Social Area“ findet ein lockerer Austausch der Mitarbeiter statt, Foto © Dirk Altenkirch
Systeme
Lista Office LO: Team Butler @ Stylepark
Lista Office LO
Team Butler
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Think Tank @ Stylepark
Lista Office LO
Think Tank
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Meeting Point @ Stylepark
Lista Office LO
Meeting Point
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Work Lounge @ Stylepark
Lista Office LO
Work Lounge
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Touch Down @ Stylepark
Lista Office LO
Touch Down
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Lista Office LO: Document Center @ Stylepark
Lista Office LO
Document Center
Carmen Greutmann-Bolzern
Urs Greutmann-Bolzern
Architektur › 2012 › Juli
Alles gehört jetzt allen
6. Juli 2012
Die Mitarbeiter einer Schweizer Großbank haben seit Neuestem täglich freie Wahl bei ihrem Arbeitsplatz. In den neuen Räumen, gestaltet von dem Münchener Büroplaner Congena und eingerichtet vom Schweizer Büromöbelhersteller Lista Office LO, wählt jeder Mitarbeiter – auch die Führungskräfte – den Arbeitsplatz, der zu den jeweiligen Tätigkeiten des Tages passt. „Smart Working“ heißt das neue Konzept, das die gesamte Büroetage in verschiedene Arbeitsbereiche unterteilt, darunter „Meeting Point“, Zonen für spontane Besprechungen, „Think Tank“ für den vertraulichen Austausch oder Telefonkonferenzen. Weiter bietet die „Bibliothek“ Raum zum Einsehen von Akten, die „Quiet Zone“ ermöglicht konzentriertes, der begrünte „Business Garden“ inspiriertes Arbeiten.

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Zürich und Luzern begleiteten die „Smart-Working“-Initiative im Rahmen des KTI-Forschungsprojektes „Business Club“ wissenschaftlich. Nachdem die ersten Ergebnisse positiv waren – bei mehr als der Hälfte der Mitarbeiter der Schweizer Großbank kam sie gut an, 76 Prozent empfanden eine höhere Wertschätzung und insgesamt 87 Prozent fühlten sich motivierter –, beschloss das Kreditinstitut, seinen Neubau in Zürich nach diesem Konzept zu gestalten. Die auf die verschiedenen Zonen aufgeteilten 1.950 Arbeitsplätze werden von den Mitarbeitenden gleichberechtigt und passend zu ihrer aktuellen Tätigkeit ausgewählt. „Smart Working“ ermöglicht auch die Reduktion von effektiv zur Verfügung stehenden Arbeitsplätzen, da Kollegen oftmals auf Grund von Meetings, Dienstreisen, Urlaub und Krankheit abwesend sind. So stehen den 2.500 Angestellten 550 Arbeitsmöglichkeiten weniger zur Verfügung – was aber nachgewiesenermaßen ausreicht.

Die Möbel für das „Smart-Working“-Konzept hat Bürospezialist Lista Office LO entwickelt wie etwa die Raummöbelserie „LO Mindport“, gestaltet von den Designern Carmen und Urs Greutmann. Das System setzt sich aus offenen und geschlossenen Modulen zusammen – Wände und Decken bestehen aus Stahl, gepolsterte Sitzplätze, Arbeitstische und Beleuchtung bieten die Ausstattung für die verschiedenen Tätigkeiten. Gestalterisch können sie als Hybrid bezeichnet werden: Halb Möbel, halb Raum fügen sich die autarken Zellen in jede Umgebung ein und sind bei Umgestaltungswünschen verstellbar. „LO Mindport“ hat in diesem Jahr den red dot award mit der Auszeichnung „best of the best“ gewonnen. Der „LO Vertical Desk“ sowie die „LO Locker“, verschließbare Aufbewahrungsmöbel, runden das Sortiment ab.