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Mit Knick und Seeblick
7. Juli 2015
Ein lichtdurchflutetes Domizil direkt am herrlichen Ammersee: Diesen Wohntraum realisierte Daniel Boos von Boosarchitekten für eine Familie. Um den Bewohnern eine großzügige Aussicht auf die Landschaft zu gewähren, entwarf der Münchner Architekt einen zweigeschossigen Gebäuderiegel mit nahezu vollständig verglastem Erdgeschoss und großzügigen Fensterfronten im Obergeschoss. Mehrere Terrassen, darunter auch eine auf dem Dach, versprechen viele Mußestunden mit fantastischem Seeblick. Großzügig und transparent ist das Haus mit dem auffälligen Knick auch im Innern gestaltet. Hier sorgen offene Grundrisse sowie durchgehende Boden- und Deckenbelege für fließende Übergänge und viel Bewegungsfreiheit.

Im Obergeschoss befinden sich die Schlaf- und Kinderzimmer, im Erdgeschoss die öffentlicheren Bereiche wie Wohnzimmer und Küche. Diese unterschiedlichen Funktionen spiegeln sich auch in der Architektur wider: Während die zurückhaltende Fassade im Erdgeschoss überwiegend aus hellem Sichtbeton und Glas besteht, wurde die markante Fassade des Obergeschosses mit „FibreC Paneelen" von Rieder verkleidet. Boos entschied sich bei den Betonplatten für ein Silbergrau, das als farblich zurückhaltender Kontrast gut mit den Materialien des Erdgeschosses korrespondiert. „FibreC Paneele" sind mit Glasfasern verstärkt und ebenso stabil wie flexibel – was auch bei aufwendigen, dreidimensionalen Strukturen eine extrem dünnwandige Bauweise ermöglicht. Das österreichische Familienunternehmen entwickelte den speziellen Werkstoff vor über einem Jahrzehnt und versorgt seitdem Planer und Architekten mit den nur 13 Millimeter dünnen Paneelen, deren einfache Konfektionierung von unterschiedlichen Bauteilen die Planung von Architekten erleichtert.

www.boos-architekten.de
Das Wohnhaus in Bayern bezaubert durch seine traumhafte Lage am Ufer des Ammersees und den großzügigen Fensterfronten. Foto © Ditz Fejer
Zwei Obergeschosse und ein Kellergeschoss vereinen gleich drei Generationen unter einem Dach. Foto © Ditz Fejer
Silbergrau schimmern die „FibreC Paneele" von Rieder, die für die Verkleidung des Obergeschosses verwendet wurden. Foto © Ditz Fejer
Ein Knick in der Landschaft: Unregelmäßig geformte Kuben zeichnen die Architektur des Gebäudes aus. Foto © Ditz Fejer
Idylle im Grünen: Wenn’s im Haus dann doch mal zu heiß wird, lockt der See vor der Haustür mit einer Abkühlung. Foto © Ditz Fejer
Systeme
Rieder: fibreC, LLC Uni Wien, Anthrazit @ Stylepark
Rieder
fibreC, LLC Uni Wien, Anthrazit
Rieder: fibreC 3D Freiform, fibreC Pavilion @ Stylepark
Rieder
fibreC 3D Freiform, fibreC Pavilion
Rieder: fibreC fins, Private Spa, Terra @ Stylepark
Rieder
fibreC fins, Private Spa, Terra
Rieder: fibreC, Seehaus Pörtschach, Polarweiss @ Stylepark
Rieder
fibreC, Seehaus Pörtschach, Polarweiss
Rieder: fibreC Fassadenbekleidung @ Stylepark
Rieder
fibreC Fassadenbekleidung
Rieder: fibreC 3D, Lontoonkatu, runde Perforierung @ Stylepark
Rieder
fibreC 3D, Lontoonkatu, runde Perforierung
Architektur › 2015 › Juli
Mit Knick und Seeblick
7. Juli 2015
Ein lichtdurchflutetes Domizil direkt am herrlichen Ammersee: Diesen Wohntraum realisierte Daniel Boos von Boosarchitekten für eine Familie. Um den Bewohnern eine großzügige Aussicht auf die Landschaft zu gewähren, entwarf der Münchner Architekt einen zweigeschossigen Gebäuderiegel mit nahezu vollständig verglastem Erdgeschoss und großzügigen Fensterfronten im Obergeschoss. Mehrere Terrassen, darunter auch eine auf dem Dach, versprechen viele Mußestunden mit fantastischem Seeblick. Großzügig und transparent ist das Haus mit dem auffälligen Knick auch im Innern gestaltet. Hier sorgen offene Grundrisse sowie durchgehende Boden- und Deckenbelege für fließende Übergänge und viel Bewegungsfreiheit.

Im Obergeschoss befinden sich die Schlaf- und Kinderzimmer, im Erdgeschoss die öffentlicheren Bereiche wie Wohnzimmer und Küche. Diese unterschiedlichen Funktionen spiegeln sich auch in der Architektur wider: Während die zurückhaltende Fassade im Erdgeschoss überwiegend aus hellem Sichtbeton und Glas besteht, wurde die markante Fassade des Obergeschosses mit „FibreC Paneelen" von Rieder verkleidet. Boos entschied sich bei den Betonplatten für ein Silbergrau, das als farblich zurückhaltender Kontrast gut mit den Materialien des Erdgeschosses korrespondiert. „FibreC Paneele" sind mit Glasfasern verstärkt und ebenso stabil wie flexibel – was auch bei aufwendigen, dreidimensionalen Strukturen eine extrem dünnwandige Bauweise ermöglicht. Das österreichische Familienunternehmen entwickelte den speziellen Werkstoff vor über einem Jahrzehnt und versorgt seitdem Planer und Architekten mit den nur 13 Millimeter dünnen Paneelen, deren einfache Konfektionierung von unterschiedlichen Bauteilen die Planung von Architekten erleichtert.

www.boos-architekten.de