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Dominikus Auliczek

Deutschland

Produkte von Dominikus Auliczek
Biographie

Dominikus Auliczek, der 1762 nach München kam. Paris und London, Wien und Rom hatte er zuvor bereist - in der kurfürstlichen Residenzstadt ließ er sich schließlich nieder.

Auliczek wurde 1763 Mitarbeiter der Manufaktur und gehörte ihr 34 Jahre lang bis 1797 an.
1765 heiratete er die Tochter des Malerei-Inspektors Joseph Weiß.

Die Figuren, die der Künstler in den ersten Jahren entwarf, entsprachen dem damaligen Zeitgeschmack. Die griechische Mythologie und deren Götter bildete eines seiner Hauptthemen.
1770 wurde Dominikus Auliczek vom Kurfürsten zum Hofbildhauer ernannt. Damit wandte er sich besonders der Großplastik zu. So stammt etwa die Putti-Gruppe an der Nymphenburger Schlosstreppe von ihm.

Vom Porzellan kam der böhmische Künstler jedoch nie mehr ganz los. In seinen späteren Jahren entwarf er ein vielteiliges Tafelservice, das berühmte „Perl-Service“, das in einer bestimmten Ausführung als „Bayerisches Königsservice Nymphenburg“ bekannt wurde und bis ins 20. Jahrhundert hinein nur dem Gebrauch bei Hof vorbehalten blieb.
Beim „Perl-Service“ verzichtete Auliczek auf die Kreisform und legte stattdessen – erstmals in Europa – ein Zwölfeck zugrunde.