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Stilles Örtchen mit Anspruch

Laufen hat im Hinblick auf Sanitärkeramik dank wegweisender Materialentwicklungen einen hervorragenden Ruf erworben. In dem jüngst eröffneten Anbau der Tate Modern in London wurden die WCs „Moderna Plus“ und „Moderna R“ eingebaut.
24.10.2016
Der Eindruck von einfachen Materialien, die gleichermaßen unaufgeregt wie kultiviert wirken, findet sich im gesamten Gebäude wieder. Die Herrentoiletten sind mit dem wandhängenden „Moderna Plus“ ausgestattet.

© Andrew Meredith
Der Eindruck von einfachen Materialien, die gleichermaßen unaufgeregt wie kultiviert wirken, findet sich im gesamten Gebäude wieder. Die Herrentoiletten sind mit dem wandhängenden „Moderna Plus“ ausgestattet.


Ursprünglich für zwei Millionen Besucher jährlich konzipiert, wurde schnell klar, dass die Tate Gallery of Modern Art in London zum Publikumsmagneten taugte: Allein 2015 zählte das weltgrößte Museum für moderne Kunst mehr als fünf Millionen Besucher. Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, die das einstige Kraftwerk am Themsenufer zum Ausstellungsgebäude umgebaut hatten, entwarfen daher einen Anbau, der im Juni 2016 eröffnet werden konnte. Zwei Öltanks des damaligen Umspannwerks der Anlage bilden das Fundament. Darüber erhebt sich das sogenannte „Switch House“ – ein verdrehter, pyramidenartiger Turm, dessen Fassade mit 336.000 Backsteinen verkleidet ist, die nur schmale Fensterschlitze freilassen.

Die zehn Stockwerke sind mit dem Bestandsbau durch eine Brücke verbunden. Für den Innenausbau verwendeten die Architekten im Industriebau gebräuchliche Materialen: die Wände sind aus grobem Sichtbeton, die Böden aus unversiegeltem Eichenholz. Der gleichermaßen unaufgeregte wie kultivierte Eindruck findet sich im gesamten Gebäude wieder. Für die Ausstattung der Waschräume wurden so Sanitärprodukte von Laufen gewählt. Das 1892 gegründete Schweizer Unternehmen gilt als führender Hersteller von Keramik. Laufen hat 2013 mit Saphirkeramik einen neuartigen Werkstoff im Bad eingeführt. Der keramischen Masse wird Korund beigemengt, was den Scherben härter macht. Das erlaubt Produkte mit dünnen Wandungen und engen Radien, spart zudem Material und ist damit umweltfreundlicher.

In den Herrentoiletten wurden die wandhängenden „Moderna Plus“ eingebaut. Ihre Silhouette ist abgeflacht und geradlinig, das Erscheinungsbild elegant. Für die Damentoiletten fiel die Wahl auf „Moderna R“. Sie sind runder gestaltet und wirken weicher. In den Behindertentoiletten wurde die barrierefreie Version „Moderna R Liberty“ installiert. Die Modelle sind Entwürfe des Schweizer Designers Peter Wirz, der die Marken- und Designagentur „Vetica“ mit Hauptsitz in Luzern leitet. (ua)

Der Anbau der Tate Modern schraubt sich wie eine leicht verdrehte Pyramide in den Londoner Himmel. Das mit 336.000 Backsteinen verkleidete Bauwerk von Herzog & de Meuron wurde im Juni 2016 eröffnet.
© Andrew Meredith
Der Anbau der Tate Modern schraubt sich wie eine leicht verdrehte Pyramide in den Londoner Himmel. Das mit 336.000 Backsteinen verkleidete Bauwerk von Herzog & de Meuron wurde im Juni 2016 eröffnet.
Durch hohe, schmale Fensteröffnungen kann der Besucher den Blick über die Themse und die Skyline von London schweifen lassen.
© Andrew Meredith
Durch hohe, schmale Fensteröffnungen kann der Besucher den Blick über die Themse und die Skyline von London schweifen lassen.
Über zehn Stockwerke erstreckt sich der Anbau mit vielen Ecken und Kanten. Zwei umgebaute Öltanks des ehemaligen Umspannwerks bilden das Fundament des sogenannten „Switch House“.
© Andrew Meredith
Über zehn Stockwerke erstreckt sich der Anbau mit vielen Ecken und Kanten. Zwei umgebaute Öltanks des ehemaligen Umspannwerks bilden das Fundament des sogenannten „Switch House“.
Der Eindruck von einfachen Materialien, die gleichermaßen unaufgeregt wie kultiviert wirken, findet sich im gesamten Gebäude wieder. Die Herrentoiletten sind mit dem wandhängenden „Moderna Plus“ ausgestattet.
© Andrew Meredith
Der Eindruck von einfachen Materialien, die gleichermaßen unaufgeregt wie kultiviert wirken, findet sich im gesamten Gebäude wieder. Die Herrentoiletten sind mit dem wandhängenden „Moderna Plus“ ausgestattet.
Etwas runder ist die Silhouette des Modells „Moderna R“, das auf den Damentoiletten zum Einsatz kommt. Der Entwurf für die Sanitärprodukte stammt vom Schweizer Designer Peter Wirz.
© Andrew Meredith
Etwas runder ist die Silhouette des Modells „Moderna R“, das auf den Damentoiletten zum Einsatz kommt. Der Entwurf für die Sanitärprodukte stammt vom Schweizer Designer Peter Wirz.
Auch für die barrierefreien Toiletten gibt es Modelle aus der „Moderna“-Linie. Die wandhängende Toilette „Moderna R Liberty“ hat einen größeren Abstand zur Wand.
© Andrew Meredith
Auch für die barrierefreien Toiletten gibt es Modelle aus der „Moderna“-Linie. Die wandhängende Toilette „Moderna R Liberty“ hat einen größeren Abstand zur Wand.

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