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von 573 Forward End
Coworking mit Wilkhahn im Modul 57
27. Mai 2013
Weniger repräsentativ als in der Konzernzentrale, aber äußerst flexibel in der Nutzung, der TUI-Coworking-Space Modul 57 in Hannover. Foto: © Wilkhahn

In vielen Großstädten findet man sie: Fabriketagen oder mittlerweile ganze Bürogebäude die extrem flexible Büroflächen anbieten, bei manchen kann man sogar einen Schreibtisch für nur einige Stunden mieten. Coworking bietet die Infrastruktur eines gut ausgestatteten Büros, setzt aber auch auf die temporäre Zusammenarbeit der verschiedenen Nutzer. So können zum Beispiel Architekten und Designer gleich unkompliziert einen Grafiker, Webdesigner oder einen Anwalt finden und mit ihnen projektweise zusammenarbeiten. Coworking kann ideale Bedingungen für Start-Ups bieten, flexible Kreative zusammenbringen aber auch Einzelkämpfern einen festen Arbeitsplatz und eine -struktur geben. Es gibt Coworking Spaces in Szenevierteln wie Berlin Kreuzberg oder in Hamburg St. Pauli mit dem Charme einer Wohngemeinschaft, aber auch international auftretende wie NeueHouse in New York mit Aufnahmestudios und Vorführräumen ausgestattet, sowie geplanten Filialen in Shanghai und Los Angeles.

Aber auch etablierte Firmen nützen die flexiblen, wenig hierarchisch strukturierten Coworking Places. So hat die TUI in Hannover das Modul 57 gegründet. Eine Gewerbehalle wurde umgebaut in einen offenen Bürobereich mit 22 Arbeitsplätzen und einen Multifunktionsbereich. Eine W-Lan-Verbindung und die übliche Sofaecke gibt es natürlich auch, aber bei der Einrichtung griff man lieber auf die exzellent gestalteten und ergonomisch bewährten Bürostuhlklassiker der FS-Linie von Wilkhahn zurück. Außerhalb der Konzernzentrale nutzt TUI die Räume für Projektgruppen jenseits des Tagesgeschäfts.

Begonnen hatte es zwei Jahre zuvor. Strategiesitzungen, die in den herkömmlichen Büroräumen nicht recht vorankamen, wurden in ein Coworking-Space ausgelagert. Außerhalb des Arbeitsalltags und der üblichen Büroräume wurde die Routine überlistet, Hierarchien gelockert, so dass eine Mitarbeiterin diese Phase sogar als „Arbeitsurlaub“ bezeichnete, weil die Arbeit Urlaub von ihrem angestammten Platz mache. Diesen kreativen Schub wollte die TUI nutzen und betreibt seitdem das Modul 57. Projektgruppen des Tourismuskonzerns nutzen die Räume gemeinsam mit externen Mietern, wie etwa foresee™, einem Spin-off des Büromöbelherstellers Wilkhahn, das an der Verknüpfung von virtuellen und realen Arbeitstreffen arbeitet. Die Vielfalt des Coworkings ist anscheinend noch gar nicht ausgereizt.

Die Nutzungen sind nicht ganz so fest gelegt. Der recht rustikale Konferenztisch kann auch mal für ein gemeinsames Essen genutzt werden. Foto: © Wilkhahn
Beim Coworking geht es zwar um die Zusammenarbeit im realen Raum, aber an virtuellen Erweiterungen wird gearbeitet. Foto: © Wilkhahn
Im Modul 57 wird Wert auf professionelles Equipment gelegt dazu gehören falt- und klappbare Tische. Foto: © Wilkhahn
Ganz entspannt mit Hund, es muss ja nicht immer Teamarbeit sein. Coworking-Spaces bieten auch Rückzugsmöglichkeiten und hoffentlich Bürostühle zum Entspannen. Foto: © Wilkhahn
Die technische Infrastruktur zur gemeinsamen Nutzung muss stimmen. Foto: © Wilkhahn
Stationäre Computer oder Telefone sind in Coworking-Spaces eher die Ausnahme – mobil und flexibel bis ins Detail. Foto: © Wilkhahn
Die klapp- und faltbaren Tische sind nicht wirklich als Garderobe gedacht, aber Flexibilität gehört zum Coworking-Space dazu. Foto: © Wilkhahn
Es kann auch schon mal später werden. Kreative Prozesse halten sich nicht an geregelte Arbeitszeiten – Modul 57 am Abend. Foto: © Wilkhahn
Systeme
Wilkhahn: FS 218/81 Bürodrehstuhl @ Stylepark
Wilkhahn
FS 218/81 Bürodrehstuhl
Klaus Franck
Werner Sauer
Wilkhahn: FS 220/9 Bürodrehstuhl @ Stylepark
Wilkhahn
FS 220/9 Bürodrehstuhl
Klaus Franck
Werner Sauer
Wilkhahn: Timetable Shift 614/00 @ Stylepark
Wilkhahn
Timetable Shift 614/00
Andreas Störiko
Wilkhahn: Confair 440/1 Falttisch @ Stylepark
Wilkhahn
Confair 440/1 Falttisch
Andreas Störiko
Wilkhahn: FS 211/8 Bürodrehstuhl @ Stylepark
Wilkhahn
FS 211/8 Bürodrehstuhl
Klaus Franck
Werner Sauer
Wilkhahn: Aline 230/1 Kufenstuhl @ Stylepark
Wilkhahn
Aline 230/1 Kufenstuhl
Andreas Störiko
Wilkhahn: FS 211/1 Bürodrehstuhl hoch @ Stylepark
Wilkhahn
FS 211/1 Bürodrehstuhl hoch
Klaus Franck
Werner Sauer
Wilkhahn: FS 212/5 Freischwinger @ Stylepark
Wilkhahn
FS 212/5 Freischwinger
Klaus Franck
Werner Sauer
Wilkhahn: Timetable 610/7 @ Stylepark
Wilkhahn
Timetable 610/7
Andreas Störiko
Wilkhahn: Ceno 361/5 @ Stylepark
Wilkhahn
Ceno 361/5
Julia Läufer
Marcus Keichel
Wilkhahn: Neos 181/71 Bürodrehstuhl @ Stylepark
Wilkhahn
Neos 181/71 Bürodrehstuhl
Wiege
Wilkhahn: FS Managment 220/92 @ Stylepark
Wilkhahn
FS Managment 220/92
Klaus Franck
Werner Sauer
Wilkhahn: Confair 440/1 Falttisch @ Stylepark
Wilkhahn
Confair 440/1 Falttisch
Andreas Störiko
Architektur › 2013 › Mai
Coworking mit Wilkhahn im Modul 57
27. Mai 2013
In vielen Großstädten findet man sie: Fabriketagen oder mittlerweile ganze Bürogebäude die extrem flexible Büroflächen anbieten, bei manchen kann man sogar einen Schreibtisch für nur einige Stunden mieten. Coworking bietet die Infrastruktur eines gut ausgestatteten Büros, setzt aber auch auf die temporäre Zusammenarbeit der verschiedenen Nutzer. So können zum Beispiel Architekten und Designer gleich unkompliziert einen Grafiker, Webdesigner oder einen Anwalt finden und mit ihnen projektweise zusammenarbeiten. Coworking kann ideale Bedingungen für Start-Ups bieten, flexible Kreative zusammenbringen aber auch Einzelkämpfern einen festen Arbeitsplatz und eine -struktur geben. Es gibt Coworking Spaces in Szenevierteln wie Berlin Kreuzberg oder in Hamburg St. Pauli mit dem Charme einer Wohngemeinschaft, aber auch international auftretende wie NeueHouse in New York mit Aufnahmestudios und Vorführräumen ausgestattet, sowie geplanten Filialen in Shanghai und Los Angeles.

Aber auch etablierte Firmen nützen die flexiblen, wenig hierarchisch strukturierten Coworking Places. So hat die TUI in Hannover das Modul 57 gegründet. Eine Gewerbehalle wurde umgebaut in einen offenen Bürobereich mit 22 Arbeitsplätzen und einen Multifunktionsbereich. Eine W-Lan-Verbindung und die übliche Sofaecke gibt es natürlich auch, aber bei der Einrichtung griff man lieber auf die exzellent gestalteten und ergonomisch bewährten Bürostuhlklassiker der FS-Linie von Wilkhahn zurück. Außerhalb der Konzernzentrale nutzt TUI die Räume für Projektgruppen jenseits des Tagesgeschäfts.

Begonnen hatte es zwei Jahre zuvor. Strategiesitzungen, die in den herkömmlichen Büroräumen nicht recht vorankamen, wurden in ein Coworking-Space ausgelagert. Außerhalb des Arbeitsalltags und der üblichen Büroräume wurde die Routine überlistet, Hierarchien gelockert, so dass eine Mitarbeiterin diese Phase sogar als „Arbeitsurlaub“ bezeichnete, weil die Arbeit Urlaub von ihrem angestammten Platz mache. Diesen kreativen Schub wollte die TUI nutzen und betreibt seitdem das Modul 57. Projektgruppen des Tourismuskonzerns nutzen die Räume gemeinsam mit externen Mietern, wie etwa foresee™, einem Spin-off des Büromöbelherstellers Wilkhahn, das an der Verknüpfung von virtuellen und realen Arbeitstreffen arbeitet. Die Vielfalt des Coworkings ist anscheinend noch gar nicht ausgereizt.