Die Kunst der feinen Kante
Den Ausgangspunkt für "BetteAlva" bildet der Werkstoff selbst: glasierter Titan-Stahl. Seit mehr als 70 Jahren arbeitet Bette mit der Verbindung aus formbarem Stahl und dauerhaft eingebrannter Glasoberfläche. Diese Materialkombination eröffnet gestalterische Möglichkeiten, die sich insbesondere in präzisen Geometrien und fein ausgearbeiteten Übergängen zeigen. Die Linienführungen, Radien und Übergänge müssen dabei mit hoher Präzision entwickelt werden, denn gerade bei einer auf das Wesentliche reduzierten Gestaltung fällt jede Abweichung sofort ins Auge. Oft sind es nur wenige Millimeter, die über die Wirkung des gesamten Produkts entscheiden.
Damit die Qualitäten ihre volle Wirkung entfalten können, werden am Standort Delbrück von Bette eigene Werkzeuge entwickelt, die exakt auf die jeweilige Produktgeometrie abgestimmt sind. Ist dieses fertiggestellt, beginnt der nächste entscheidende Schritt: die Umformung. Im Tiefziehverfahren erhält die Stahlplatine ihre Konturen und ausgewogenen Proportionen, die "BetteAlva" prägen. Material und Konstruktion wirken dabei stark zusammen: Nur wenn Werkstoff, Werkzeuggeometrie und Umformprozess präzise aufeinander abgestimmt sind, lässt sich die charakteristisch feine Randgestaltung realisieren. Den Abschluss der materialformenden Prozesse bildet die Emaillierung – während dieses Verfahrens verbindet sich die Glasoberfläche dauerhaft mit dem Stahl. Das Ergebnis ist eine porenfreie, hygienische und widerstandsfähige Oberfläche, die den täglichen Anforderungen im Bad langfristig standhält.
Doch auch modernste Produktionsanlagen ersetzen nicht den geschulten Blick erfahrener Fachkräfte. Deshalb bleibt die handwerkliche Kontrolle ein fester Bestandteil des gesamten Fertigungsprozesses bei Bette. Besonders deutlich wird dies an einem Merkmal, das die gestalterische Haltung von "BetteAlva" auf den Punkt bringt: der hauchdünnen Kante. Die filigrane, rechteckige Form ist der Ausdruck eines Herstellungsprozesses, in dem höchste Präzision gefragt ist. "BetteAlva" ist somit das Ergebnis eines Entwicklungs- und Fertigungsprozesses, in dem Material, Konstruktion und Handwerk konsequent zusammengedacht werden.
Dass sämtliche Fertigungsschritte, von der Werkzeugentwicklung über die Umformung und Emaillierung bis zur Qualitätskontrolle, am Unternehmenssitz in Delbrück stattfinden, unterstreicht den hohen Anspruch von Bette für alle Produktvarianten.







