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Neue Himmelskörper von Flos
von Vera Siegmund | 11. Dezember 2007
Der Blick nach oben ist der Blick in den Himmel. Und was man dort so alles zu sehen bekommt, das interpretiert der italienische Leuchtenhersteller FLOS immer wieder neu und mit viel Poesie. Mit Leuchten von legendären Designern - darunter Achille Castiglioni, Antonio Citterio, Jasper Morrison, Philippe Starck und Patricia Urquiola - hat das 1962 gegründete Unternehmen profane Wohnräume dem Himmelslicht näher gebracht.
Dieses Jahr präsentierte FLOS auf der Euroluce im April an seinem von Ferruccio Laviani gestalteten Stand gleich zwei neu entdeckte Himmelskörper: Bei der Hängelampe "Skygarden" überträgt Marcel Wanders ein antikes Stuckrelief in das Innere eines gewölbten Lampenschirms.
"In meinem vorherigen Haus", so Wanders, "befand sich eine phantastische, antike, Decke mit Gipsdekorationen. Ich habe sie meinen Himmelsgarten getauft; der war immer perfekt, auch wenn ich kein grünes Händchen habe und ihn nicht besonders sorgfältig pflegte. Er brauchte kein Wasser und keine Sonne, ihm reichten die warmen Strahlen des elektrischen Lichts, die ihn von unten anstrahlten." Und weil er sich nicht von ihm trennen mochte, stahl ihn Wanders von der Decke und verpflanzte ihn kurzerhand in eine andere, streng minimalistische Sphäre. Wo sie jetzt jeder genießen kann.Auch der junge niederländische Designer Joris Laarman spielt mit Sternen und kosmischen Dimensionen. Durch die Bündelung unterschiedlicher geformter Glastrichter entsteht bei seiner Hängeleuchte "Nebula" der Eindruck einer diffusen Lichtquelle. Scheinbar von einem einzigen Punkt in ihrem verborgenen Zentrum aus verströmen die weißen Glastrichter das Licht in alle erdenklichen Richtungen. Oder, wie er selbst sagt: "Eine Explosion von Licht aus einer einzigen Quelle, genau wie ein Stern am Himmel." Zusammengehalten wird das Ganze von einer unsichtbaren Konstruktion aus Aluminiumguss, wobei die exakte Form der Trichter aus geblasenem Glas und ihre weiße Farbgebung perfekt mit der eher zufälligen Anordnung der einzelnen Elemente korrespondiert und dem Gebilde die Leichtigkeit einer himmlischen Konstellation verleiht. www.flos.com
www.jorislaarman.com
www.marcelwanders.com
Nebula von Joris Laarman
Skygarden von Marcel Wanders
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Flos: Skygarden @ Stylepark
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Flos: Nebula @ Stylepark
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