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Von der Pflege geistiger Unabhängigkeit
von Sophia Muckle | 29. August 2007
The Farm Project

Innovation beginnt bekanntlich am Rand einer Disziplin. Dort wo Grenzen nicht mehr klar zu ziehen sind, wo das Experiment zu Neuem führt, wo Regeln mal Ausnahmen machen. Als routinierter Grenzgänger erscheint Mike Meiré geradezu darauf spezialisiert, Entwicklungen voranzutreiben und nach neuen Gestaltungsansätzen zu suchen. Bei seinen Projekten wechselt er deswegen zwischen den Positionen des Art Directors, des Designers oder des Künstlers. Er arbeitet als Herausgeber, Fotograf und Kurator und fügt gerne diesen Tätigkeiten den Begriff des „Vermittlers" hinzu. Tatsächlich reichen die gängigen Vokabeln kaum aus, um seine Aktivitäten und Projekte einzuordnen.

Meike Meiré, 1964 geboren, arbeitet und lebt in Köln, wo er 1987 zusammen mit seinem Bruder Marc die Agentur meiré und meiré und 2001 die Kulturproduktion Neo Noto gründete. Zu seinen wichtigsten Projekten zählt das Kunst- und Kulturmagazin „Apart", die mehrfach ausgezeichneten Wirtschaftsmagazine Econy und brand eins. Unter anderem wurde Mike Meiré bei den LeadAwards 2006 für sein Debüt als Fotograf der Titel des VisualLeader verliehen. Neben der Arbeit an Magazinen wie „kid's wear", o32c oder MINI International inszeniert er Projekte, die sich mit den kulturellen Anknüpfungspunkten von Marken beschäftigen. Dabei steht eine Markenkultur im Vordergrund, die sich in Engagement und Taten widerspiegelt. So entwickelte und kuratierte er gemeinsam mit dem Armaturenhersteller Dornbracht die Projektreihe „Statements" und im Anschluss „Edges" mit eigenen künstlerischen Beiträgen.Die dabei entstehenden „Culture Projects" streben nach einem ganzheitlichen Marken- und Raumerlebnis angefangen bei der Architektur bis hin zur sinnlichen Wahrnehmung über Klang und Duft.

„The Farm Project", die werkstattartige Inszenierung einer Küche mit Materialien, Pflanzen, Maschinen, sogar mit lebenden Tieren setzte Meiré als Kontrapunkt zum minimalistischen Küchentrend in Szene. „The Farm Project" wurde dieses Jahr in Köln, Mailand und beim skulpturprojekt 07 in Münster gezeigt. Künstlerische Projekte und die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Peter Saville oder Mark Borthwick betrachtet Mike Meiré als Forschungsprojekte, die zu geistiger Unabhängigkeit führen. Und die ist wiederum nötig, wenn man Neues schaffen will.

News & Stories › 2007 › August
Von der Pflege geistiger Unabhängigkeit
von Sophia Muckle | 29. August 2007
Innovation beginnt bekanntlich am Rand einer Disziplin. Dort wo Grenzen nicht mehr klar zu ziehen sind, wo das Experiment zu Neuem führt, wo Regeln mal Ausnahmen machen. Als routinierter Grenzgänger erscheint Mike Meiré geradezu darauf spezialisiert, Entwicklungen voranzutreiben und nach neuen Gestaltungsansätzen zu suchen.
Innovation beginnt bekanntlich am Rand einer Disziplin. Dort wo Grenzen nicht mehr klar zu ziehen sind, wo das Experiment zu Neuem führt, wo Regeln mal Ausnahmen machen. Als routinierter Grenzgänger erscheint Mike Meiré geradezu darauf spezialisiert, Entwicklungen voranzutreiben und nach neuen Gestaltungsansätzen zu suchen. Bei seinen Projekten wechselt er deswegen zwischen den Positionen des Art Directors, des Designers oder des Künstlers. Er arbeitet als Herausgeber, Fotograf und Kurator und fügt gerne diesen Tätigkeiten den Begriff des „Vermittlers" hinzu. Tatsächlich reichen die gängigen Vokabeln kaum aus, um seine Aktivitäten und Projekte einzuordnen.

Meike Meiré, 1964 geboren, arbeitet und lebt in Köln, wo er 1987 zusammen mit seinem Bruder Marc die Agentur meiré und meiré und 2001 die Kulturproduktion Neo Noto gründete. Zu seinen wichtigsten Projekten zählt das Kunst- und Kulturmagazin „Apart", die mehrfach ausgezeichneten Wirtschaftsmagazine Econy und brand eins. Unter anderem wurde Mike Meiré bei den LeadAwards 2006 für sein Debüt als Fotograf der Titel des VisualLeader verliehen. Neben der Arbeit an Magazinen wie „kid's wear", o32c oder MINI International inszeniert er Projekte, die sich mit den kulturellen Anknüpfungspunkten von Marken beschäftigen. Dabei steht eine Markenkultur im Vordergrund, die sich in Engagement und Taten widerspiegelt. So entwickelte und kuratierte er gemeinsam mit dem Armaturenhersteller Dornbracht die Projektreihe „Statements" und im Anschluss „Edges" mit eigenen künstlerischen Beiträgen.Die dabei entstehenden „Culture Projects" streben nach einem ganzheitlichen Marken- und Raumerlebnis angefangen bei der Architektur bis hin zur sinnlichen Wahrnehmung über Klang und Duft.

„The Farm Project", die werkstattartige Inszenierung einer Küche mit Materialien, Pflanzen, Maschinen, sogar mit lebenden Tieren setzte Meiré als Kontrapunkt zum minimalistischen Küchentrend in Szene. „The Farm Project" wurde dieses Jahr in Köln, Mailand und beim skulpturprojekt 07 in Münster gezeigt. Künstlerische Projekte und die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Peter Saville oder Mark Borthwick betrachtet Mike Meiré als Forschungsprojekte, die zu geistiger Unabhängigkeit führen. Und die ist wiederum nötig, wenn man Neues schaffen will.