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FEATURED PROJECT
Blick in die Weite

Long Island bietet nahe des Zentrums von New York City entlang der Atlantikküste eine ruhige Oase​. Toshihiro Oki hat in dieser natürlichen Kulisse mit Ziegeln von Petersen Tegl ein Ferienhaus gebaut, das die Übergänge weichzeichnet.
Text von Anna Moldenhauer, Fotos von Dean Kaufman | 13.05.2020

Das Leben in den kleinen Ortschaften entlang der Atlantikküste auf Long Island verläuft deutlich entspannter als im Schmelztiegel der nahen Großstadt: Zahlreiche Parks und lange Strände wie der schneeweiße Jones Beach laden dazu ein, einen Gang herunterzuschalten und den Dingen ihren Lauf zu lassen. Die maritim geprägte Landschaft ist reizvoll, die Lichtstimmungen über den Tag malerisch. Seit Jahrzehnten entstehen an der Küste Long Islands Inkunabeln der modernen Architektur. Die Herausforderung, das spannungsvolle Wechselspiel aus Land und Meer darin zu integrieren, hat auch Toshihiro Oki angenommen und ein luftiges Ferienhaus aus Glas und hellen Ziegeln von Petersen Tegl entworfen. Trotz seiner Grundfläche von gut 450 Quadratmetern fügt sich das Gebäude an der Bellport Bay so harmonisch in die Landschaft ein, als sei es nur aus den Materialien der Umgebung errichtet worden. Die rechteckigen Körper des einstöckigen Baus mit einem kleinen Aufbau aus Glas sind leicht versetzt angeordnet. Sie beherbergen fünf Zimmer, die sich an die Küche im Zentrum links und rechts anschließen. An der Rückseite des Hauses sind die Öffnungen für Fenster und Türen überwiegend schmal, die wassergestrichenen Ziegel D71 von Petersen Tegel schließen nahtlos an den sandfarbenen Kies an, der den Boden bedeckt. Ein erster Blick auf das glitzernde Meer lässt sich allerdings durch eine gläserne Doppeltür erhaschen.

Die Vorderseite öffnet das Haus dagegen auf seiner ganzen Länge: Grenzen zwischen außen und innen werden fließend, der Blick kann in die Ferne gleiten. Jeder Raum hat große, bodentiefe Glasflächen, auf denen das Licht reflektiert und sich die Weite des Ozeans spiegelt. Diese optische Bewegtheit setzt sich auch auf den Ziegeln fort, die ihr besonderes Farbspiel durch den Kohlebrand erhalten. Doch der Architekt wählte sie nicht nur aus gestalterischen Gründen: "Aufgrund der Produktionsmethodik von Petersen Tegl sind die Ziegel sehr widerstandsfähig gegenüber dem kalten und feuchten Winterwetter an den Küsten Dänemarks. Diese Wetterverhältnisse sind dem Winter an der Küste Long Islands ähnlich, wo sich Frost und Tauwetter häufig abwechseln. Für dieses Projekt war es absolut entscheidend, ein geeignetes Material mit langer Lebensdauer zu finden, das trotz des Küstenklimas mit hohem Salzgehalt seinen natürlichen Ausdruck bewahrt. Die Ziegel haben auch eine Funktion als thermische Masse, weshalb das Beheizen und die Kühlung des Hauses effizienter ist als dies mit einem anderen Fassadenmaterial der Fall wäre", erklärt Toshihiro Oki. Wenn sich dann am Abend die Sonne senkt und die Lichter im "Bellport House" eingeschaltet werden, leuchtet das Haus sanft auf, als hätte es über den Tag die Sonnenstrahlen eingefangen.

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von Petersen Tegl

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Petersen Magazin 38