top
Nachhaltigkeitskonzept des Effizienzhaus Plus in Berlin
10.04.2012

Ein Kubus mit schimmernder, spiegelnder Fassade mitten in Berlin steht als Symbol für den Einklang zwischen moderner Architektur und zukunftsweisenden Energie­konzepten im Wohnbereich.

Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zum Kurfürstendamm und wurde im Rahmen der „Forschungsinitiative Zukunft Bau" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus 16 Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt und prämiert. Die Besonderheit des Hauses: Es erzeugt mehr Energie im Lauf eines Jahres, als es verbraucht. Es produziert die Energie, die für die Konditionierung der Räume, die Warmwasserbereitstellung, den Betrieb elektrischer Geräte (Haushaltsgeräte, Kleingeräte, Multimedia, und so weiter) und den Betrieb der Elektrofahrzeuge benötigt wird.

„Nachhaltige Häuser dürfen nicht aussehen wie Effizienzhäuser, sondern müssen fulminant und atemberaubend schön sein", meint Werner Sobek, dessen Büro zusammen mit der Universität Stuttgart den Wettbewerb um die Gestaltung des Effizienzhaus-Plus gewonnen hat. Das Konzept von energieeffizientem Wohnen mit Elektromobilität, das Nutzer, Haus und Fahrzeuge in ein perfektes Zusammenspiel bringt, hat die Jury überzeugt.

Fünfzig „Q"-Module leuchten im Effizienzhaus-Plus
Einen energieeffizienten Umgang mit Kunstlicht ermöglichen die inno­vativen Nimbus-Leuchten, die auf LED.next-Technologie basieren. Sie dienen sowohl im Außen- als auch im Innenraum der Allgemeinbeleuchtung. Das offene und großzügig gestaltete Entrée illuminieren die Leuchten aus der Serie Modul „Q 64 Aqua", während im ge­samten Innenbereich mehr als 50 Module der Serie „Q 36" leuchten. Sowohl im Arbeitsbereich der Küche sowie im Bad und Wohnzimmer verströmen die „Q"-Module ein angenehmes, gleichmäßiges Licht – und erfüllen dabei die Beleuchtungsanforderungen in all diesen unterschiedlichen Wohnbereichen. Neben technischer Ausleuchtung hängt über dem Esstisch zudem eine Pendelleuchte vom Typ „L 120", welche die „Q"-Module aufgrund ihrer minimalistischen Ästhetik gestalterisch ergänzt.

Zahlen und Fakten
Das Energieeffizienzhaus mit Forschungs- und Modellcharakter prä­sentiert auf 136 Quadratmetern Wohnfläche modernste Technik. Die Besonderheit: Durch solare Stromerzeugung im Zusammenhang mit solarer Warmwasserbereitung, Dämmung und energiesparender Haus­technik entsteht ein Energieüberschuss, der in Hochleistungsbatterien gespeichert und zum Aufladen des hauseigenen Elektrofuhrparks genutzt wird. Weitere Stromerträge werden ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Fünfzehnmonatige Probezeit
Seit März 2012 bewohnt eine vierköpfige Testfamilie die Fasanenstraße 87, um das Haus unter realen Bedingungen zu nutzen. Ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz werden wissenschaftlich ausgewertet. Das Modellvorhaben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung soll keine singuläre Maßnahme bleiben, son­dern die Initialzündung für weitere Bauvorhaben sein.

www.nimbus-group.com

Im Wohnzimmer verströmen die Q-Module von Nimbus ihr warmweißes, gleichförmiges Licht | Foto © Jan Bitter
Foto © Jan Bitter
Foto © Ulrich Schwarz
Foto © Ulrich Schwarz
In allen Bereichen des Hauses leuchten energieeffiziente LED Q Module von Nimbus | Foto © Ulrich Schwarz
Das Entrée des Gebäudes wird von LED-Leuchten der Serie Q64 Aqua erhellt | Foto © Ulrich Schwarz
Foto © Jan Bitter
Foto © Jan Bitter

Produkte

Kataloganfrage

Zum Anfragen eines Katalogs, füllen Sie bitte unser Formular aus.

Angebotsanfrage

Zum Anfragen eines Angebots, füllen Sie bitte unser Formular aus.

Download

Dateiformat Bezeichnung Größe Download
PDF Datenblatt XYZ 356kb
PDF Datenblatt 123 1356kb
DWG-3D Modell 656kb
DWG-2D Querschnitt 256kb