Internationaler Hochhaus Preis 2026/27: Die Nominierten
Seit 22 Jahren wird der Preis gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank ausgelobt und vergeben. Alle zwei Jahre wird für diesen ein Hochhaus ausgewählt, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Gestaltung und innere Raumqualitäten wie auch soziale und städtebauliche Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Weitere Kriterien sind innovative Bautechnik und Wirtschaftlichkeit. Der Internationale Hochhaus Preis gilt als einer der weltweit wichtigsten Architekturpreise für Hochhäuser. Er richtet sich an ArchitektInnen und BauherrInnen, deren Gebäude 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden.
Die Recherche des DAM in diesem Jahr bestätigte die Tendenz zu vermehrt mischgenutzten Hochhäusern, die sich bereits seit 2014 immer wieder unter den Finalisten befinden. Einstige Besonderheiten wie flächendeckende Begrünungen oder der Bau von Hochhausclustern gehören mittlerweile zum Standard. Bedingt durch den Mangel an geeigneten Bauflächen sowie das wachsende Umweltbewusstsein rückt der Gebäudebestand beim Hochhausbau vermehrt in den Fokus. Während nach wie vor in China, gefolgt von den USA und Australien, die meisten Hochhäuser gebaut werden, sind aktuell Südamerika mit Argentinien und Brasilien, sowie Singapur spannende Hotspots für Hochhausarchitektur. Insgesamt wurden 30 Projekte aus 12 Ländern für die Auszeichnung mit dem Internationalen Hochhaus Preis 2026/27 nominiert – vertreten auf fünf Kontinenten. Aus diesem Kreis werden im Herbst die fünf Finalisten bekannt gegeben. Der Gewinner des Internationalen Hochhaus Preises (IHP) wird am 3. November 2026 in der Paulskirche in Frankfurt am Main gekürt.
Stylepark ist Medienpartner für den Internationalen Hochhaus Preis 2026/27.































