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Die sauberen Turbos von morgen
von Martina Metzner | 17. September 2013
Der Porsche „918 Spyder“ kommt mit Plug-in-Hybrid-System inklusive zweier Elektromotoren daher. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Da stehen sie, geschniegelt und poliert, die Konzepte und Studien der Automacher für die Straßen von morgen. Klar ist, Fahrvergnügen in der Zukunft ist smarter und sauberer, dabei bleibt das Design und die Dynamik dennoch nicht auf der Strecke. Viele Hersteller, von Mercedes-Benz, BMW über Opel bis hin zu Porsche, kommen mit Elektroantrieben beziehungsweise Hybriden mit drei bis vier Zylindern aus. Opel etwa zeigt mit seinem flügeltürigen „Monza“ ein Sportkonzept, das einen Elektromotor mit einem Dreizylinder-starken Gasmotor kombiniert.

Dass Hybrid und Elektro kein Abschied von der Sportlichkeit sein müssen, präsentieren auch BMW mit dem i8, der mit seinem Dreizylindermotor plus E-Maschine ganze 231 PS auf den Asphalt bringt, und Porsche mit dem 918 Spyder, der mit seinem V8-Motor inklusive zweier Elektromotoren smarte 887PS unter der Motorhaube hat. BMW und Porsche sind sogar so kühn, diese Showcars zur Marktreife bringen zu wollen, ob es der Monza wirklich auf die Straße schafft, weiß man nicht, aber die Technik allemal.

Alles andere als Konzepte sind dagegen die vielfältigen Assistenzsysteme, die fast in jedem Showcar zu finden sind und den Fahrer nicht nur bespaßen sondern ihm auch das Fahren erleichtern sollen. Das geht soweit, dass sich die von Mercedes-Benz vorgestellte S-Klasse mit „Intelligent Drive“-System teils autonom durch den Straßenverkehr bewegt. Die Technik ist nicht weit von der Serienreife entfernt. Ob man ebenso wie bei U-Bahnen bald fahrerlose Autos auf der Straße sieht, die zum nächsten Kiosk fahren, um Zigaretten zu holen? Wer weiß.
Häuserschluchten à la Tokio: der Audi-Stand. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
O’zapft is – am Audi A3 "e-tron”. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Freude am Schauen, bei BMW. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Auf der IAA 2013 feiert der Citroen „Cactus“ seine Premiere. Foto © Thomas Wagner, Stylepark
Mehr Sound gefällig? Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Der größte Konkurrent des Individual-Autos hält ebenso Einzug auf der IAA 2013: Carsharing by EDAG. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Vorhang auf für das Sondermodell Jeep Wrangler Polar. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Maserati fährt noch nicht "grün", sein GranTurismo MC Stradale verbraucht 16,4 Liter auf 100 Kilometer. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Wie immer der große Auftritt in der Festhalle: Mercedes-Benz. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Imposant und aufgeräumt, am Stand von Mercedes-Benz. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Auf die Plätze, fertig: Mini. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
Der Alfa 4C wurde bereits in Genf enthüllt, durfte aber zur IAA nochmal aufs Podest. Foto © Leyla Basaran, Stylepark
News bei Renaul: die Studie "Initiale Paris", die Formen des künftigen "Espace" mit zahlreichen Details weiter spinnt. Foto © Thomas Edelmann, Stylepark
Studie „Forjoy“ von Smart. Foto © Thomas Wagner, Stylepark
News & Stories › 2013 › September
Die sauberen Turbos von morgen
von Martina Metzner | 17. September 2013
Die Showcars der IAA zeigen: Fahrvergnügen in der Zukunft ist smarter und sauberer. Dabei bleiben Design und Dynamik dennoch nicht auf der Strecke. Ein fotografischer Rundgang.
Da stehen sie, geschniegelt und poliert, die Konzepte und Studien der Automacher für die Straßen von morgen. Klar ist, Fahrvergnügen in der Zukunft ist smarter und sauberer, dabei bleibt das Design und die Dynamik dennoch nicht auf der Strecke. Viele Hersteller, von Mercedes-Benz, BMW über Opel bis hin zu Porsche, kommen mit Elektroantrieben beziehungsweise Hybriden mit drei bis vier Zylindern aus. Opel etwa zeigt mit seinem flügeltürigen „Monza“ ein Sportkonzept, das einen Elektromotor mit einem Dreizylinder-starken Gasmotor kombiniert.

Dass Hybrid und Elektro kein Abschied von der Sportlichkeit sein müssen, präsentieren auch BMW mit dem i8, der mit seinem Dreizylindermotor plus E-Maschine ganze 231 PS auf den Asphalt bringt, und Porsche mit dem 918 Spyder, der mit seinem V8-Motor inklusive zweier Elektromotoren smarte 887PS unter der Motorhaube hat. BMW und Porsche sind sogar so kühn, diese Showcars zur Marktreife bringen zu wollen, ob es der Monza wirklich auf die Straße schafft, weiß man nicht, aber die Technik allemal.

Alles andere als Konzepte sind dagegen die vielfältigen Assistenzsysteme, die fast in jedem Showcar zu finden sind und den Fahrer nicht nur bespaßen sondern ihm auch das Fahren erleichtern sollen. Das geht soweit, dass sich die von Mercedes-Benz vorgestellte S-Klasse mit „Intelligent Drive“-System teils autonom durch den Straßenverkehr bewegt. Die Technik ist nicht weit von der Serienreife entfernt. Ob man ebenso wie bei U-Bahnen bald fahrerlose Autos auf der Straße sieht, die zum nächsten Kiosk fahren, um Zigaretten zu holen? Wer weiß.