STYLEPARK PLANK
Architektur zum Sitzen
Als eine der ältesten Typologien des Möbeldesigns steht der Klappstuhl seit jeher für vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Gemeinsam mit Plank haben das Designer- und Architektenduo Matteo Thun und Benedetto Fasciana das uns so vertraute Sitzmöbel mit "Theo" nun eindrucksvoll neu interpretiert. Statt eines klassischen Briefings begann die Zusammenarbeit mit einer Idee: "Den archetypischen Klappstuhl als zeitgenössisches Möbelstück neu zu denken, das Funktionalität, Komfort und eine starke ästhetische Identität vereint", so Matteo Thun und Benedetto Fasciana. Der Name "Theo" entstand dabei spontan. Seine Simplizität und direkte Verständlichkeit entsprachen laut der Gestalter exakt dem Wesen eines Entwurfs, der auf Funktionalität und Präzision fokussiert ist.
Für die Umsetzung brauchte es eine langjährige technologische Kompetenz in der Verarbeitung von Holz – eine Expertise, die Plank auszeichnet. "Die Zusammenarbeit entwickelte sich organisch, geprägt von einer gemeinsamen Designphilosophie und dem Wunsch, industrielles Fachwissen mit einer starken architektonischen Vision zu verbinden. Dank ihrer Erfahrung, ihrem technologischen Know-how und ihrer Wertschätzung für die Materialien konnten wir die Idee frei ausloten und blieben dabei stets fest in den Möglichkeiten der Produktion verankert", so Matteo Thun und Benedetto Fasciana.
Die hohen Ansprüche des Teams an Komfort, Funktionalität und effiziente Handhabung wurden bereits in der Ausarbeitung der Faltfunktion deutlich: "Die größte Herausforderung bestand genau darin, den Mechanismus fast verschwinden zu lassen", erklären die Gestalter. Ein Edelstahlsystem mit verdeckten Stiften ermöglicht die außergewöhnlich flache Lagerung. Hinter dieser zurückhaltenden Ausführung steht ein intensiver Entwicklungsprozess, in dem Gestaltung und Technik fortlaufend aufeinander abgestimmt wurden. Formal prägen klare Linien und sanft gerundete Kanten das Profil von "Theo". Die ausgewogenen Proportionen verleihen dem Entwurf Leichtigkeit, während die reduzierte Form den Blick auf das Material lenkt – die Konstruktion basiert auf einem Gestell aus massiver Eiche, ergänzt durch formverleimte, mit Eiche furnierte Elemente für Sitzfläche und Rückenlehne. "Wir wollten Holz in seiner natürlichsten Ausprägung würdigen und seine Wärme, Textur und Schönheit durch eine schlichte und sorgfältig proportionierte Form zur Geltung bringen", sagen sie. Und fügen an: "Eiche verleiht dem Stuhl Wärme, Solidität und Eleganz. Dank seiner natürlichen Eigenschaften wirkt der Stuhl sowohl zeitgemäß wie zeitlos".
"Theo" ist in naturbelassener oder gebeizter Ausführung sowie in den Lackierungen Nussbaum, Rotbraun, Olivgrün und Schwarz erhältlich. Für individuelle Raumkonzepte ist zudem die Wahl zwischen zurückhaltenden Farbtönen, die den Charakter des Holzes hervorheben und markanten Varianten möglich, die die Form wie ein Statement betonen. Ist mehr Komfort gefragt, kann der Stuhl auch mit einem gepolstertem Sitzelement ausgestattet werden. Für dieses haben die Architekturschaffenden die Wolle des traditionsreichen Südtiroler Wollwerks Moessmer ausgewählt und mit den Standard-Farbtönen kombiniert. Ebenso wird die Auflage in Leder und Textilien aus der Plank-Kollektion gefertigt.
Für die Logistik und Lagerung haben Matteo Thun & Partners parallel einen eleganten Transportwagen namens "Trolley" entworfen: Mit diesem lassen sich bis zu acht Exemplare von "Theo" gleichzeitig transportieren und lagern. Insbesondere in Objektbereichen erleichtert das die schnelle Anpassung von Raumstrukturen und unterstützt effizient wechselnde Nutzungsszenarien.
Eine klare Gestaltung, hochwertige Materialien und konstruktive Präzision sind die Merkmale von "Theo". Zugleich ist der Klappstuhl die Grundlage für eine Produktfamilie, die künftig um Tische sowie Stühle mit Armlehnen ergänzt werden soll: "Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit Plank konnten wir eine ganze "Theo"-Familie entwickeln, die bald erhältlich sein wird.", so die Designer. "Wir freuen uns besonders über diesen nächsten Schritt, denn dadurch kann sich die ursprüngliche Idee von 'Theo' zu einem vollständigen System entwickeln".









