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Harald Sommerer, CEO der Zumtobel Group, Foto © Robert Volhard, Stylepark
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Fragen an
Harald Sommerer

30. November 2012
Robert Volhard: Herr Sommerer, Sie haben Ihren Präsentation auf der diesjährigen „Light and Building“ das Motto „Your light in a world of change“ vorangestellt. Welche Veränderungen beobachten Sie? In welcher Weise wird „Licht“ unser Wohnen und Arbeiten in den kommenden Jahren verändern?

Harald Sommerer Das ist ein tragendes Motto für uns, da wir in unserer Industrie feststellen, dass sich die Welt, getrieben durch neuartige technologische Möglichkeiten, insbesondere durch LED- und Steuerungstechnik, wirklich verändert. Aber auch, weil das Motto ideal zusammenpasst mit der Erkenntnis, dass Fragen der „Nachhaltigkeit“ und der „Energieeffizienz“ bei der Beleuchtung eine wesentliche Rolle spielen.

Und worin sehen Sie die besondere Rolle von „Zumtobel“ mit Blick auf solche Veränderungen?

Sommerer Man muss verstehen, dass Beleuchtung heute 19 Prozent der weltweit produzierten Elektrizität verbraucht und dass wir es in den Projekten, die wir realisieren, mit Hilfe der neuen Technologien mit Einsparungspotenzialen von sechzig bis achtzig Prozent zu tu haben. Das allein zeigt schon, welch enormen Beitrag wir potentiell leisten können. Wir sehen es schon als unseren Auftrag an, mit unserem Wissen Lösungen zu finden, die für die jeweiligen Anwendungen optimiert werden und einen Nachhaltigkeitsbeitrag leisten.

Gutes Design ist bei hochwertigen Produkten heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Zumtobel hat sich ja von einem Leuchten-Hersteller – 1950 beginnend mit Vorschaltgeräten für Leuchtstoffröhren – zu einem Konzern integrierter Systeme entwickelt. Solche Systeme vernetzt zu gestalten, so dass sie vom Anwender als bedienungsfreundlich und leicht handhabbar wahrgenommen werden, stellt darüber hinaus eine besondere Herausforderungen dar. Wie gehen Sie mit den Bedürfnissen der Nutzer um, und wie erfahren Sie, welche Bedürfnisse er hat?

Sommerer Im Wesentlichen durch den täglichen Kontakt und durch die vielen herausfordernden Projekte, die wir jetzt gerade – auch mit Künstlern – realisieren und die uns immer wieder an die Grenzen des Möglichen treiben. Daraus lernen wir. Und wir gewinnen Erkenntnisse, die wir dann auch im Büro, in der Schule oder in anderen Situationen anwenden und umsetzten können. Es geht um ständiges Optimieren.

Wie weit reicht Ihr Systemgedanke? Bis zur Automation des gesamten Hauses?

Sommerer Die gesamte Hausautomation werden wir uns nicht an die Fahne heften. Wir müssen die Hausautomation allerdings verstehen, da die Systeme, die dabei zu Einsatz kommen, ja immer mehr miteinander vernetzt werden. Wir arbeiten dabei durchaus mit anderen Systemexperten zusammen um sicher zu stellen, dass unsere Licht-Komponente in das jeweilige Netzwerk integrierbar ist und zu diesem passt. Wir gehen sicherlich – etwa bei Tageslicht- und Jalousiesteuerung – in die Richtung, dass wir weit mehr tun, als nur eine gute Lösung in Sachen „Licht“ zu entwickeln. Was wir tun, steht aber immer im Zusammenhang mit Licht. Insofern müssen wir eigene Systeme entwickeln, die auf die Lichtthemen speziell eingehen. Aber wir müssen natürlich verstehen, in welchem Kontext wir stehen und schauen, dass das, was wir machen, kompatibel ist.

Was ist Ihre Vision für die Zukunft für die Zumtobel Group?

Sommerer Wir sind da wirklich einen schönen Weg gegangen. Eine der Herausforderungen, die neu hinzugekommen ist, sind die „neuen Märkte“. Wir agieren ja nach wie vor hauptsächlich in Europa. Wir sehen aber durchaus den Bedarf für Licht-Lösungen, wie wir sie anbieten, in Märkten wie Amerika und Asien, aber durchaus auch – selbst wenn das für uns gegenwärtig noch weniger relevant ist, aber sicher zunehmend relevant werden wird – in Märkten wie Afrika oder Südamerika. Licht ist nun mal ein globales Phänomen, muss also auch so behandelt werden. Wobei man immer auch dem Fakt Rechnung tragen muss, dass die Lichtindustrie eine regionale Industrie mit regionalen und nationalen Vorschriften ist. Das muss man immer beachten. Unser Vision ist, dass wir das Erfolgskonzept – nicht allein der Marke „Zumtobel“, sondern auch von „Thorn“ und „Tridonic“ – auch in neuen Märkten fortsetzen und es ständig an die neuen technologischen Möglichkeiten anpassen.

Sie vergeben alle zwei Jahre den „Zumtobel Group Award for Sustainability and Humanity in the Built Environment“. Licht hat im weitesten Sinn ja immer auch etwas mit „Aufklärung“, mit Sichtbarkeit und Transparenz zu tun. Worin sehen Sie die gesellschaftliche Verantwortung eines Herstellers für Lichtsysteme?

Sommerer Nehmen Sie das Thema „Licht“. Mit Licht können Sie nicht nur eine angenehme Stimmung erzeugen und es auf vielfältige Weise einsetzen, es spielt auch bei Fragen der Energieeffizienz eine große Rolle. Wir konnten mittlerweile mit Fakten belegen, dass das richtige Licht für das Wohlbefinden und die Gesundheit eine große Bedeutung hat. Letztendlich wollen wir den Kunden also in der Anwendung des richtigen Lichts unterstützen. Im „Office“-Bereich und im Industriebereich geht es um angenehmes und konzentrierte Arbeiten, im Spital geht es um Gesundheit und Wohlbefinden. Im Shopbereich geht es um den Verkauf der Ware, also auch um die Darstellung der Ware. Für all dies ist Licht ein wichtiger Faktor, wie es eingesetzt wird ein zentrales Thema – und das alles zu vernünftigen Energiekosten. Unsere Verantwortung ist es, für die jeweiligen Anwendungen die bestmöglichen Lösungen zu schaffen, was wir immer aus einem Gesamtverständnis der Architektur heraus verstehen. Der Architekt ist für uns ja ein ganz wichtiger Partner. Und das kommt beim „Zumtobel Group Award“ zum Ausdruck. Wir sehen den Beitrag, den wir leisten können, also keineswegs nur darin, gute Lichtlösungen anzubieten. Wir sehen das Projekt immer auch als Ganzes.

Wenn man sich die Preisträger des diesjährigen Awards – das Krankenhaus Projekt im ruandischen Butaro von „MASS Design Group“ oder das Gardening Projekt „R-URBAN“ in Paris von „atelier d’architecture autogérée“ (AAA) – ansieht, dann spielt bei beiden das Thema „Licht“ eigentlich keine Rolle. Geht Ihre gesellschaftliche Verantwortung deutlich weiter als Nachhaltigkeit über Energieeffizienz zu realisieren?

Sommerer Wir wollen einen Architekturpreis und keinen Lichtpreis vergeben. Der Claim des „Zumtobel Group Award“ lautet ja „for humanity and sustainibility in the built enviroment“. Licht kann hier eine wesentliche Rolle spielen, es geht aber um das Gesamtprojekt. Selbst wenn „Licht“ in einem Projekt keine wesentliche Rolle spielt, so wollen wir doch verstehen, wie Architekten denken, was die Herausforderungen in der Architektur der Gegenwart sind und wie diese gemeistert werden, um uns zu überlegen, welchen Beitrag wir dazu leisten können. Können wir vielleicht etwas in Ruanda tun, das uns bisher nicht eingefallen ist?

Die Beiträge des Awards wirken also inspirierend für das Unternehmen?

Sommerer Die Wirkung nach innen ist in jedem Fall da. Wir kommunizieren den Award und seine Projekte auch ins Unternehmen. Dabei stellen wir aber schon fest, dass sich die Mitarbeiter der Marke „Zumtobel“ besonders mit architektonischen Fragen identifizieren und sich daher auch mehr von den Lösungen der Teilnehmer am Award inspirieren lassen.

Welches Projekt hat Sie persönlich besonders angesprochen?

Sommerer Für mich haben viele Projekte einen Reiz. Ich bin an und für sich jemand, der technik-affin ist und die Überzeugung hat, dass sich ein nachhaltigeres Wirtschaften gerade in unserem europäischen Umfeld vor allem durch Innovationen und Technologien erreichen lässt. Ich bin aber auch davon fasziniert, wie das Thema „Nachhaltigkeit“ in anderen Ländern und Märkten angegangen wird, etwa bei dem Projekt in Ruanda. Ich finde es immer bereichernd, wenn man verschiedene Facetten sieht, auch wenn uns als Unternehmen die Facette „Technologie“ etwas näher ist. Andere Kontexte erfordern eben auch andere Lösungen.

www.zumtobel.com

www.zumtobel-group-award.com
Gewinner des „Zumtobel Group Award 2012“ in der Kategorie „Gebaute Umwelt“ ist das „Butaro Hospital“ in Ruanda, Foto © Zumtobel
Gestaltet wurde das Krankenhaus von dem Architekturbüro „MASS Design Group“ aus den USA, Foto © Zumtobel
Das „Butaro Hospital“, Ruanda, Foto © Zumtobel
Im Rahmen des Bauprozesses des „Butaro Hospital“ wurde die lokale Bevölkerung einbezogen und ausgebildet, Foto © Zumtobel
Im Auftrag des ruandischen Gesundheitsministeriums erarbeitete die „MASS Design Group“ einen multidisziplinären Ansatz für das Krankenhaus, Foto © Zumtobel
Das französische „Atelier d’architecture autogérée“ gewinnt den diesjährigen „Zumtobel Group Award“ in der Kategorie „Forschung & Initiative“, Foto © Zumtobel
„R-URBAN“ beschäftigt sich mit Colombes, einem sozialen Brennpunkt im Großraum Paris, Foto © Zumtobel
Das Projekt „R-URBAN“ des „Atelier d’architecture autogérée“, Foto © Zumtobel
Die Trophäe des „Zumtobel Group Award 2012“, Foto © Zumtobel
News & Stories › 2012 › November
9 Fragen an Harald Sommerer
30. November 2012
Wir haben es gerne hell. Allein, die Beleuchtung, die dazu nötig ist, verbraucht viel Energie. Robert Volhard hat mit Harald Sommerer, dem CEO der Zumtobel Group, über Nachhaltigkeit, neue Technologien und den Zusammenhang von Licht und Architektur gesprochen.
Robert Volhard: Herr Sommerer, Sie haben Ihren Präsentation auf der diesjährigen „Light and Building“ das Motto „Your light in a world of change“ vorangestellt. Welche Veränderungen beobachten Sie? In welcher Weise wird „Licht“ unser Wohnen und Arbeiten in den kommenden Jahren verändern?

Harald Sommerer Das ist ein tragendes Motto für uns, da wir in unserer Industrie feststellen, dass sich die Welt, getrieben durch neuartige technologische Möglichkeiten, insbesondere durch LED- und Steuerungstechnik, wirklich verändert. Aber auch, weil das Motto ideal zusammenpasst mit der Erkenntnis, dass Fragen der „Nachhaltigkeit“ und der „Energieeffizienz“ bei der Beleuchtung eine wesentliche Rolle spielen.

Und worin sehen Sie die besondere Rolle von „Zumtobel“ mit Blick auf solche Veränderungen?

Sommerer Man muss verstehen, dass Beleuchtung heute 19 Prozent der weltweit produzierten Elektrizität verbraucht und dass wir es in den Projekten, die wir realisieren, mit Hilfe der neuen Technologien mit Einsparungspotenzialen von sechzig bis achtzig Prozent zu tu haben. Das allein zeigt schon, welch enormen Beitrag wir potentiell leisten können. Wir sehen es schon als unseren Auftrag an, mit unserem Wissen Lösungen zu finden, die für die jeweiligen Anwendungen optimiert werden und einen Nachhaltigkeitsbeitrag leisten.

Gutes Design ist bei hochwertigen Produkten heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Zumtobel hat sich ja von einem Leuchten-Hersteller – 1950 beginnend mit Vorschaltgeräten für Leuchtstoffröhren – zu einem Konzern integrierter Systeme entwickelt. Solche Systeme vernetzt zu gestalten, so dass sie vom Anwender als bedienungsfreundlich und leicht handhabbar wahrgenommen werden, stellt darüber hinaus eine besondere Herausforderungen dar. Wie gehen Sie mit den Bedürfnissen der Nutzer um, und wie erfahren Sie, welche Bedürfnisse er hat?

Sommerer Im Wesentlichen durch den täglichen Kontakt und durch die vielen herausfordernden Projekte, die wir jetzt gerade – auch mit Künstlern – realisieren und die uns immer wieder an die Grenzen des Möglichen treiben. Daraus lernen wir. Und wir gewinnen Erkenntnisse, die wir dann auch im Büro, in der Schule oder in anderen Situationen anwenden und umsetzten können. Es geht um ständiges Optimieren.

Wie weit reicht Ihr Systemgedanke? Bis zur Automation des gesamten Hauses?

Sommerer Die gesamte Hausautomation werden wir uns nicht an die Fahne heften. Wir müssen die Hausautomation allerdings verstehen, da die Systeme, die dabei zu Einsatz kommen, ja immer mehr miteinander vernetzt werden. Wir arbeiten dabei durchaus mit anderen Systemexperten zusammen um sicher zu stellen, dass unsere Licht-Komponente in das jeweilige Netzwerk integrierbar ist und zu diesem passt. Wir gehen sicherlich – etwa bei Tageslicht- und Jalousiesteuerung – in die Richtung, dass wir weit mehr tun, als nur eine gute Lösung in Sachen „Licht“ zu entwickeln. Was wir tun, steht aber immer im Zusammenhang mit Licht. Insofern müssen wir eigene Systeme entwickeln, die auf die Lichtthemen speziell eingehen. Aber wir müssen natürlich verstehen, in welchem Kontext wir stehen und schauen, dass das, was wir machen, kompatibel ist.

Was ist Ihre Vision für die Zukunft für die Zumtobel Group?

Sommerer Wir sind da wirklich einen schönen Weg gegangen. Eine der Herausforderungen, die neu hinzugekommen ist, sind die „neuen Märkte“. Wir agieren ja nach wie vor hauptsächlich in Europa. Wir sehen aber durchaus den Bedarf für Licht-Lösungen, wie wir sie anbieten, in Märkten wie Amerika und Asien, aber durchaus auch – selbst wenn das für uns gegenwärtig noch weniger relevant ist, aber sicher zunehmend relevant werden wird – in Märkten wie Afrika oder Südamerika. Licht ist nun mal ein globales Phänomen, muss also auch so behandelt werden. Wobei man immer auch dem Fakt Rechnung tragen muss, dass die Lichtindustrie eine regionale Industrie mit regionalen und nationalen Vorschriften ist. Das muss man immer beachten. Unser Vision ist, dass wir das Erfolgskonzept – nicht allein der Marke „Zumtobel“, sondern auch von „Thorn“ und „Tridonic“ – auch in neuen Märkten fortsetzen und es ständig an die neuen technologischen Möglichkeiten anpassen.

Sie vergeben alle zwei Jahre den „Zumtobel Group Award for Sustainability and Humanity in the Built Environment“. Licht hat im weitesten Sinn ja immer auch etwas mit „Aufklärung“, mit Sichtbarkeit und Transparenz zu tun. Worin sehen Sie die gesellschaftliche Verantwortung eines Herstellers für Lichtsysteme?

Sommerer Nehmen Sie das Thema „Licht“. Mit Licht können Sie nicht nur eine angenehme Stimmung erzeugen und es auf vielfältige Weise einsetzen, es spielt auch bei Fragen der Energieeffizienz eine große Rolle. Wir konnten mittlerweile mit Fakten belegen, dass das richtige Licht für das Wohlbefinden und die Gesundheit eine große Bedeutung hat. Letztendlich wollen wir den Kunden also in der Anwendung des richtigen Lichts unterstützen. Im „Office“-Bereich und im Industriebereich geht es um angenehmes und konzentrierte Arbeiten, im Spital geht es um Gesundheit und Wohlbefinden. Im Shopbereich geht es um den Verkauf der Ware, also auch um die Darstellung der Ware. Für all dies ist Licht ein wichtiger Faktor, wie es eingesetzt wird ein zentrales Thema – und das alles zu vernünftigen Energiekosten. Unsere Verantwortung ist es, für die jeweiligen Anwendungen die bestmöglichen Lösungen zu schaffen, was wir immer aus einem Gesamtverständnis der Architektur heraus verstehen. Der Architekt ist für uns ja ein ganz wichtiger Partner. Und das kommt beim „Zumtobel Group Award“ zum Ausdruck. Wir sehen den Beitrag, den wir leisten können, also keineswegs nur darin, gute Lichtlösungen anzubieten. Wir sehen das Projekt immer auch als Ganzes.

Wenn man sich die Preisträger des diesjährigen Awards – das Krankenhaus Projekt im ruandischen Butaro von „MASS Design Group“ oder das Gardening Projekt „R-URBAN“ in Paris von „atelier d’architecture autogérée“ (AAA) – ansieht, dann spielt bei beiden das Thema „Licht“ eigentlich keine Rolle. Geht Ihre gesellschaftliche Verantwortung deutlich weiter als Nachhaltigkeit über Energieeffizienz zu realisieren?

Sommerer Wir wollen einen Architekturpreis und keinen Lichtpreis vergeben. Der Claim des „Zumtobel Group Award“ lautet ja „for humanity and sustainibility in the built enviroment“. Licht kann hier eine wesentliche Rolle spielen, es geht aber um das Gesamtprojekt. Selbst wenn „Licht“ in einem Projekt keine wesentliche Rolle spielt, so wollen wir doch verstehen, wie Architekten denken, was die Herausforderungen in der Architektur der Gegenwart sind und wie diese gemeistert werden, um uns zu überlegen, welchen Beitrag wir dazu leisten können. Können wir vielleicht etwas in Ruanda tun, das uns bisher nicht eingefallen ist?

Die Beiträge des Awards wirken also inspirierend für das Unternehmen?

Sommerer Die Wirkung nach innen ist in jedem Fall da. Wir kommunizieren den Award und seine Projekte auch ins Unternehmen. Dabei stellen wir aber schon fest, dass sich die Mitarbeiter der Marke „Zumtobel“ besonders mit architektonischen Fragen identifizieren und sich daher auch mehr von den Lösungen der Teilnehmer am Award inspirieren lassen.

Welches Projekt hat Sie persönlich besonders angesprochen?

Sommerer Für mich haben viele Projekte einen Reiz. Ich bin an und für sich jemand, der technik-affin ist und die Überzeugung hat, dass sich ein nachhaltigeres Wirtschaften gerade in unserem europäischen Umfeld vor allem durch Innovationen und Technologien erreichen lässt. Ich bin aber auch davon fasziniert, wie das Thema „Nachhaltigkeit“ in anderen Ländern und Märkten angegangen wird, etwa bei dem Projekt in Ruanda. Ich finde es immer bereichernd, wenn man verschiedene Facetten sieht, auch wenn uns als Unternehmen die Facette „Technologie“ etwas näher ist. Andere Kontexte erfordern eben auch andere Lösungen.

www.zumtobel.com

www.zumtobel-group-award.com