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Im Zentrum steht der Architekt
von Daniel von Bernstorff | 17. Dezember 2010
Eine neue Messe ist immer ein Wagnis. Wird sie vom Markt angenommen? Kommt sie bei der avisierten Zielgruppe an? Im Fall der Architect@work, entwickelt im belgischen Kortrijk und seit mehreren Jahren dort sowie in Rotterdam und Paris erfolgreich durchgeführt, kann man nach der ersten deutschen Ausgabe in Düsseldorf sagen: Ja, dieses Format funktioniert auch hier. Eine kompakte und komplett an den Bedürfnissen des Architekten ausgerichtete Veranstaltung, bei der die ausstellenden Firmen ausschließlich Innovationen präsentieren, ist eine sinnvolle regionale Ergänzung der etablierten Leitmessen wie Bau, ISH oder Light+Building.

So ziehen auch die meisten der etwa siebzig Aussteller nach den zwei Tagen in Düsseldorf ein positives Fazit. „Wir werden wiederkommen", bringt es Remo Röntgen, Geschäftsführer des Textilverlags Nya Nordiska, der auf der Messe die Weltpremiere seiner textilen Wandpaneele feierte, auf den Punkt. „Die Qualität der Messe und das Interesse der Besucher waren hoch, für die erste Ausgabe war das ein mehr als ordentlicher Start."

Unter den Ausstellern fanden sich so renommierte Firmen wie Dorma, Lindner, Velux, KME, Simonswerk, Nya Nordiska oder Kinnasand ebenso wie kleinere, für den Besucher aber ebenso interessante und zumeist noch weniger bekannte Namen wie 3Form, KTM, Multiline und Sattler Objektlicht. Das Spektrum reichte von Fassadenelementen, Wandverkleidungen und Bodenlösungen über Beschläge, Fenster und Türen bis hin zur Lichtgestaltung. So ergab sich für den Besucher eine umfassende und hochqualitative Branchenschau, die mit Übersichtlichkeit und überschaubarer Größe punkten konnte. Ein interessantes Rahmenprogramm mit Ausstellungen - etwa von der Materialplattform Materia zum Messethema „Heavy Metal" - sowie Vorträgen und Seminaren rundete das gelungene Ganze ab.

Stylepark war als exklusiver Medienpartner mit eigener Präsentation vor Ort.

Architect@work wird im Dezember 2011 abermals in Düsseldorf stattfinden. Danach ist ein Zwei-Jahres-Turnus geplant.

www.architectatwork.eu