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von 2143 Forward End
Nicht nur für die Lounge
Barber & Osgerby für Knoll Int.
7. April 2015
Fotos © Barber & Osgerby
Ein Lounge Chair, simpel, schmal und doch mit Pfiff, der in jedem Ambiente eine gute Figur macht.
Wer weiß, vielleicht geht 2015 einmal als das Jahr in die Designgeschichte ein, in dem besonders viele Designerinnen und Designer versucht haben, einen Lounge Chair zu entwerfen, der möglichst vielfältig einsetzbar ist. Derjenige, den Edward Barber und Jay Osbergy für Knoll International gestaltet haben, gibt sich aufrecht und bewahrt Haltung, weist aber auch – siehe die Verbindung von Gestell und Korpus – überraschende Details auf. Wir haben bei Edward Barber nachgefragt, wie er selbst den Sessel einschätzt – und wie er mit der Frage nach den passenden Drinks umzugehen gedenkt.

Esther Schulze-Tsatsas: Lounge-Chairs gibt es viele. Was hat Sie an der Aufgabe gereizt, selbst einen zu gestalten?

Edward Barber: Mein Ziel war es, verschiedene Lounge Chairs in einem zu vereinen. Ein Sessel, der sich in die unterschiedlichsten Umgebungen einfügen kann. Das Gestell bleibt dabei immer gleich; durch Änderungen in der Tiefe der Polsterung und Füllung sowie Variationen bei den Armlehnen – Metall oder Stoff – macht der Sessel sowohl im privaten Wohnumfeld als auch im Büro oder Hotelbereich eine gute Figur.

Ihr Lounge Chair wirkt recht sachlich. Ist die reduzierte Formensprache Ihre Antwort auf das Dogma, ein Lounge Chair solle nicht nur gemütlich sein, sondern auch danach aussehen?

Edward Barber: Trotz des sehr schlanken Erscheinungsbildes und der bewusst schlichten Aufmachung ist der Sessel äußerst bequem. Das liegt an der ausgeklügelten Technik des den Rahmen umspannenden Gewebes und dem eingespritzten Schaumstoff. Für uns geht Bequemlichkeit nicht zwangsweise mit riesigen Kissen und meterweise Stoff einher. Eine gute Sitzkontour und passender Sitzwinkel sind ebenso wichtig.

Welcher Cocktail oder Longdrink passt am besten zu ihm?

Edward Barber: Ein Whiskey Sour.



www.barberosgerby.com
www.knoll-int.com

Knoll Int. Showroom
Piazza Bertarelli 2
Mailand

Salone Internazionale del Mobile
14. bis 19. April 2015
Mailand, Messegelände Rho
Halle 20, Stand C01/D02
News & Stories › 2015 › April
Nicht nur für die Lounge
7. April 2015
Barber & Osgerby für Knoll Int.

Ein Lounge Chair, simpel, schmal und doch mit Pfiff, der in jedem Ambiente eine gute Figur macht.
Wer weiß, vielleicht geht 2015 einmal als das Jahr in die Designgeschichte ein, in dem besonders viele Designerinnen und Designer versucht haben, einen Lounge Chair zu entwerfen, der möglichst vielfältig einsetzbar ist. Derjenige, den Edward Barber und Jay Osbergy für Knoll International gestaltet haben, gibt sich aufrecht und bewahrt Haltung, weist aber auch – siehe die Verbindung von Gestell und Korpus – überraschende Details auf. Wir haben bei Edward Barber nachgefragt, wie er selbst den Sessel einschätzt – und wie er mit der Frage nach den passenden Drinks umzugehen gedenkt.

Esther Schulze-Tsatsas: Lounge-Chairs gibt es viele. Was hat Sie an der Aufgabe gereizt, selbst einen zu gestalten?

Edward Barber: Mein Ziel war es, verschiedene Lounge Chairs in einem zu vereinen. Ein Sessel, der sich in die unterschiedlichsten Umgebungen einfügen kann. Das Gestell bleibt dabei immer gleich; durch Änderungen in der Tiefe der Polsterung und Füllung sowie Variationen bei den Armlehnen – Metall oder Stoff – macht der Sessel sowohl im privaten Wohnumfeld als auch im Büro oder Hotelbereich eine gute Figur.

Ihr Lounge Chair wirkt recht sachlich. Ist die reduzierte Formensprache Ihre Antwort auf das Dogma, ein Lounge Chair solle nicht nur gemütlich sein, sondern auch danach aussehen?

Edward Barber: Trotz des sehr schlanken Erscheinungsbildes und der bewusst schlichten Aufmachung ist der Sessel äußerst bequem. Das liegt an der ausgeklügelten Technik des den Rahmen umspannenden Gewebes und dem eingespritzten Schaumstoff. Für uns geht Bequemlichkeit nicht zwangsweise mit riesigen Kissen und meterweise Stoff einher. Eine gute Sitzkontour und passender Sitzwinkel sind ebenso wichtig.

Welcher Cocktail oder Longdrink passt am besten zu ihm?

Edward Barber: Ein Whiskey Sour.



www.barberosgerby.com
www.knoll-int.com

Knoll Int. Showroom
Piazza Bertarelli 2
Mailand

Salone Internazionale del Mobile
14. bis 19. April 2015
Mailand, Messegelände Rho
Halle 20, Stand C01/D02