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Das flexible Kontor
30. September 2013
Die Stauraummöbel sind eine Sonderanfertigung der Serie ACTA.PLUS. Foto: © BP

Im Sommer dieses Jahres bezog die BP ihre Unternehmenszentrale im Sumatrakontor in der Hamburger HafenCity. Das spektakuläre, farbige Gebäude wurde von dem holländischen Architekturbüro Erick van Egeraat entworfen. Der Bau gehört zu dem sogenannten Überseequartier, das zum Zentrum des neu entwickelten HafenCity Areals werden soll. Aber bevor BP hier auf drei Etagen und rund 4000 Quadratmetern einzog, gab es eine lange vorbereitende Planung. Schließlich wurden nicht nur neue Räume gesucht auch die Bürostruktur sollte überdacht werden. Mit dem NET.WORK.PLACE Konzept von König + Neurath wurden die neuen Büroetagen flexibler und kommunikativer gestaltet. Die so genannten Mittelzonen zwischen den eher traditionellen Computerarbeitsplätzen erhielten Sitzlandschaften, die man früher nicht in einem Büro vermutet hätte, Kommunikation jedoch – geplant oder informell – gehört auch zum Geschäft.

So wurde zuerst ein Spezialist für Flächen- und Umzugsmanagement, Innenarchitektur und Bürokonzeption gesucht. Die Hamburger Firma vonhaveprojekt GmbH wurde daraufhin mit der Suche nach einer Immobilie und der Entwicklung eines Bürokonzeptes beauftragt. Dabei mussten die Vorgaben des Unternehmens, aber auch die Wünsche der Belegschaft berücksichtigt werden. Ziel war eine effektive Nutzung der Büroflächen und eine hohe Attraktivität der Arbeitsplätze. Für die Umsetzung der abgestimmten, flexiblen Raumkonzeption wurde anschließend die Einrichtung ausgeschrieben. König + Neurath als Komplettanbieter mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhielt den Zuschlag.

Heute sind die 270 Arbeitsplätze auf vier verschiedene Zonen verteilt. Die unterschiedlichen „Territorien“ des flexiblen Büros stehen für Kommunikation, Arbeit, Rückzug und Konzentration. In dem hellen, freundlich gestalteten Arbeitsbereich wurden für die regulären Büroplätze KiNETA-Drehstühle mit Gewichtsautomatik und höhenverstellbare TALO.S Arbeitstische ausgewählt. Hierbei stand die gesunde Ergonomie der König + Neurath Produkte im Vordergrund,- die Mitarbeiter sollen sich schließlich wohl fühlen an ihrem Arbeitsplatz. Aber auch im Bereich „Arbeit“ stehen Sofas aus der NET.WORK.PLACE Serie, um eine schnelle Besprechung zwischendurch zu ermöglichen. Konferenz- und Rückzugsbereiche sind im Sumatrakontor separate kleine Räume, die ein ruhiges und ungestörtes Arbeiten, aber auch diskrete Verhandelungen ermöglichen. Lounges und Meetingpoints stehen für das „Territorium“ Kommunikation,- sie wurden ebenfalls mit den Sitzmöbeln aus der Kollektion von König + Neurath eingerichtet. Das Mittelzonenkonzept NET.WORK.PLACE bietet die für einen Büromöbelanbieter ungewöhnlichen Loungemöbel für informelle Besprechungen in den charakteristischen, quadratischen Modulen, frei kombinierbar und mit kräftigen Farbakzenten an. Dabei ermöglicht das modulare System schnelle Anpassungen an veränderte Anforderungen und Abläufe.

Für den Bereich Arbeit wurde für die geplanten Doppelplätze auf Sonderwünsche des Kunden eingegangen und die ACTA.PLUS-Elemente für die doppelseitige Nutzung maßgeschneidert geliefert. Die verwendeten Stauraumelemente, die mit ihren Akustikfronten und seitlichen Anstellwänden den Schallpegel reduzieren, erhielten zusätzlich kupferfarbene Abdeckplatten. Und für das Lichtkonzept wurden Leuchten in die Stauraumelemente integriert, um Stolperfallen zu vermeiden. Dank umfangreicher Vorplanung konnten König + Neurath so etwas Gegensätzliches, wie „kundenindividuelle Massenproduktion“ verwirklichen.


Auch die kupferfarbene Abdeckung gehört zur Sonderausstattung,- die Schall absorbierenden Fronten sind jedoch Standard bei König + Neurath. Foto: © BP
Die Sofas überraschen in der Kollektion eines Büromöbelherstellers, aber Kommunikation gehört auch zum Arbeitsprozess: NET.WORK.PLACE von König + Neurath. Foto: © BP
Für die informellen Gespräche sind die Lounges bestens geeignet. Foto: © BP
Einer von elf Besprechungsräumen mit den Freischwingern OKAY.II und dem höhenverstellbaren Tischsystem TALO.S von König + Neurath. Foto: © BP
Von den vier „Territorien“ in den BP-Etagen ist der Bereich Kommunikation sicher der attraktivste. Foto: © BP
Das Sumatrakontor, entworfen von Erick van Egeraat, ist seit diesem Sommer Sitz der BP in Hamburg. Foto: © BP
Systeme
König + Neurath: NET.WORK.PLACE @ Stylepark
König + Neurath
NET.WORK.PLACE
König + Neurath: TALO.S @ Stylepark
König + Neurath
TALO.S
König + Neurath: PLENUM.K Konferenz @ Stylepark
König + Neurath
PLENUM.K Konferenz
König + Neurath: PUBLICA Konferenzstuhl @ Stylepark
König + Neurath
PUBLICA Konferenzstuhl
König + Neurath: PUBLICA Loungesessel @ Stylepark
König + Neurath
PUBLICA Loungesessel
König + Neurath: OKAY .II Freischwinger @ Stylepark
König + Neurath
OKAY .II Freischwinger
König + Neurath: KiNETA Drehstuhl @ Stylepark
König + Neurath
KiNETA Drehstuhl
König + Neurath: OKAY .II Drehstuhl @ Stylepark
König + Neurath
OKAY .II Drehstuhl
König + Neurath: TEAM.WORK.SPACE @ Stylepark
König + Neurath
TEAM.WORK.SPACE
Michael Schmidt
König + Neurath: HORIZONTE HRW @ Stylepark
König + Neurath
HORIZONTE HRW
König + Neurath: ACTA.FERRO @ Stylepark
König + Neurath
ACTA.FERRO
Architektur › 2013 › September
Das flexible Kontor
30. September 2013
Im Sommer dieses Jahres bezog die BP ihre Unternehmenszentrale im Sumatrakontor in der Hamburger HafenCity. Das spektakuläre, farbige Gebäude wurde von dem holländischen Architekturbüro Erick van Egeraat entworfen. Der Bau gehört zu dem sogenannten Überseequartier, das zum Zentrum des neu entwickelten HafenCity Areals werden soll. Aber bevor BP hier auf drei Etagen und rund 4000 Quadratmetern einzog, gab es eine lange vorbereitende Planung. Schließlich wurden nicht nur neue Räume gesucht auch die Bürostruktur sollte überdacht werden. Mit dem NET.WORK.PLACE Konzept von König + Neurath wurden die neuen Büroetagen flexibler und kommunikativer gestaltet. Die so genannten Mittelzonen zwischen den eher traditionellen Computerarbeitsplätzen erhielten Sitzlandschaften, die man früher nicht in einem Büro vermutet hätte, Kommunikation jedoch – geplant oder informell – gehört auch zum Geschäft.

So wurde zuerst ein Spezialist für Flächen- und Umzugsmanagement, Innenarchitektur und Bürokonzeption gesucht. Die Hamburger Firma vonhaveprojekt GmbH wurde daraufhin mit der Suche nach einer Immobilie und der Entwicklung eines Bürokonzeptes beauftragt. Dabei mussten die Vorgaben des Unternehmens, aber auch die Wünsche der Belegschaft berücksichtigt werden. Ziel war eine effektive Nutzung der Büroflächen und eine hohe Attraktivität der Arbeitsplätze. Für die Umsetzung der abgestimmten, flexiblen Raumkonzeption wurde anschließend die Einrichtung ausgeschrieben. König + Neurath als Komplettanbieter mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhielt den Zuschlag.

Heute sind die 270 Arbeitsplätze auf vier verschiedene Zonen verteilt. Die unterschiedlichen „Territorien“ des flexiblen Büros stehen für Kommunikation, Arbeit, Rückzug und Konzentration. In dem hellen, freundlich gestalteten Arbeitsbereich wurden für die regulären Büroplätze KiNETA-Drehstühle mit Gewichtsautomatik und höhenverstellbare TALO.S Arbeitstische ausgewählt. Hierbei stand die gesunde Ergonomie der König + Neurath Produkte im Vordergrund,- die Mitarbeiter sollen sich schließlich wohl fühlen an ihrem Arbeitsplatz. Aber auch im Bereich „Arbeit“ stehen Sofas aus der NET.WORK.PLACE Serie, um eine schnelle Besprechung zwischendurch zu ermöglichen. Konferenz- und Rückzugsbereiche sind im Sumatrakontor separate kleine Räume, die ein ruhiges und ungestörtes Arbeiten, aber auch diskrete Verhandelungen ermöglichen. Lounges und Meetingpoints stehen für das „Territorium“ Kommunikation,- sie wurden ebenfalls mit den Sitzmöbeln aus der Kollektion von König + Neurath eingerichtet. Das Mittelzonenkonzept NET.WORK.PLACE bietet die für einen Büromöbelanbieter ungewöhnlichen Loungemöbel für informelle Besprechungen in den charakteristischen, quadratischen Modulen, frei kombinierbar und mit kräftigen Farbakzenten an. Dabei ermöglicht das modulare System schnelle Anpassungen an veränderte Anforderungen und Abläufe.

Für den Bereich Arbeit wurde für die geplanten Doppelplätze auf Sonderwünsche des Kunden eingegangen und die ACTA.PLUS-Elemente für die doppelseitige Nutzung maßgeschneidert geliefert. Die verwendeten Stauraumelemente, die mit ihren Akustikfronten und seitlichen Anstellwänden den Schallpegel reduzieren, erhielten zusätzlich kupferfarbene Abdeckplatten. Und für das Lichtkonzept wurden Leuchten in die Stauraumelemente integriert, um Stolperfallen zu vermeiden. Dank umfangreicher Vorplanung konnten König + Neurath so etwas Gegensätzliches, wie „kundenindividuelle Massenproduktion“ verwirklichen.