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Morgenstimmung im Büro: Kaltes, helles Licht mit hohem Blauanteil unterstützt den Körper beim Aufwachen.

Stylepark Waldmann
Guter Schlaf beginnt im Büro

Mit "Pulse VTL" hat Waldmann ein System für biodynamische Beleuchtung am Arbeitsplatz entwickelt, das neueste Erkenntnisse aus der Licht- und Gesundheitsforschung berücksichtigt.
27.11.2017

Schlafstörungen sind zu einer Volkskrankheit geworden. Waren früher hauptsächlich Berufsgruppen wie Schichtarbeiter betroffen, deren Körper sich andauernd auf einen neuen Tag- und Nachtrhythmus einstellen musste, ist das Phänomen längst in allen Bevölkerungskreisen anzutreffen. Mittlerweile weiß man: Licht spielt eine entscheidende Rolle für unsere Fähigkeit, schlafen zu können. Und das heißt natürlich weit mehr, als abends die Rollläden herunterzulassen und die Nachttischlampe auszuschalten. Ob wir gut schlafen, entscheidet sich viele Stunden früher.

Seit etwa zwei Jahrzehnten weiß die Wissenschaft, dass sogenannte retinale Ganglienzellen für die nicht-visuelle Wirkung des Lichtes auf den Menschen wesentlich verantwortlich sind. Sie steuern die Ausschüttung der Hormone Melatonin, Cortisol und Serotonin. Während Cortisol morgens die Leistungsfähigkeit steigert, sorgt Melatonin in den Abendstunden für den gegenteiligen Effekt: es senkt die Aktivität und fördert die Müdigkeit. Der Körper braucht diese Erholungsphasen dringend, denn dann schüttet er Wachstumshormone aus, die beschädigte Zellen reparieren können.
Serotonin schließlich ist für die Leistungsspitzen im Tageszyklus verantwortlich. Es wirkt zudem stimmungsaufhellend und motivierend. Bildet der Körper zu wenig Serotonin, können sogar depressive Erkrankungen die Folge sein. 

Mittagslicht: Die Blauanteile werden bereits leicht reduziert.

Licht ist wesentlich dafür verantwortlich, dass der Körper diese drei Hormone in ausreichendem Maße bildet. Lichtmangel verursacht Melatoninmangel, der nächtliche Schlaflosigkeit und fehlende Leistungsfähigkeit bei Tage zur Folge hat. Gegen Licht-Mangelerscheinungen und für gesundheits- und leistungsfördernde Arbeitsplätze hat Waldmann "Pulse VTL" entwickelt: das Lichtmanagementsystem versorgt im Zusammenspiel mit den angeschlossenen Leuchten Arbeitsplätze im Tagesverlauf mit genau jener Lichtzusammensetzung, die das körperliche Wohlbefinden optimal unterstützt. In den Morgenstunden sorgen Kalttonllicht bis 6500 Kelvin und hohe Beleuchtungsstärke für eine Aktivierung des Körpers und die Bildung des Hormons Cortisol. Gegen Mittag sinken die Blauanteile im Licht leicht. Nachmittags wird bei bereits leicht reduzierter Beleuchtungsstärke kaltes und warmes Licht zunehmend gemischt. Bis abends verringert "Pulse VTL" die Lichtstärke kontinuierlich und sorgt für einen immer wärmeren Lichtton, so dass der Körper beginnen kann, Melatonin auszuschütten.

Am Nachmittag: Kaltes und warmes Licht werden bei hoher Intensität gemischt.

"Pulse VTL" wird im Zusammenspiel mit der LED-Stehleuchte "Lavigo" angeboten, die indirektes Deckenlicht und direkte Arbeitsplatzbeleuchtung miteinander kombiniert. Während das direkte Licht vom Benutzer in seiner Helligkeit einstellbar ist, wird das indirekte Licht für die fest programmierte Tageslichtkurve verwendet. Das System arbeitet dabei autark und kann mit weiteren Lichtmanagementsystemen kombiniert werden – etwa mit "Pulse HMFD", das die Beleuchtung nur bei Anwesenheit von Personen im Raum und abgestimmt auf die Menge an einfallendem Tageslicht hochfährt, oder mit "Pulse Talk", worüber verschiedene Leuchten miteinander kommunizieren, um jederzeit ein angenehmes Raumlicht im Großraumbüro zu gewährleisten. Alternativ kann "Pulse VTL" über die externe Echtzeitsteuerung "Pulse Net" auch im Zusammenspiel mit Pendelleuchten, etwa Waldmann Idoo.pendant oder Waldmann Vivaa, eingesetzt werden.

Abendstimmung: Reduzierte Lichtstärke und ein warmer Lichtton lassen den Körper langsam zur Ruhe kommen.