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Sie nannten ihn Hundebett
von Nancy Jehmlich | 19. Mai 2009
Sergio Rodrigues in seinem Sessel Mole

Er gilt als brasilianischer Superstar. Entsprechend umschwärmt war er beim diesjährigen Mailänder Salone del Mobile. Wo er ging und stand, wollten nicht nur südamerikanische Fans mit ihm fotografiert werden. Wir trafen Sergio Rodrigues bei ClassiCon in München, nahmen in seinem Knautschsessel „Mole" Platz und unterhielten uns mit ihm über seinen Lebensweg.

Herr Rodrigues, 1961 gewann Ihr Sessel „Mole" in Italien den ersten Preis des internationalen Möbelwettbewerbs. Welchen Einfluss hatte diese Ehrung auf den Vertrieb und die Verbreitung Ihres Sessels?
Sergio Rodrigues: Einerseits hat diese Ehrung natürlich Auswirkungen auf mein persönliches Leben gehabt. Einen internationalen Preis außerhalb Brasiliens zu gewinnen, hatte für mich eine besondere Bedeutung und war emotional enorm wichtig. Andererseits hat sich damit nicht nur der Vertrieb meines eigenen Sessels verbessert, sondern auch der für brasilianische Möbel im Allgemeinen. Viele Leute gründeten ihre eigenen Ateliers. Ich hatte damals ein Unternehmen, das Oca hieß. „Oca", das bedeutet: indianisches Haus. Mein Unternehmen fing nun an, „Mole" zu produzieren.

Erfolg und Verbreitung Ihres Sessels sorgten auch dafür, dass modernes, brasilianisches Design fortan international wahrgenommen wurde. Wie erklären Sie sich dieses Interesse in einer Zeit, in der die Design-Avantgarde eine ganz andere Formensprache propagierte?
Rodrigues: Ich frage mich selbst, warum man einen Preis an eine Person vergeben hat, die eigentlich mit Holz und Leder arbeitet, im Vergleich zu den anderen Gestaltern, die mit viel wertvolleren und technisch versierteren Materialien, etwa Aluminium, arbeiteten als ich. Ich erkläre es mir so: In den sechziger Jahren war ja der Globalisierungsprozess schon in Gang. Der Preis wurde in einer Zeit verliehen, als man sich nicht nur auf regionale Materialien besann, sondern damit zugleich zur Stärkung des regionalen Bereichs beitragen wollte. Es war im Prinzip die erste Stufe nach dem Postmodernismus, die Besinnung auf regionale Werte, die hier eine wichtige Rolle spielte.

Der Sessel ist also zu einer Art Markenzeichen für Ihr Design geworden?
Rodrigues: Ich bin mein eigener Kunde und ich mache was ich will. Ich wollte mit meinem Entwurf die indianische Kultur aufwerten. Ich dachte, wenn ich damit die Indianer ehre, würde ich etwas zur Stärkung des brasilianischen Nationalstolzes beigetragen.

Stört es Sie, dass sie als Designer fortwährend mit „Mole" identifiziert werden?
Rodrigues: Nein, ganz im Gegenteil. Ich finde es wunderbar, weil darin eine Anerkennung meiner Arbeit zum Ausdruck kommt; und letztendlich eben auch die nationale Anerkennung. Ich wollte nicht meinen Stil durchsetzen oder mich profilieren. Sondern mein Entwurf hat mit der ursprünglichen Kultur meines Landes zu tun, und die Brasilianer haben das erkannt.

Sie werden oft als Botschafter des modernen, brasilianischen Designs bezeichnet. Verstehen Sie sich selbst als ein solcher?
Rodrigues: Das hat wohl damit zu tun, dass ich mit der Geschichte Brasiliens und dem Geist der Brasilianer arbeite. Ich habe beispielsweise Indianer bei einem Spiel mit Holz beobachtet. Dabei entstand die Idee zu „Mole". Im Prinzip besteht der Sessel nur aus vier Stücken Holz und Leder. Das hat viel mit dem Geist der Brasilianer zu tun.

Was waren die entscheidenden Momente und Wendepunkte in Ihrem Leben?
Rodrigues: Ein wichtiger Wendepunkt war in der Tat der bereits erwähnte Preis. Ich meine, stellen Sie sich vor, die Leute haben den Sessel „Hundebett" genannt. Er stand im Schaufenster und wurde zwar angeschaut, aber er bekam keine Resonanz, niemand wollte ihn, es gab überhaupt kein großes Interesse an dem Entwurf. Der Sessel war ein Ausstellungsstück und kein Möbel. Die Leute haben nicht gesehen, dass er etwas mit Stil und Design zu tun hat. Ich selbst habe daran geglaubt, was ich gemacht habe, aber das Volk hat nicht an mich geglaubt. Deshalb hat der Preis mir geholfen, weiter zu machen. Ich glaube an den Geist in der brasilianische Kultur und herauszufinden, was seine Formen sind, ist meine Aufgabe.

Wenn Sie die kulturellen Entwicklungen in Europa und Brasilien vergleichen, worin bestehen für Sie die Unterschiede?
Rodrigues: Der Unterschied ist, dass Europa - außer während des Zweiten Weltkriegs -immer die Freiheit genossen hat. Dieses Privileg gab es in den Fünfzigerjahren in Brasilien nicht im selben Maße. Zu dieser Zeit konnte sich die Kreativität zwar noch frei entfalten, doch folgte politisch, von 1964 bis 1985, schon bald eine Militärdiktatur. Diese hat die Wurzeln der Kreativität nicht abgeschnitten, aber die damals herrschende Zensur hat doch vieles verhindert. Seit Mitte der achtziger Jahre besinnt sich die brasilianische Gesellschaft wieder darauf, was sie damals hatte. Das ist typisch brasilianisch. Wir erleben gegenwärtig eine Renaissance der Kreativität Brasiliens.

Was war der Auslöser für die Kreativität in den Fünfzigerjahren?
Rodrigues: Juscelino Kubitschek war damals Präsident von Brasilien und er hat mit Brasilia in der menschenleeren Mitten des Landes eine neue Hauptstadt gegründet. Damit hat er einen starken Impuls für die Kreativität gegeben. Es ist ganz einfach: Wenn ein solcher Wahnsinn möglich ist, wenn es möglich ist, von Rio de Janeiro nach Brasilia zu gehen, dann ist mein Wahnsinn auch möglich.

Betrachtet man Ihre Entwürfe, dann zielen diese eher auf eine kleine, elitäre Gruppe. Würden Sie sich wünschen, Ihr Design wäre demokratischer?
Rodrigues: Ja, am Anfang waren meine Möbel nicht für auserwählte Personen. Das waren Leute, die verstanden haben, was ich produziert habe. Im Lauf der Zeit wollte ich natürlich meine Möbelentwürfe für die breite Bevölkerungsschicht zugänglich machen. Deshalb habe ich 1963 ein Unternehmen mit dem Namen „Meio grana" gegründet. „Meio" bedeutet die Hälfte und „grana" ist die Bezeichnung für Geld. Hier wurden Möbel mit gutem Design in großen Stückzahlen hergestellt. Doch nach einer Auseinandersetzung in der Firma musste ich diese schließen. Als Architekt habe ich immer im Sinn gehabt, dass schönes Design jedem zugänglich sein müsse. Das ist mein Motto.

Brasilia gilt als eine der wenigen Stadtutopien, die verwirklicht wurden. Als gelernter und praktizierender Architekt können Sie sich womöglich ein Urteil über die Mängel der Stadt erlauben. Warum funktioniert sie nicht?
Rodrigues: Die Stadt ist wunderbar, aber die Politik funktioniert nicht. Die Stadt ist vom eigentlichen Zentrum Brasiliens, nämlich Rio, isoliert, und deswegen ist es schwierig, diese Idee zu verwirklichen. Wenn sich etwas nicht natürlich entwickelt, isoliert es sich zwangsläufig, weil es erzwungen wurde und sich nicht mit der Zeit in das größere, bestehende Netz integrieren kann.
Das ist eine Frage der Politik. Es war notwendig, Brasilia zu gründen, aber die Bevölkerung war dagegen. Sie wollten nicht gezwungen werden umzuziehen. In einem Land, das so groß ist wie Brasilien - es ist fast so groß wie ein ganzer Kontinent -, ist es schwierig, das Machtzentrum zu verlagern. Die Idee war wunderbar, aber sie in die Praxis umzusetzen war schwierig.

Sie sind Zeitzeuge einer aufregenden Epoche. Welche Persönlichkeit hat Sie nachhaltig beeindruckt?
Rodrigues: Niemand hat mich beeinflusst. Die meisten brasilianischen Designer von damals sind nach Europa gefahren, haben sich umgeschaut, etwas kopiert und es dann in Brasilien eingeführt. Das hat mich nicht beeindruckt, weil sie nicht originell waren. Aber eine Person hat mich wirklich gefördert und unterstützt: Lucio Costa, der Stadtplaner von Brasilia. Der Architekt war Oscar Niemeyer, aber der Stadtplaner war Lucio Costa. Er meinte, ich solle meinen Weg weiter gehen, und solange er hier sei, werde er mich unterstützen. Lucio war nicht nur Stadtplaner, er war eine geistige, philosophische Gestalt. Ich war immer ein Einzelgänger. Es gab niemanden, an den ich mich anlehnen konnte - außer im Privatleben, Vera, meine Frau, die mich kennt und immer an mich glaubt.

News & Stories › 2009 › Mai
Sie nannten ihn Hundebett
von Nancy Jehmlich | 19. Mai 2009
Er gilt als brasilianischer Superstar. Entsprechend umschwärmt war er beim diesjährigen Mailänder Salone del Mobile. Wo er ging und stand, wollten nicht nur südamerikanische Fans mit ihm fotografiert werden. Wir trafen Sergio Rodrigues bei ClassiCon in München, nahmen in seinem Knautschsessel Mole Platz und unterhielten uns mit ihm über seinen Lebensweg.
Er gilt als brasilianischer Superstar. Entsprechend umschwärmt war er beim diesjährigen Mailänder Salone del Mobile. Wo er ging und stand, wollten nicht nur südamerikanische Fans mit ihm fotografiert werden. Wir trafen Sergio Rodrigues bei ClassiCon in München, nahmen in seinem Knautschsessel „Mole" Platz und unterhielten uns mit ihm über seinen Lebensweg.

Herr Rodrigues, 1961 gewann Ihr Sessel „Mole" in Italien den ersten Preis des internationalen Möbelwettbewerbs. Welchen Einfluss hatte diese Ehrung auf den Vertrieb und die Verbreitung Ihres Sessels?
Sergio Rodrigues: Einerseits hat diese Ehrung natürlich Auswirkungen auf mein persönliches Leben gehabt. Einen internationalen Preis außerhalb Brasiliens zu gewinnen, hatte für mich eine besondere Bedeutung und war emotional enorm wichtig. Andererseits hat sich damit nicht nur der Vertrieb meines eigenen Sessels verbessert, sondern auch der für brasilianische Möbel im Allgemeinen. Viele Leute gründeten ihre eigenen Ateliers. Ich hatte damals ein Unternehmen, das Oca hieß. „Oca", das bedeutet: indianisches Haus. Mein Unternehmen fing nun an, „Mole" zu produzieren.

Erfolg und Verbreitung Ihres Sessels sorgten auch dafür, dass modernes, brasilianisches Design fortan international wahrgenommen wurde. Wie erklären Sie sich dieses Interesse in einer Zeit, in der die Design-Avantgarde eine ganz andere Formensprache propagierte?
Rodrigues: Ich frage mich selbst, warum man einen Preis an eine Person vergeben hat, die eigentlich mit Holz und Leder arbeitet, im Vergleich zu den anderen Gestaltern, die mit viel wertvolleren und technisch versierteren Materialien, etwa Aluminium, arbeiteten als ich. Ich erkläre es mir so: In den sechziger Jahren war ja der Globalisierungsprozess schon in Gang. Der Preis wurde in einer Zeit verliehen, als man sich nicht nur auf regionale Materialien besann, sondern damit zugleich zur Stärkung des regionalen Bereichs beitragen wollte. Es war im Prinzip die erste Stufe nach dem Postmodernismus, die Besinnung auf regionale Werte, die hier eine wichtige Rolle spielte.

Der Sessel ist also zu einer Art Markenzeichen für Ihr Design geworden?
Rodrigues: Ich bin mein eigener Kunde und ich mache was ich will. Ich wollte mit meinem Entwurf die indianische Kultur aufwerten. Ich dachte, wenn ich damit die Indianer ehre, würde ich etwas zur Stärkung des brasilianischen Nationalstolzes beigetragen.

Stört es Sie, dass sie als Designer fortwährend mit „Mole" identifiziert werden?
Rodrigues: Nein, ganz im Gegenteil. Ich finde es wunderbar, weil darin eine Anerkennung meiner Arbeit zum Ausdruck kommt; und letztendlich eben auch die nationale Anerkennung. Ich wollte nicht meinen Stil durchsetzen oder mich profilieren. Sondern mein Entwurf hat mit der ursprünglichen Kultur meines Landes zu tun, und die Brasilianer haben das erkannt.

Sie werden oft als Botschafter des modernen, brasilianischen Designs bezeichnet. Verstehen Sie sich selbst als ein solcher?
Rodrigues: Das hat wohl damit zu tun, dass ich mit der Geschichte Brasiliens und dem Geist der Brasilianer arbeite. Ich habe beispielsweise Indianer bei einem Spiel mit Holz beobachtet. Dabei entstand die Idee zu „Mole". Im Prinzip besteht der Sessel nur aus vier Stücken Holz und Leder. Das hat viel mit dem Geist der Brasilianer zu tun.

Was waren die entscheidenden Momente und Wendepunkte in Ihrem Leben?
Rodrigues: Ein wichtiger Wendepunkt war in der Tat der bereits erwähnte Preis. Ich meine, stellen Sie sich vor, die Leute haben den Sessel „Hundebett" genannt. Er stand im Schaufenster und wurde zwar angeschaut, aber er bekam keine Resonanz, niemand wollte ihn, es gab überhaupt kein großes Interesse an dem Entwurf. Der Sessel war ein Ausstellungsstück und kein Möbel. Die Leute haben nicht gesehen, dass er etwas mit Stil und Design zu tun hat. Ich selbst habe daran geglaubt, was ich gemacht habe, aber das Volk hat nicht an mich geglaubt. Deshalb hat der Preis mir geholfen, weiter zu machen. Ich glaube an den Geist in der brasilianische Kultur und herauszufinden, was seine Formen sind, ist meine Aufgabe.

Wenn Sie die kulturellen Entwicklungen in Europa und Brasilien vergleichen, worin bestehen für Sie die Unterschiede?
Rodrigues: Der Unterschied ist, dass Europa - außer während des Zweiten Weltkriegs -immer die Freiheit genossen hat. Dieses Privileg gab es in den Fünfzigerjahren in Brasilien nicht im selben Maße. Zu dieser Zeit konnte sich die Kreativität zwar noch frei entfalten, doch folgte politisch, von 1964 bis 1985, schon bald eine Militärdiktatur. Diese hat die Wurzeln der Kreativität nicht abgeschnitten, aber die damals herrschende Zensur hat doch vieles verhindert. Seit Mitte der achtziger Jahre besinnt sich die brasilianische Gesellschaft wieder darauf, was sie damals hatte. Das ist typisch brasilianisch. Wir erleben gegenwärtig eine Renaissance der Kreativität Brasiliens.

Was war der Auslöser für die Kreativität in den Fünfzigerjahren?
Rodrigues: Juscelino Kubitschek war damals Präsident von Brasilien und er hat mit Brasilia in der menschenleeren Mitten des Landes eine neue Hauptstadt gegründet. Damit hat er einen starken Impuls für die Kreativität gegeben. Es ist ganz einfach: Wenn ein solcher Wahnsinn möglich ist, wenn es möglich ist, von Rio de Janeiro nach Brasilia zu gehen, dann ist mein Wahnsinn auch möglich.

Betrachtet man Ihre Entwürfe, dann zielen diese eher auf eine kleine, elitäre Gruppe. Würden Sie sich wünschen, Ihr Design wäre demokratischer?
Rodrigues: Ja, am Anfang waren meine Möbel nicht für auserwählte Personen. Das waren Leute, die verstanden haben, was ich produziert habe. Im Lauf der Zeit wollte ich natürlich meine Möbelentwürfe für die breite Bevölkerungsschicht zugänglich machen. Deshalb habe ich 1963 ein Unternehmen mit dem Namen „Meio grana" gegründet. „Meio" bedeutet die Hälfte und „grana" ist die Bezeichnung für Geld. Hier wurden Möbel mit gutem Design in großen Stückzahlen hergestellt. Doch nach einer Auseinandersetzung in der Firma musste ich diese schließen. Als Architekt habe ich immer im Sinn gehabt, dass schönes Design jedem zugänglich sein müsse. Das ist mein Motto.

Brasilia gilt als eine der wenigen Stadtutopien, die verwirklicht wurden. Als gelernter und praktizierender Architekt können Sie sich womöglich ein Urteil über die Mängel der Stadt erlauben. Warum funktioniert sie nicht?
Rodrigues: Die Stadt ist wunderbar, aber die Politik funktioniert nicht. Die Stadt ist vom eigentlichen Zentrum Brasiliens, nämlich Rio, isoliert, und deswegen ist es schwierig, diese Idee zu verwirklichen. Wenn sich etwas nicht natürlich entwickelt, isoliert es sich zwangsläufig, weil es erzwungen wurde und sich nicht mit der Zeit in das größere, bestehende Netz integrieren kann.
Das ist eine Frage der Politik. Es war notwendig, Brasilia zu gründen, aber die Bevölkerung war dagegen. Sie wollten nicht gezwungen werden umzuziehen. In einem Land, das so groß ist wie Brasilien - es ist fast so groß wie ein ganzer Kontinent -, ist es schwierig, das Machtzentrum zu verlagern. Die Idee war wunderbar, aber sie in die Praxis umzusetzen war schwierig.

Sie sind Zeitzeuge einer aufregenden Epoche. Welche Persönlichkeit hat Sie nachhaltig beeindruckt?
Rodrigues: Niemand hat mich beeinflusst. Die meisten brasilianischen Designer von damals sind nach Europa gefahren, haben sich umgeschaut, etwas kopiert und es dann in Brasilien eingeführt. Das hat mich nicht beeindruckt, weil sie nicht originell waren. Aber eine Person hat mich wirklich gefördert und unterstützt: Lucio Costa, der Stadtplaner von Brasilia. Der Architekt war Oscar Niemeyer, aber der Stadtplaner war Lucio Costa. Er meinte, ich solle meinen Weg weiter gehen, und solange er hier sei, werde er mich unterstützen. Lucio war nicht nur Stadtplaner, er war eine geistige, philosophische Gestalt. Ich war immer ein Einzelgänger. Es gab niemanden, an den ich mich anlehnen konnte - außer im Privatleben, Vera, meine Frau, die mich kennt und immer an mich glaubt.