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von 2140 Forward End
Die Büchermaschine
von Arquine Magazine | 20. März 2014
Stahl und Glas sind die Materialien der imposanten Regal-Konstruktion. Foto © TAX | Alberto Kalach
Die „Vasconcelos Bibliothek” von Kalach Architects ist gleichzeitig eine Bibliothek und eine botanischer Garten. Gebäude und Gelände definieren den Bereich zwischen dem Stadtteil Insurgentes Norte, dem Bahnhof Buenavista (der zwar still gelegt, aber wieder reaktiviert werden soll) und dem angrenzenden Viertel Guerrero. Zudem sollte die räumliche Achse des Geländes durch den Bau wieder hergestellt werden.

Das 250 Meter lange und 30 Meter hohe, geschwungene Gebäude wird durch die schrägen Außenwände, durch die Tageslicht einfällt, und durch die Massen an hängenden Bücherregalen geprägt. Alle Elemente sind der gleichen symmetrischen Strenge unterworfen: Von den Leseräumen an der Gebäudeseite eröffnet sich der Blick auf den gesamten Komplex. Die Identität der einzelnen Räume ergibt sich nicht durch deren individuellen Merkmale, sondern sie entsteht durch den Bezug zur zentralen Halle, die das Rückgrat der Bibliothek bildet.

Von Außen schützen Lamellen an der Fassade die Leseräume vor direkter Sonneneinstrahlung, lassen aber dennoch genügend Licht ins Innere einfallen. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über einen Platz ganz in der Nähe des Bahnhof Buenavista. Leseräume und Magazine sind in den Obergeschossen untergebracht sind.

Die Bücherregale sind eine unabhängige Konstruktion aus Glas und Stahl, die von den Dachträgern abgehängt ist. Zusätzlich zu diesem Haupthaus gibt es drei Nebengebäude, die in den Botanischen Garten integriert sind: Eines beherbergt die Büroräume, ein zweites den Buchladen und das dritte, nördlich gelegene, das Auditorium. Das Walskelett – ein Beitrag des Künstlers Gabriel Orozco – hängt in der Mitte der riesigen Halle und unterstreicht die Monumentalität dieses beeindruckenden Raumes.

www.kalach.com

Erstveröffentlichung des Artikels bei Arquine.
Das Walskelett ist ein Werk des mexikanischen Künstlers Gabriel Orozco. Foto © TAX | Alberto Kalach
Die hängenden Bücherregale prägen den beeindruckenden Raum. Foto © TAX | Alberto Kalach
Die Bibliothek wirkt wie eine Maschine. Foto © TAX | Alberto Kalach
Blick in das Foyer des 250 Meter langen Gebäudes. Foto © TAX | Alberto Kalach
Grundriss Erdgeschoss. Zeichnung © TAX | Alberto Kalach
Gärten umgeben das Gebäude. Foto © TAX | Alberto Kalach
Architektur › 2014 › März
Die Büchermaschine
von Arquine Magazine | 20. März 2014
Die Vasconcelos Bibliothek des mexikanischen Architekten Alberto Kalach ist Büchermaschine und botanischer Garten zugleich – und erinnert an den „Fun Palace“ von Cedric Price.

Die „Vasconcelos Bibliothek” von Kalach Architects ist gleichzeitig eine Bibliothek und eine botanischer Garten. Gebäude und Gelände definieren den Bereich zwischen dem Stadtteil Insurgentes Norte, dem Bahnhof Buenavista (der zwar still gelegt, aber wieder reaktiviert werden soll) und dem angrenzenden Viertel Guerrero. Zudem sollte die räumliche Achse des Geländes durch den Bau wieder hergestellt werden.

Das 250 Meter lange und 30 Meter hohe, geschwungene Gebäude wird durch die schrägen Außenwände, durch die Tageslicht einfällt, und durch die Massen an hängenden Bücherregalen geprägt. Alle Elemente sind der gleichen symmetrischen Strenge unterworfen: Von den Leseräumen an der Gebäudeseite eröffnet sich der Blick auf den gesamten Komplex. Die Identität der einzelnen Räume ergibt sich nicht durch deren individuellen Merkmale, sondern sie entsteht durch den Bezug zur zentralen Halle, die das Rückgrat der Bibliothek bildet.

Von Außen schützen Lamellen an der Fassade die Leseräume vor direkter Sonneneinstrahlung, lassen aber dennoch genügend Licht ins Innere einfallen. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über einen Platz ganz in der Nähe des Bahnhof Buenavista. Leseräume und Magazine sind in den Obergeschossen untergebracht sind.

Die Bücherregale sind eine unabhängige Konstruktion aus Glas und Stahl, die von den Dachträgern abgehängt ist. Zusätzlich zu diesem Haupthaus gibt es drei Nebengebäude, die in den Botanischen Garten integriert sind: Eines beherbergt die Büroräume, ein zweites den Buchladen und das dritte, nördlich gelegene, das Auditorium. Das Walskelett – ein Beitrag des Künstlers Gabriel Orozco – hängt in der Mitte der riesigen Halle und unterstreicht die Monumentalität dieses beeindruckenden Raumes.

www.kalach.com

Erstveröffentlichung des Artikels bei Arquine.