Kompaktes Heimkino
Ein heller Stoffbezug mit pflegeleichter Nanobeschichtung und eine Aluminiumleiste an der Oberkante – das Design des neuen Ultrakurzdistanzprojektoren "MIRA" ist ungewohnt wohnlich. Ganz selbstverständlich soll dieser in das eigene Zuhause integrierbar sein, und so fügt sich die Projektionseinheit dezent in die Gehäuseoberseite ein, während die klar geordneten Anschlüsse den aufgeräumten Gesamteindruck unterstreichen. Mit Abmessungen von 46,4 x 26,8 Zentimetern gehört "MIRA" dabei zu den kompakteren Modellen seiner Klasse.
Die Technologie ermöglicht indes neue Möglichkeiten für großformatige Projektionen aus geringem Abstand zur Projektionsfläche: Bereits ein Abstand von 19,3 Zentimetern zur Wand oder Leinwand genügt, um ein Bild mit 100 Zoll Diagonale zu erzeugen. So lassen sich selbst dort großzügige Projektionsformate realisieren, wo klassische Projektoren aufgrund ihres höheren Platzbedarfs an Grenzen stoßen. Für die Bildwiedergabe setzt XGIMI auf ein 4K RGB Triple Laser System mit einer nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Grundlage des Systems sind separate rote, grüne und blaue Laserlichtquellen, die eine präzise Farbwiedergabe ermöglichen. Somit deckt das System 110 Prozent des Farbraums BT.2020 ab und bietet die Darstellung eines besonders breiten Farbspektrums. Die Lichtleistung gibt XGIMI mit 2.000 ISO Lumen an. Zusätzlich nennt der chinesische Hersteller ein Kontrastverhältnis von 20.000:1, das mithilfe der sogenannten DBLE-Technologie erreicht werden soll. Diese Technologie verbessert den Kontrast und differenziert zwischen hellen und dunklen Bildbereichen.
Die Bildwiedergabe soll insbesondere in abdunkelbaren Räumen ihre Stärken entfalten, wie im Wohn- und Schlafzimmer. Dank der "Wall Color Adjustment"-Funktion wird die Darstellung mühelos entsprechend der Farbgebung der Projektionsfläche angepasst. Für eine optimierte Darstellung empfiehlt XGIMI eine separat erhältliche Ultrakurzdistanzleinwand. Die hohe Tonqualität erreicht "MIRA" dank einem leistungsstarken 36-Watt-Harman-Kardon-Soundsystem. Trotz des integrierten Powerhouse läuft der Projektor im Betrieb überraschend leise.
Die bis in die Details durchdachte Ausstattung trägt laut dem Team vom XGIMI dazu bei, "die tägliche Nutzung des Projektors so mühelos und intuitiv wie möglich zu gestalten". Dazu zählen eine schnelle Einrichtung, Plug-and-Play-Funktionen, eine klare Navigation und eine leicht verständliche Benutzeroberfläche. Unterstützt wird dieser Ansatz durch die ISA-5.0-Technologie, die verschiedene Schritte der Bildanpassung automatisch übernimmt – wie die Scharfstellung, die Korrektur geometrischer Verzerrungen, die Anpassung an Unebenheiten der Projektionsfläche sowie die Ausrichtung des Bildes. Die Steuerung ist zudem über Sprachbefehle via Google Assistent möglich.
Mit der Entwicklung von "MIRA" knüpft XGIMI an ihre Philosophie an, Produkte zu entwickeln, die "einfach zu bedienen, einfach zu platzieren und erschwinglich sind". Zentrale Komponenten, wie optische Gläser, die Linse oder das optischen Modul werden selbst entwickelt und produziert. "Bei XGIMI verstehen wir Nachhaltigkeit als Teil eines verantwortungsvollen Produktdesigns und nicht als isoliertes Feature. Das bedeutet, dass wir den gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigen – angefangen bei einem verantwortungsvollen Umgang mit Materialien bis hin zur Entwicklung zuverlässigerer Produkte, die darauf ausgelegt sind, länger genutzt werden zu können", so das Team.





