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von 2143 Forward End
Zukunftsvision „4M“
von Adeline Seidel | 9. Januar 2014
Der Verkehrsplaner Federico Parolotto von dem Mailänder Büro "MIC - Mobility in Chain" (links) und der Stadtplaner Philip Parson aus Boston (rechts).
Foto links © Federico Parolotto | Foto rechts © Philip Parson
Knapp 42 Prozent der Besucher haben auf der Webseite der Audi Urban Future Initiative für das Team von Philip Parson und Federico Parolotto gestimmt. Damit sind der Stadtplaner aus Boston und der Mobilitätsexperte aus Mailand die ersten offiziellen Anwärter für den Audi Urban Future Award 2014. Der Award wird 2014 zwischen vier Teams entschieden.

Die Idee von Parolotto und Parson, die sich bei der Online-Abstimmung durchgesetzt hat, umfasst eine umfangreiche Öffnung des städtischen Mobilitätsmarktes. Es soll mehr Wettbewerb und mehr Raum für Dienstleistungen und neue Ideen zugelassen werden. Denn überlässt man diesen Markt weiterhin allein ein paar wenigen Anbietern, wird sich auf Dauer das Mobilitätsangebot nur gering erweitern. „Mobilität ist das zentrale Thema für Städte. Es gibt unterschiedliche Arten mit diesem Thema umzugehen. London setzt beispielsweise auf Regulierungen, andere hoffen, dass autonomes Fahren neue Formen der Fortbewegungen etabliert. Was unserer Meinung aber tatsächlich benötigt wird, ist ein offener Online-Markplatz bei dem die besten Alternativen gewinnen – für internationale Konzerne ebenso wie kleine Entrepreneurs.“, plädiert Parson.

Ihre Idee des „Multi-Mobility-Market-Places“ –auch „4M“ genannt– soll es in Zukunft ermöglichen, eine breite Palette von Mobilitätsangeboten zu schaffen. Denn durch die intelligente Verknüpfung von Daten verbindet „4M“ Individualverkehr mit dem öffentlichen Personenverkehr und „dreht den Spieß“ um: Anstatt dass der Nutzer stundenlang seine Route plant, werden Serviceanbieter für die vorgesehene Strecke Optionen anbieten. Diese Art Verfahren findet man bereits online in anderen Bereichen: „ TaskRabbit“ beispielsweise ist ein mobiler Marktplatz, der den Nutzern ermöglicht kleine Aufgaben und Jobs zur Disposition zu stellen: Wer etwa seine Kleidung aus der Reinigung ins Büro gebracht haben möchte, stellt diese Aufgabe online und erhält hierfür Angebote von den sogenannten „TaskRabbits“.

Parsons und Parolotto’s „4M“ soll Mobilitätsforschern und -entwicklern die Gestaltung erleichtern und Prozesse zentralisieren. Der Nutzer bekommt eine echte Wahlfreiheit für seine eigene Fortbewegung – egal ob man vor allem günstig, schnell, aufregend oder umweltfreundlich von A nach B kommen will. „Stellen Sie sich vor, was diese neue Mobilitätsschnittstelle für uns bedeutet! Denn „4M“ wird sich auch unterschiedlich auf den Stadtraum ausweiten.“, erklärt Parson, „Dieser ‚Mobility-Hub’ kann unsere Wahrnehmung von Stadt vollkommen verändern. Wie wir lernen und wo wir uns treffen, wie wir Ideen entwickeln und wie wir miteinander als Gemeinschaft leben.“


> Das Gewinnervideo ansehen auf Vimeo.

Die gezeichnete Vision von "4M". Zeichnung © Ken Goulding
Eine alltägliche Situation: Die Grenzen der indiviudellen Mobilität. Foto © Audi Urban Future Initiative
News & Stories › 2014 › Januar
Zukunftsvision „4M“
von Adeline Seidel | 9. Januar 2014
Der Speedpitch um die amerikanische Teilnahme am Audi Urban Future Award 2014 ist entschieden: Philip Parson und Federico Parolotto ist das Gewinnerteam der Online-Abstimmung, die Mitte Dezember gestartet wurde. Ihre Idee: ein „Multi-Mobility-Market-Place“.

Knapp 42 Prozent der Besucher haben auf der Webseite der Audi Urban Future Initiative für das Team von Philip Parson und Federico Parolotto gestimmt. Damit sind der Stadtplaner aus Boston und der Mobilitätsexperte aus Mailand die ersten offiziellen Anwärter für den Audi Urban Future Award 2014. Der Award wird 2014 zwischen vier Teams entschieden.

Die Idee von Parolotto und Parson, die sich bei der Online-Abstimmung durchgesetzt hat, umfasst eine umfangreiche Öffnung des städtischen Mobilitätsmarktes. Es soll mehr Wettbewerb und mehr Raum für Dienstleistungen und neue Ideen zugelassen werden. Denn überlässt man diesen Markt weiterhin allein ein paar wenigen Anbietern, wird sich auf Dauer das Mobilitätsangebot nur gering erweitern. „Mobilität ist das zentrale Thema für Städte. Es gibt unterschiedliche Arten mit diesem Thema umzugehen. London setzt beispielsweise auf Regulierungen, andere hoffen, dass autonomes Fahren neue Formen der Fortbewegungen etabliert. Was unserer Meinung aber tatsächlich benötigt wird, ist ein offener Online-Markplatz bei dem die besten Alternativen gewinnen – für internationale Konzerne ebenso wie kleine Entrepreneurs.“, plädiert Parson.

Ihre Idee des „Multi-Mobility-Market-Places“ –auch „4M“ genannt– soll es in Zukunft ermöglichen, eine breite Palette von Mobilitätsangeboten zu schaffen. Denn durch die intelligente Verknüpfung von Daten verbindet „4M“ Individualverkehr mit dem öffentlichen Personenverkehr und „dreht den Spieß“ um: Anstatt dass der Nutzer stundenlang seine Route plant, werden Serviceanbieter für die vorgesehene Strecke Optionen anbieten. Diese Art Verfahren findet man bereits online in anderen Bereichen: „ TaskRabbit“ beispielsweise ist ein mobiler Marktplatz, der den Nutzern ermöglicht kleine Aufgaben und Jobs zur Disposition zu stellen: Wer etwa seine Kleidung aus der Reinigung ins Büro gebracht haben möchte, stellt diese Aufgabe online und erhält hierfür Angebote von den sogenannten „TaskRabbits“.

Parsons und Parolotto’s „4M“ soll Mobilitätsforschern und -entwicklern die Gestaltung erleichtern und Prozesse zentralisieren. Der Nutzer bekommt eine echte Wahlfreiheit für seine eigene Fortbewegung – egal ob man vor allem günstig, schnell, aufregend oder umweltfreundlich von A nach B kommen will. „Stellen Sie sich vor, was diese neue Mobilitätsschnittstelle für uns bedeutet! Denn „4M“ wird sich auch unterschiedlich auf den Stadtraum ausweiten.“, erklärt Parson, „Dieser ‚Mobility-Hub’ kann unsere Wahrnehmung von Stadt vollkommen verändern. Wie wir lernen und wo wir uns treffen, wie wir Ideen entwickeln und wie wir miteinander als Gemeinschaft leben.“


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