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Licht für die Höhle
„LEDS Clay“ von Maarten Baas und Bertjan Pot für DGPH
3. April 2015
Fotos © DHPH Den Herder Production House
Mit Mainstream haben beide nicht viel am Hut. Eher teilen sie die Lust an atavistischen Spielereien.
Maarten Baas hat nicht nur einen Sinn für die gestaltende Kraft des Feuers bewiesen, er pflegt auch ein inniges Verhältnis zu urigen Zeiten. Dass es verborgene Verbindungen zwischen der Steinzeit und unserer Gegenwart gibt, stand für ihn außer Zweifel. Seine „Clay“-Möbel aus synthetischem Ton machen sich denn auch ebenso gut bei Fred und Wilma Feuerstein wie in einem New Yorker Loft. Bertjan Pot, der zweite im Bunde, ist ebenfalls kein Kind von Traurigkeit. Er liebt Masken, dekonstruiert Klassiker, interessiert sich aber auch für Lichtplanung und dafür, ob und wie man von Einrichtungsgegenständen auf deren Benutzer schließen kann.

In der Serie „LEDS Clay“ für DHPH, was für „den herder production house“ steht, sind denn auch Elemente von beider Handschrift zu erkennen. Sogar ein gewisser Hang zu Atavismen lässt sich nicht leugnen, wenn Stäbe verschiedener Länge, von Hand aus Ton geformt, mit farbig leuchtenden LED-Blüten versehen werden. Das kann Steinzeit sein, aber auch Zukunft. Oder sind es knorrige Äste, aus denen Kaktusblüten sprießen?

www.maartenbaas.com
www.bertjanpot.nl
www.dhph.com

DHPH Expo
Via Medici 13, Mailand
News & Stories › 2015 › April
Licht für die Höhle
3. April 2015
„LEDS Clay“ von Maarten Baas und Bertjan Pot für DGPH

Mit Mainstream haben beide nicht viel am Hut. Eher teilen sie die Lust an atavistischen Spielereien.
Maarten Baas hat nicht nur einen Sinn für die gestaltende Kraft des Feuers bewiesen, er pflegt auch ein inniges Verhältnis zu urigen Zeiten. Dass es verborgene Verbindungen zwischen der Steinzeit und unserer Gegenwart gibt, stand für ihn außer Zweifel. Seine „Clay“-Möbel aus synthetischem Ton machen sich denn auch ebenso gut bei Fred und Wilma Feuerstein wie in einem New Yorker Loft. Bertjan Pot, der zweite im Bunde, ist ebenfalls kein Kind von Traurigkeit. Er liebt Masken, dekonstruiert Klassiker, interessiert sich aber auch für Lichtplanung und dafür, ob und wie man von Einrichtungsgegenständen auf deren Benutzer schließen kann.

In der Serie „LEDS Clay“ für DHPH, was für „den herder production house“ steht, sind denn auch Elemente von beider Handschrift zu erkennen. Sogar ein gewisser Hang zu Atavismen lässt sich nicht leugnen, wenn Stäbe verschiedener Länge, von Hand aus Ton geformt, mit farbig leuchtenden LED-Blüten versehen werden. Das kann Steinzeit sein, aber auch Zukunft. Oder sind es knorrige Äste, aus denen Kaktusblüten sprießen?

www.maartenbaas.com
www.bertjanpot.nl
www.dhph.com

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