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FEATURED PROJECT
Wo beginnt der Tag, wo endet die Nacht?

Foscarinis kultureller Eigenwille bringt nicht nur ungewöhnliche Leuchten hervor, sondern auch Kunstproduktionen. Wie den Kurzfilm "Fare Luce" des italienischen Filmemachers und Fotografen Gianluca Vassallo.
27.11.2017
© Foscarini

Mit viel Zuneigung fängt die Kamera die flüchtigen Momente des alltäglichen Lebens ein. Ob es die beginnende Nacht ist, oder schon die blaue Stunde des anbrechenden Morgens, das weiß man nicht genau. Irgendwie ist es immer ein wenig Dunkel, und irgendwo scheint immer auch ein Licht, das die Situation in eine ihr eigene Aura taucht. Da ist der Ladenbesitzer, der im Dunkel gerade sein Geschäft aufmacht, während die Kamera im grellen Licht der Neoröhren über die Fotos seiner Kinder gleitet. Eine junge Frau im Bett wird durch ihr blinkendes Telefon geweckt, und im Dunkel des Raumes springt freudig ihr Hund auf die Decke. Ein Paar sitzt vor dem Kamin, das Objektiv fokussiert mal die Flammen, mal die Füße, mal die liebevollen Berührungen zwischen den beiden Liebenden. Ein alter Mann sitzt im Garten, rauchend. Plötzlich steht er auf, schaltet eine Tischlampe an, geht zur Schreibmaschine, beginnt zu tippen. 

Diese intimen, mal melancholischen, mal freudigen, mal hoffnungsvollen Szenen, diese subtilen Augenblicke hat der italienische Filmemacher und Fotograf Gianluca Vassallo eingefangen und feinfühlig zu dem Kurzfilm "Fare Luce" zusammengefügt. Das es sich dabei im eine Auftragsarbeit für den Leuchtenhersteller Foscarini handelt, merkt nur ein Kenner, der hier und da die ikononischen Produkte erkennt. Doch Vassalo gibt ihnen keine Bühne, vielmehr sind sie eingewoben in den kurzen Augenblick, die er bei den Protagonisten aus Sardinien eingefangen hat. 

Der Kurzfilm "Fare Luce"

"Normalerweise sitzt ein Designobjekt auf einem Sockel oder einer Bühne, aber unsere Aufgabe ist es, den Menschen dazu zu bringen, unsere Leuchten nicht als Trophäe, sondern Teil des wirklichen Lebens zu verstehen. Sie verändern unsere Perspektive, ermöglichen Bewegung - in realen Räumen, mit Kaffee auf dem Herd.", erklärte Carlo Urbinati auf dem Design-Film-Festival in Mailand, wo "Fare Luce" zum ersten Mal gezeigt wurde. 

Es ist nicht das erste Mal, das Foscarini mit Gianluca Vassallo zusammenarbeitet. Bereits für die Aufnahmen der Serie "Postcards of light“ " hat Gianluca Vassallo mit seinen Bildern den feinen Schein der Leuchten eingefangen – Stadtaufnahmen aus Mailand, Stockholm, New York und ein Sommerprojekt aus Sardinien, die verleiten, ein zweites Mal und genauer hinzuschauen. Mit dem Film "Fare Luce" schreibt Foscarini seine Firmenkultur fort, einen ganz eigenen Umgang mit seinen Produkten zu pflegen. Nicht nur bei der Herstellung und Entwicklung der Leuchten, sondern bei der gesamten Firmenkultur. Das ist nur möglich, weil Foscarini mit Mut seinen eigenen Weg geht – um fernab jeglicher Ratschläge von Marketeers eine Welt zu schaffen, die im Dialog mit Designern und Künstlern entsteht, und damit Beziehungen schafft, die vollkommen neue Perspektiven eröffnen. (as)

Premiere in Mailand

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