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von 2143 Forward End
Zwischen Fondue, Copy + Paste
von Martina Metzner
21. April 2015
Spielfreude und Humor auf dem Salone Satellite – wie beim „Fondue Stool“ von Satsuki Ohata aus Japan. Foto © Martina Metzner, Stylepark
Echte Talente waren auf dem diesjährigen Salone Satellite rar gesät – konzentrieren sich doch viele junge Designer auf Produkte, die sich gut in den sozialen Netzwerken machen. Dennoch gab es sie, die cleveren Ideen.
„Viele junge Designer konzentrieren sich vor allem darauf, eine Designermarke zu werden, als tatsächlich gute Produkte zu entwerfen.“ Der das sagt, muss es wissen: Daniel Rybakken aus Oslo, mittlerweile aber im schwedischen Göteborg beheimatet, ist jüngst für seine Leuchte „Counterbalance“ mit dem Compasso d’Oro ausgezeichnet worden, die er für den italienischen Hersteller Luceplan entworfen hat, mit dem er auch für andere Projekte zusammenarbeitet. Natürlich hat auch Rybakken mal „klein“ angefangen und beim Salone Satellite ausgestellt. So wurde er dort 2009 mit dem 1. Preis für ein LED-Panel, das Tageslicht imitieren kann, ausgezeichnet. Heute ist er dort angelangt, wo viele junge Talente hinwollen. Und nach wie vor gilt als Sprungbrett dahin der Salone Satellite, der „kleine Salone“ der Mailänder Möbelmesse.

700 Nachwuchsdesigner und 18 Designschulen versprachen auf der 18. Ausgabe des Salone Satellite junges, frisches und unkonventionelles Design zu bieten. Doch leider zeigten sich die Satelliten schwächer als in den Jahren zuvor, herausragende Talente waren rar gesät. Zu häufig schienen die jungen Designer auf die Copy/Paste-Tasten gedrückt zu haben und bieten Dinge an, die so oder so ähnlich bereits vielfach zu sehen waren. Nicht umhin empört sich Rybakken, dass seine Glasscheiben-Leuchte „Colour“, die er 2010 auf dem Satellite präsentierte und die nun von e15 verlegt wird, in den vergangenen Jahren häufig nachgeahmt wurde. Daher verwundert es nicht, dass auch in diesem Jahr ein falscher Verwandter von „Colour“ zu entdecken war. Und dieses Beispiel war leider nicht das einzige. Hat man nicht auch schon die Tischleuchte mit dem Mademoisellehütchen bereits in Stockholm gesehen? Den formalen Zitaten auf dem Salone Satellite folgte häufig kein neuer, cleverer Kniff – und eine Weiterentwicklung war nicht zu entdecken.

Die Karriere endet im Blog

Ein weiteres Phänomen, das zunehmend bei den Jungen auftritt, ist das „Facebook friendly design“: Objekte werden dahingehend entwickelt, dass sie sich in den sozialen Netzwerken und auf Blogs gut vermarkten lassen und viele „Likes“ erhalten. Dabei bringen einen die visuellen One-Liner im besten Falle zum Schmunzeln. Wenn es letztes Jahr die Trompe l’oeil-Designs vom japanischen Duo Yoy waren, die auch just mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden waren, so war es dieses Jahr die Leuchte „Jars“ von Mejd Studio aus Bratislava, deren Schirm die obere Hälfte eines Kruges nachahmt und perfekt ist für den schnellen Konsum am Bildschirm. Oft beschränkt sich die Karriere solcher Objekte aber dann auf ein paar Blogeinträge oder auf den Verkauf bei Etsy oder Dawanda.

Was ist aber nun „the next big thing“? Die Macher des Salone Satellite meinen ganz klar, dass es der 3D-Druck sei. Nicht umhin haben sie die chinesische 3D-Druck Firma Xuberance aus Shanghai für die äußerst filigrane, 3D gedruckte Leuchte „Cloud Series Lamp“ mit dem 1. Platz des „Salone Satellite Award“ ausgezeichnet. Xuberance war im Übrigen nicht die einzige Firmenpräsentation aus China, die man überraschenderweise auf dem Salone Satellite antraf, in dessen Präambel geschrieben stand, dass Teilnehmer unter 35 Jahren alt sein müssen und keine Produktion für industrielle oder kunsthandwerkliche Produkte beziehungsweise keine fortlaufende kommerzielle Aktivität verfolgen dürfen.

Überhaupt dominierte Asien wie nie zuvor den Satellite. Die nochmals verstärkte Teilnahme von jungen Gestaltern aus Japan, Korea und China hatte zur Folge, dass man sich allenthalben wie auf einem Kunsthandwerksmarkt für gehobene Ansprüche fühlte, wenn man die kleinen Origami-Kunstwerke, Döschen mit Reißverschluss oder anderlei liebevoll gestalteter Accessoire betrachtete.

Jugendliche Leichtigkeit

Interessant waren einige Konzepte, die nicht mit funktionalem Design, sondern eher mit einem künstlerischen Ansatz aufwarteten, etwa die der Künstlerinnen Ines Gomez und Gunilla Zamboni. Während Ines Gomez Elemente von Möbeln nahm, um sie wieder nach kubistischem Prinzip zusammenzusetzen, beschäftigte sich Zamboni mit dem Klimawandel: Ihre Kommode aus Vierkanthölzern soll an Stalaktiten erinnerte, was man nicht sofort erkannte, aber immerhin hinterließen die beiden Stücke vor dem selbstbemalten Wandbehängen mit dunklen Landschaften einen bleibenden Eindruck.

Allen voran präsentierten die Japaner Objekte, denen eine unverblümte Spielfreude und Humor anhaftet – die dabei allerdings deutlich komplexer sind als die bereits erwähnten „Facebook Designs“. Etwa Satsuki Ohata mit seinem „Fondue Stool“, den er aus Schaumstoff formt und dann in heißen Lack taucht, so dass nach dem Trocknen ein fester Hocker entsteht. Oder Kairi Eguchi aus Fukushima, der einem Stuhl eine Lehne aus Wäscheleinen verpasst, woran man Postkarten und sonstige schöne Dinge heften kann oder auch schon mal auf einen Hochsitz bittet. Diese Typologie sah man übrigens noch einmal, und zwar bei dem Belgier Pierre-Emmanuel Vandeputte – möchten die Jungdesigner auffallen, in dem sie uns nun einige Zentimeter höher sitzen lassen?

Nicht minder humorvoll ist der Stuhl von Markus Johansson aus Göteborg, der das Prinzip einer Linie, die Punkt für Punkt verbindet in einen Stuhl übersetzt hat. Rein optisch hätte man ihn glatt für ein Produkt aus einem 3D-Drucker halten können, erinnerte er doch ein wenig an jene Stühle, die wir schon von Dirk van der Kooij oder von Front kennen. Allerdings hatte Johansson nur den Prototyp gedruckt und von diesem einen Silikonabdruck genommen, um daraus eine Form für finale Modelle aus Fiberglas zu erhalten. Ein gutes Beispiel dafür, wie 3D-Druck im Design tatsächlich angewendet wird.

Mit Cleverness zum Sprung bereit

Und dann gab es sie glücklicherweise doch, die cleveren Objekte, die auch ohne Witz daherkommen und absolut prädestiniert sind, die Schranke zum großen Salone zu überspringen. Daisuke Kitagawa aus dem japanischen Yokohama etwa hat eine Stehleuchte entwickelt, deren kegelförmiger Leuchtenschirm über einen Schlitz verfügt, so dass man ihn um 360 Grad kippen kann und er sich dann zentriert um den Fuß schließt. Auch das Kleiderbügelsystem „Cliq“ von der litauischen Designkooperative Flow Design gehörte zu jenen Entwürfen, die herausstechen. Anstelle eines Hakens sind Magnete in den Kleiderbügeln integriert – gerade für Modegeschäfte eine praktische Lösung, die das umständliche Einhängen der Kleiderbügel beendet.

Nach vier Stunden auf dem Salone Satellite blieb die Frage, welche Antworten das junge Design derzeit und in der Zukunft zu bieten hat, dennoch zum größten Teil offen. Sicher ist aber auch, dass diese Antworten in Mailand nicht nur mehr nur auf dem Salone Satellite zu finden sind. Die vielfältigen Angebote und Präsentationen junger Designer auf dem Fuorisalone und vor allem die Designschulen, die dieses Jahr vermehrt in der Stadt ausgestellt haben, sind da mindestens ebenso spannend und erkenntnisreich.
  • Die 3D gedruckte Leuchte „Cloud Series Lamp“ von der chinesischen Firma Xuberance wurde mit dem 1. Platz des „Salone Satellite Award“ ausgezeichnet. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Perfekt für die sozialen Netzwerke, perfekt für den schnellen Konsum: „Jars“ von Mejd Studio aus Bratislava. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Hoch hinauf, um den rechten Überblick zu bekommen - das schlägt Pierre-Emmanuel Vandeputte vor. Foto © Metzner, Stylepark
  • Niedlich, aber richtig auf dem Salone Satellite? Shunya Hattori + Associates mit ihrer „Fastenut“. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Hemdärmel, „recycled“: „Shic Sleeves“ vom Duo Kim IXI Gensapa aus Mailand bzw. Südkorea und Indien. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • „Emergency Design von Eddris Gaaloul und Cyrille Verdon von Superlife aus der Schweiz: ein aufblasbarer Teppich, den man auch als Schlauchboot verwenden kann. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Humor trifft Licht: Daisuke Kitagawa aus dem japanischen Yokohama mit seiner Leuchte „Nod“. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • „Cotton Candy Man’s Chair” von Ines Gomez spielt mit dem kubistischen Prinzip. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Das junge Schweizer Label Schönstaub präsentiert unkonventionelle Teppiche wie „Veli & Amos“. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Gunilla Zamboni will mit „Landscapes & Stalactites“ auf den Klimawandel aufmerksam machen. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Nicht soft, sondern hart: Der „Loop Chair“ von Markus Johansson aus Göteborg ist aus Fiberglas. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Berühmte Vorgänger: „Upside Down“ von der Niederländerin Elise Luttik. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Magischer Magnet: „Cliq” Kleiderbügelsystem von der litauischen Designkooperative Flow Design. Foto © Martina Metzner, Stylepark
  • Clever: „Plug in Baby” ist die Neuinterpretation des Stiefelknechts des Schweizers Daniel Wehrli. Foto © Martina Metzner, Stylepark
News & Stories › 2015 › April
Zwischen Fondue, Copy + Paste
von Martina Metzner | 21. April 2015
Echte Talente waren auf dem diesjährigen Salone Satellite rar gesät – konzentrieren sich doch viele junge Designer auf Produkte, die sich gut in den sozialen Netzwerken machen. Dennoch gab es sie, die cleveren Ideen.
„Viele junge Designer konzentrieren sich vor allem darauf, eine Designermarke zu werden, als tatsächlich gute Produkte zu entwerfen.“ Der das sagt, muss es wissen: Daniel Rybakken aus Oslo, mittlerweile aber im schwedischen Göteborg beheimatet, ist jüngst für seine Leuchte „Counterbalance“ mit dem Compasso d’Oro ausgezeichnet worden, die er für den italienischen Hersteller Luceplan entworfen hat, mit dem er auch für andere Projekte zusammenarbeitet. Natürlich hat auch Rybakken mal „klein“ angefangen und beim Salone Satellite ausgestellt. So wurde er dort 2009 mit dem 1. Preis für ein LED-Panel, das Tageslicht imitieren kann, ausgezeichnet. Heute ist er dort angelangt, wo viele junge Talente hinwollen. Und nach wie vor gilt als Sprungbrett dahin der Salone Satellite, der „kleine Salone“ der Mailänder Möbelmesse.

700 Nachwuchsdesigner und 18 Designschulen versprachen auf der 18. Ausgabe des Salone Satellite junges, frisches und unkonventionelles Design zu bieten. Doch leider zeigten sich die Satelliten schwächer als in den Jahren zuvor, herausragende Talente waren rar gesät. Zu häufig schienen die jungen Designer auf die Copy/Paste-Tasten gedrückt zu haben und bieten Dinge an, die so oder so ähnlich bereits vielfach zu sehen waren. Nicht umhin empört sich Rybakken, dass seine Glasscheiben-Leuchte „Colour“, die er 2010 auf dem Satellite präsentierte und die nun von e15 verlegt wird, in den vergangenen Jahren häufig nachgeahmt wurde. Daher verwundert es nicht, dass auch in diesem Jahr ein falscher Verwandter von „Colour“ zu entdecken war. Und dieses Beispiel war leider nicht das einzige. Hat man nicht auch schon die Tischleuchte mit dem Mademoisellehütchen bereits in Stockholm gesehen? Den formalen Zitaten auf dem Salone Satellite folgte häufig kein neuer, cleverer Kniff – und eine Weiterentwicklung war nicht zu entdecken.

Die Karriere endet im Blog

Ein weiteres Phänomen, das zunehmend bei den Jungen auftritt, ist das „Facebook friendly design“: Objekte werden dahingehend entwickelt, dass sie sich in den sozialen Netzwerken und auf Blogs gut vermarkten lassen und viele „Likes“ erhalten. Dabei bringen einen die visuellen One-Liner im besten Falle zum Schmunzeln. Wenn es letztes Jahr die Trompe l’oeil-Designs vom japanischen Duo Yoy waren, die auch just mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden waren, so war es dieses Jahr die Leuchte „Jars“ von Mejd Studio aus Bratislava, deren Schirm die obere Hälfte eines Kruges nachahmt und perfekt ist für den schnellen Konsum am Bildschirm. Oft beschränkt sich die Karriere solcher Objekte aber dann auf ein paar Blogeinträge oder auf den Verkauf bei Etsy oder Dawanda.

Was ist aber nun „the next big thing“? Die Macher des Salone Satellite meinen ganz klar, dass es der 3D-Druck sei. Nicht umhin haben sie die chinesische 3D-Druck Firma Xuberance aus Shanghai für die äußerst filigrane, 3D gedruckte Leuchte „Cloud Series Lamp“ mit dem 1. Platz des „Salone Satellite Award“ ausgezeichnet. Xuberance war im Übrigen nicht die einzige Firmenpräsentation aus China, die man überraschenderweise auf dem Salone Satellite antraf, in dessen Präambel geschrieben stand, dass Teilnehmer unter 35 Jahren alt sein müssen und keine Produktion für industrielle oder kunsthandwerkliche Produkte beziehungsweise keine fortlaufende kommerzielle Aktivität verfolgen dürfen.

Überhaupt dominierte Asien wie nie zuvor den Satellite. Die nochmals verstärkte Teilnahme von jungen Gestaltern aus Japan, Korea und China hatte zur Folge, dass man sich allenthalben wie auf einem Kunsthandwerksmarkt für gehobene Ansprüche fühlte, wenn man die kleinen Origami-Kunstwerke, Döschen mit Reißverschluss oder anderlei liebevoll gestalteter Accessoire betrachtete.

Jugendliche Leichtigkeit

Interessant waren einige Konzepte, die nicht mit funktionalem Design, sondern eher mit einem künstlerischen Ansatz aufwarteten, etwa die der Künstlerinnen Ines Gomez und Gunilla Zamboni. Während Ines Gomez Elemente von Möbeln nahm, um sie wieder nach kubistischem Prinzip zusammenzusetzen, beschäftigte sich Zamboni mit dem Klimawandel: Ihre Kommode aus Vierkanthölzern soll an Stalaktiten erinnerte, was man nicht sofort erkannte, aber immerhin hinterließen die beiden Stücke vor dem selbstbemalten Wandbehängen mit dunklen Landschaften einen bleibenden Eindruck.

Allen voran präsentierten die Japaner Objekte, denen eine unverblümte Spielfreude und Humor anhaftet – die dabei allerdings deutlich komplexer sind als die bereits erwähnten „Facebook Designs“. Etwa Satsuki Ohata mit seinem „Fondue Stool“, den er aus Schaumstoff formt und dann in heißen Lack taucht, so dass nach dem Trocknen ein fester Hocker entsteht. Oder Kairi Eguchi aus Fukushima, der einem Stuhl eine Lehne aus Wäscheleinen verpasst, woran man Postkarten und sonstige schöne Dinge heften kann oder auch schon mal auf einen Hochsitz bittet. Diese Typologie sah man übrigens noch einmal, und zwar bei dem Belgier Pierre-Emmanuel Vandeputte – möchten die Jungdesigner auffallen, in dem sie uns nun einige Zentimeter höher sitzen lassen?

Nicht minder humorvoll ist der Stuhl von Markus Johansson aus Göteborg, der das Prinzip einer Linie, die Punkt für Punkt verbindet in einen Stuhl übersetzt hat. Rein optisch hätte man ihn glatt für ein Produkt aus einem 3D-Drucker halten können, erinnerte er doch ein wenig an jene Stühle, die wir schon von Dirk van der Kooij oder von Front kennen. Allerdings hatte Johansson nur den Prototyp gedruckt und von diesem einen Silikonabdruck genommen, um daraus eine Form für finale Modelle aus Fiberglas zu erhalten. Ein gutes Beispiel dafür, wie 3D-Druck im Design tatsächlich angewendet wird.

Mit Cleverness zum Sprung bereit

Und dann gab es sie glücklicherweise doch, die cleveren Objekte, die auch ohne Witz daherkommen und absolut prädestiniert sind, die Schranke zum großen Salone zu überspringen. Daisuke Kitagawa aus dem japanischen Yokohama etwa hat eine Stehleuchte entwickelt, deren kegelförmiger Leuchtenschirm über einen Schlitz verfügt, so dass man ihn um 360 Grad kippen kann und er sich dann zentriert um den Fuß schließt. Auch das Kleiderbügelsystem „Cliq“ von der litauischen Designkooperative Flow Design gehörte zu jenen Entwürfen, die herausstechen. Anstelle eines Hakens sind Magnete in den Kleiderbügeln integriert – gerade für Modegeschäfte eine praktische Lösung, die das umständliche Einhängen der Kleiderbügel beendet.

Nach vier Stunden auf dem Salone Satellite blieb die Frage, welche Antworten das junge Design derzeit und in der Zukunft zu bieten hat, dennoch zum größten Teil offen. Sicher ist aber auch, dass diese Antworten in Mailand nicht nur mehr nur auf dem Salone Satellite zu finden sind. Die vielfältigen Angebote und Präsentationen junger Designer auf dem Fuorisalone und vor allem die Designschulen, die dieses Jahr vermehrt in der Stadt ausgestellt haben, sind da mindestens ebenso spannend und erkenntnisreich.