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Das Mailänder Quodlibet - erster Teil
von Thomas Wagner | 29. April 2009
Die Sonne wärmt schon recht kräftig in diesen Apriltagen und zaubert einen tiefen Azur an den Himmel über Mailand. Am eisernen Tor vor dem Oratorio della Passione - einer kleinen, zur Basilika Sant'Ambrogio gehörenden Kapelle - aber meint man einen Konstantin Grcic in Pelzmütze und Tarnjacke zu erkennen, der ein provisorisch zusammen geschraubtes Objekt aus Kanthölzern in Händen hält, dessen Funktion sich dem Betrachter nicht ohne weiteres erschließt. Richten sich die Designer nun auf kalte Tage ein oder hat sich Grcic gar zum Design-Guerrillero gewandelt und in die östliche Tundra zurückgezogen? Mitnichten. Sommerlich gekleidet, sichtlich gut gelaunt und angeregt plaudernd steht Konstantin Grcic vorm Eingang zu dem mit Fragmenten alter Fresken dekorierten Raum, in dem das Magazin DAMn unter dem Titel „Prophets & Penitents" eine Ausstellung mit Stuhl-Prototypen von dreißig namhaften Gestaltern, darunter François Azambourg, Maarten Baas, Arik Levy und Patricia Urquiola, zeigt - und der militärisch ausstaffierte Mann aus der Kälte ist nur das Cover der jüngsten Ausgabe, auf dem Grcic posiert.

Das Oratorio ist in diesen an Design übervollen Mailänder Tagen der einzige Ort, an dem das Rohe anstelle des Gekochten vorgeführt wird und immerhin ist es Ambrosius, der Schutzpatron der Stadt, der über dessen besondere Aura wacht. Denn allzu perfekt und fertig gemacht erscheinen überall sonst die Dinge, etwas zu herausgeputzt, um noch genügend von jenem Geist zu versprühen, dem sie ihren Eintritt in die Welt verdanken. Was aber Konstantin Grcics Prototyp aus Kanthölzern angeht, so muss man ihn im Gedächtnis behalten. Das Endprodukt steht nämlich am Stand von Magis in den Messehallen von Rho, wo es einige zu verwirren wusste. Aber dazu später mehr.

Rummelplatz der Gestaltung

Von Propheten war ansonsten genauso wenig zu sehen wie von beichtenden Büßern. Womit auch für dieses Jahr - und trotz aller Krisensignalen - gilt: Nirgendwo feiert sich das zeitgenössische Design so überschwänglich wie rund um den Salone del Mobile, nirgendwo schwebt der undisziplinierte Geist des Designs so nervös und fiebrig eine Woche lang über einer ganzen Stadt, nirgendwo sonst sind Messestände und Showrooms opulenter und raffinierter, Garagen, alte Industriehallen, Läden und Penthäuser aufwendiger gestaltet und die Partys rauschender als in der Kapitale der Lombardei. Und so wurde Mailand auch 2009 seinen Ruf gerecht - als Jahrmarkt der Neuheiten und der Eitelkeiten, auf dem sich nicht nur all jene tummeln, die längst berühmt sind, sondern auch die, die es noch werden wollen. Designer, Hersteller, Aficionados und interessiertes Publikum - alle fanden sich ein, um sich selbst und gemeinsam ein großes Frühlingsfest der Gestaltung zu feiern.

Autoren, Hybride und Singularitäten

Der Salone del Mobile in den Messehallen in Rho - in diesem Jahr inklusive der internationalen Lichtmesse „Euroluce" -, die Zona Tortona mit dem Superstudio Più und jeder Menge Showrooms und Satelliten, La Triennale und Palazzo Reale mit ihren Ausstellungen, schließlich hunderte, über die Stadt verteilte Räume - hier herrschen unweigerlich pure Vielfalt und jede Menge Überfluss. Mailand, das ist ein einziges Quodlibet. Wie ein Musikstück dieses Namens Melodien miteinander kombiniert, die ursprünglich nichts miteinander zu tun haben, nun aber gleichzeitig erklingen, so kommt auch in Mailand alles Erdenkliche zusammen. Mal klingt es nach Kunst, mal mischen sich Banalitäten und raffiniert ausgedachte Konstruktionen, auf dass sich ebenso polyphone wie kakophone Areale bilden. Und zwischendurch, ganz wie bei Wilhelm Busch, „perlt die Blase, der Witwe Klicko in dem Glase!"

Das Design, in Mailand präsentierte es sich ganz im Sinne eines solchen Quodlibets. Und so konnte man abermals staunen, mit welch innovativer Energie und mit wie viel Fantasie die Branche ihr am Ende doch recht begrenztes Feld zu bestellen weiß, sind es schlussendlich doch immer wieder Stühle, Stühle, Stühle und Tische und Sofas, die gestaltet werden. Der Hang, beim Versuch, das Besondere hervorzubringen, Formen, Materialien und Kulturen fast nach Belieben zu mischen und zu kombinieren, bedeutet freilich nicht, sich ganz und gar dem Beliebigen auszuliefern. Erkennbar wird vielmehr: Design ist und bleibt der Name jenes Bereichs der Produktion, dem die Aufgabe zukommt, herauszufinden, was kulturell, ästhetisch, sozial und industriell hergestellt werden kann und dabei allgemein beliebt, sprich: den Nerv der Zeit trifft.

Die Vielfalt indes hat ihren Preis. Im Grunde trifft man überall auf einzelne Objekte oder Produkte, also auf Singularitäten. Schon deshalb verbietet es sich, von einem Trend oder gar von einem einheitlichen Stil oder auch nur von einer bestimmten Richtung zu sprechen. Was neu entwickelt wird, gehorcht den Gesetzen der Familienähnlichkeit oder ist auf das Programm eines Herstellers abgestimmt; darüber hinaus aber hat das Einheitliche im System der Vielfalt mit ihren tausend Taschen und Falten schlicht keinen Platz. Was sich innerhalb des quirligen, manchmal auch irritierenden Nebeneinanders beobachten lässt, sind höchstens Ähnlichkeiten in den Strategien oder eine gewisse Kontinuität im Umgang mit Themen wie Nachhaltigkeit, interkultureller Austausch, Typologie oder Muster.

So fällt - durchaus veranlasst von Debatten über Nachhaltigkeit und ökologische Produktion - beispielweise auf, dass, gerade bei Stühlen, weniger auf Kunststoff und verstärkt auf Holz oder recyclebare Materialien gesetzt wird. Gern greift man dabei auf handwerkliche Verfahren zurück und passt sie der industriellen Produktionsweise an, was unter anderem bewirkt, dass die Produkte in Konstruktion und Verarbeitung an Solidität gewinnen - und sogar ästhetisch langlebiger erscheinen. Auch sind die Hersteller sichtlich darum bemüht, nicht um des bloßen Effekts willen und auf Teufel komm raus Neuheit über Neuheit zu präsentieren, von denen niemand weiß, ob sie sich auch produzieren lassen. Das bedeutet: Konsolidierung ist angesagt, auf teure Extravaganzen wird einstweilen verzichtet. Vitra etwa zeigt, auf einem fast ganz in Weiß gehaltenen Stand, als einzige - farbige - Neuheit im heiteren Konzert der Home Collection den schon vor Monaten erstmals präsentierten, für drinnen und draußen geeigneten Stuhl „Vegetal" der Gebrüder Bouroullec, betont aber, dass alles, was man zeige, auch lieferbar sei.

Monza oder Sitzen in der Steilkurve

Die meisten Designer entwerfen, ohne deshalb gleich zum Künstler zu mutieren, heute im Grunde ihr eigenes kleines Universum. Jeder verfolgt sein ureigenes Projekt, und was ihm der Zeitgeist dabei auch einflüstern mag, was herauskommt, bleibt singulär. Man kann es auch anders sagen: Im Möbelbereich herrscht - trotz der Einreden der Abteilungen Marketing und Branding - inzwischen uneingeschränkt das Autorenprinzip. Überraschungen eingeschlossen.

So präsentiert Plank nach dem großen Erfolg des Kunststofffreischwingers „Myto" nun einen neuen Stuhl von Konstantin Grcic, der sich auf den ersten Blick keineswegs als ein Entwurf Grcics zu erkennen gibt, weil er ganz darauf verzichtet, Form und Technologie sichtbar miteinander zu verzahnen und Design als Handlungsform zu zelebrieren.

Bis auf die in Armauflagen auslaufende Lehne aus eingefärbtem Polypropylen ist der Stuhl ganz aus Eschenholz gefertigt, das besonders in seiner natürlichen Färbung - das Gestell ist auch in Schwarz und Wenge lieferbar - einen reizvollen Kontrast mit der aufgesetzten Lehne bildet, die es in mehreren leuchtenden Farben gibt. Wie stets bei Grcic steckt die Raffinesse auch diesmal im Detail; und auch der Name ist wieder mit Bedacht gewählt und voller Anspielungen. „Monza" heißt der Stuhl wohl deshalb, weil sich die Lehne vom oberen Ende der vorderen Beinen aus in einer Drehbewegung aus der Horizontalen in die Vertikale wendet und auf diese Weise eine Art „Steilkurve" bildet, wie sie auf der berühmten Rennstrecke im Park der Villa Reale von Monza noch heute existiert. Das Oval mit seinen zwei Steilkurven, das neben einem Straßenkurs existiert, wird zwar seit 1961 aus Sicherheitsgründen nicht mehr für Rennen benutzt, hat aber nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Grcics „Monza" besteht freilich nicht nur aus einer „Steilkurve" auf einem Gestell. Die als flacher Körper ausgeführte und zwischen den Beinen in einem dynamischen Schwung eingezogene Sitzfläche antwortet - besonders gut ist das zu sehen, wenn man neben dem Stuhl steht und ihn von der Seite betrachtet - auf die Bogenform der Außenkante der Lehne und verleiht dem Ganzen so eine eigene Eleganz. Der Stuhl ist nicht nur bequem, er schmeichelt auch dem Auge, was daran liegt, dass sich sein Design daran orientiert, ihn als Wahrnehmungsform erkennbar zu machen.

Houdini oder entfesselte Flächen

Auch der Stuhl „ CH04 Houdini", den Stefan Diez für e15 entwickelt hat, setzt auf in sich verspannte und verdrehte Flächen. Anders als „Monza" besteht „Houdini", den es in zwei Varianten - mal mit, mal ohne Armauflage - gibt, ganz aus Holz. Bei der Konstruktion bedient sich Diez einer Methode, wie sie im Flugzeugmodellbau eingesetzt wird: Um einen gefrästen, auf die vier Beine aufgesetzten Massivholzring werden dünne Schichtholzplatten gebogen, die allein durch Verleimen mit dem Holzkern in Form gehalten werden. Außergewöhnlich macht Houdini aber nicht nur seine Konstruktion. Die Besonderheiten beginnen bereits bei den Beinen. Diese bestehen aus einem Rundstab, der an einer Seite sichtbar abgefast wurde, wodurch nicht nur eine das Licht brechende Kante, die das Bein leichter erscheinen lässt, sondern auch Korrespondenzen mit der Gesamtform entsteht.

Bei der Ausführung ohne Armlehne hat Diez um die kreisrunde Sitzfläche herum einen Sperrholzring gelegt, der im vorderen Bereich wie eine Hutkrempe nach unten, im hinteren nach oben geklappt ist. Die eigentliche Lehne ist dann außen an diese „Krempe" montiert, wobei sie gleichsam berührungslos hinter dieser zu schweben scheint. Das erzeugt Dynamik und verleiht der Form etwas Prismatisches oder Kubistisches.

Die Ausführung mit Armlehne wiederholt das Schema nicht, sondern variiert es. Nun legt sich die bis an die Vorderkante gezogene Rückenlehne wie ein breiter Schalkragen um den Sitz, der über eine sanfte Welle hinweg nach hinten ausschwingt. Auch bei dieser Variante ist die Lehne auf einen sich zum Sitz hin verjüngenden schmalen Sperrholzbogen aufgesetzt. Das Ergebnis ist ein Stuhl, der in beiden Versionen ebenso schlicht wie extravagant wirkt und das Zeug zum zeitgenössischen Klassiker hat.

Ironische Variationen

Der Niederländer Maarten Baas bedient sich bei seinem Stuhl „Standard Unique" für Established & Sons eines ganz anderen Variationsprinzips. In Anspielung auf den klassischen holländischen Holzstuhl mit Leiterlehne und Strohgeflecht, wie man ihn von Gemälden Van Goghs kennt, hat er eine Reihe von Varianten entworfen, die sich durch etwas „krumme", unterschiedliche lange Holme und Sprossen der Lehne unterscheiden. Der Stuhl ist ein gutes Beispiel dafür, wie geschickt und zugleich ironisch mit Einfachheit und Tradition umgegangen werden kann. Ebenfalls bei Established & Sons präsentiert Sam Hecht eine Kombination aus Tisch, Bank und Stuhl, die er auch so nennt: „Table, Bench, Chair", und die man sich durchaus im Programm von Thonet hätte vorstellen können. Inspiriert von den Sitzen in einer Tokioter Metrolinie, verbindet oder trennt Hecht Basis und Oberteil eines Bugholzstuhls mittels einer durchgängigen massiven Holzplatte, die nicht nur als Sitzfläche, sondern auch als Bank oder Tisch dient.

Präzisierte Geschichte

Von Jasper Morrison gibt es ebenfalls neue Sitzgelegenheiten. Für Magis hat er mit „Trattoria" einen Tisch samt Stuhl entworfen, der tatsächlich als komfortables Redesign des Klassikers aus der Trattoria verstanden werden kann, dessen hybrider Mix aus Holz und transparentem Kunststoff allerdings nicht ganz zu überzeugen vermag. Ganz anders verhält es sich mit „BAC", einem aus massiver Esche und Sperrholz bestehenden Stuhl, mit dem Morrison seine Tischserie gleichen Namens bei Cappellini ergänzt, wobei der Stuhl natürlich auch anderweitig Verwendung finden kann. Hier gelingt es Morrison, Eleganz und Leichtigkeit der Stühle von Hans J. Wegner - auf dessen Y-Chair CH 24 von 1949 sich Morrison zweifelsohne bezieht - mit der Sparsamkeit und Präzision seines eigenen Minimalismus zu verbinden.

One Chair is (not) enough

Als handle es sich um eine ökologische Antwort auf Konstantin Grcics technisch bestimmten „Chair One", prangt am Stand von Artek in riesigen Lettern der Satz: One chair is enough. Wer allerdings glaubt, hier werde lediglich Bescheidenheit gepredigt und programmatisch eine neue Ein-Stuhl-Politik gefordert, der hat das Projekt von Shigeru Ban nicht verstanden, bei dem aus simplen Modulen aus recyceltem und recycelbarem Material, die in Einheiten zu je zehn Stück erworben werden können, Tisch, Stuhl oder Bank zusammengesteckt werden können.

So gut das gemeint und auch gemacht ist - ein Stuhl ist nie genug, schon aus Gründen der Kommunikation. Und auch Konstantin Grcic hat nach „Chair One" zum Glück nicht aufgehört, Stühle zu gestalten. Neben dem bereits erwähnten „Monza" hat er für Magis nun eine ganz besondere Steh-Sitz-Maschine beziehungsweise einen kompletten, auf Beweglichkeit angelegten Arbeitsplatz entwickelt: die „360° Family".

360º oder Action für George

Das Ensemble sorgte durchaus für Aufregung. Einigen missfiel der kleine Assistent auf Rollen, die meisten aber störten sich sowohl an der L-förmigen Gestaltung des Sitzes, auf dem man seitlich, rittlings oder wie auf einem Sattel sitzen oder an den man sich beim Stehen anlehnen kann, als auch an dem mit einer Skala versehenen Ring, auf dem der Fuß des Arbeiters beim Hochsitzen Halt findet und der, größer dimensioniert, als Abschluss des Fußteils des höhenverstellbaren Tisches wiederkehrt. Zugegeben, besonders in Weiß erinnert das Ensemble an eine Mischung aus Architekturbüro samt Zeichenmaschine und Zahnarztpraxis ohne Behandlungsliege. Dabei hat das 360º-Büro sehr wohl seinen Reiz - und, wie unschwer zu erkennen ist, ein berühmtes Vorbild: George Nelsons „Action Office" von 1964, zumindest, was den einst „Perch" genannten, hohen, sattelartigen Sitz angeht.

Grcics Lösung wirkt, sowohl was den Sitz, als auch was den Tisch angeht, nicht nur in jeder Hinsicht kantiger; sie trägt auch den inzwischen veränderten Arbeitsbedingungen in stärkerem Maße Rechnung. Setzte George Nelsons zusammen mit Robert Probst entwickeltes Konzept auf Rationalisierung der Arbeitsabläufe, so betont 360º das flexible Arbeiten mittels horizontal drehbarer und vertikal verstellbarer Elemente. Man muss das nicht mögen, pfiffig, was die Funktion angeht, und originell, was die Form betrifft, ist es allemal. Und dass es seine Funktion, sich beim Arbeiten in vollem Umkreis bewegen zu können, auch noch zeichenhaft mittels einer Skala betont, gereicht ihm nicht zum Nachteil. Das Büro ist eine Maschine - heute mehr denn je. Also darf es auch so aussehen. Die Ideologie vom flexiblen Menschen, der flexibel lebt und arbeitet, gibt es gratis dazu. Also bitte, unbedingt in Bewegung bleiben.
Monza von Konstantin Grcic für Plank
Tailored wood von Raw Edges, Yael Mer & Shay Alkalay
A-chair von Werner Aisslinger für l'abbate
Tom Dixon
Overdyed Lounge chair von Diesel Design Center für Moroso
the work sofa von Studio Makkin & Bey, Prooff
Aki von Alfredo Häberli für Frederica
Jaime Hayon für Ceccotti
Camping Serie von Jesper K. Thomsen für Normann Copenhagen
Vitra
360° Hocker von Konstantin Grcic für Magis; Alle Fotos: © Stylepark
Trattoria von Jasper Morrison für Magis
10 Unit System von Shigeru Ban für Artek
Vegetal von Bouroullecs für Vitra
Houdini von Stefan Diez für e15
360° Hocker Prototyp von Konstantin Grcic, Ausstellung Prophets & Penitents
Tuyomyo Bench von Frank O. Gehry für Emeco
She said von Nitzan Cohen für Mattiazzi
Alcantara Design Museum Volant Sofa von Patricia Urquila für Moroso
Lui 5 von Philippe Bestenheider für Fratelli Boffi
404H/1404H von Stefan Diez für Thonet
Prater Chair von Marco Dessi für Richard Lampert
Booktower von Samuel Chan für Linteloo
Parupu von Claesson Koivisto Rune für Sodra
43 von Konstantin Grcic, gesehen bei Skitsch