Progressive Maßnahmen
Im Jahr 1949 stellte Bolon sein erstes Produkt vor: ein Flickenteppich aus Textilabfällen. Die Verwertung von Materialien gehörte von Beginn an zum Selbstverständnis des schwedischen Familienunternehmens. Heute entwirft Bolon seine gewebten Designböden mit internationalen Kreativen wie Patricia Urquiola oder Jean Nouvel. Das Werk in Ulricehamn wird bereits ausschließlich mit vom Hersteller angegebenen Energiequellen betrieben. Ebenso gibt es eine hauseigene Verarbeitungsanlage und ein flächendeckendes Angebot von Rücknahmeprogrammen für die KundInnen ist bereits in Planung. Der eigens produzierte Weichmacher basiert zudem vollständig auf pflanzlichen Rohstoffen.
"Bei unserem Klimaschutz geht es um die gesamte Wertschöpfungskette", so Hakan Nordin bei Bolon. Als Mitbegründer von Greenpeace Schweden engagiert sich der Biochemiker bereits seit 40 Jahren in dieser Rolle. "Es ist unsere Verpflichtung, ein fortschrittliches Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel zu sein und mehr zirkuläre Produkte zu schaffen", sagt er. Das Material Vinyl eignet sich für die Produktion, da nur wenig Material und Energie pro Quadratmeter verbraucht wird. Zudem sind die Böden lange nutzbar.
„Bei unserem Klimaschutz geht es um die gesamte Wertschöpfungskette“
Welche Farben oder welches Design die KundInnen für ihre Böden auswählen, macht dabei keinen Unterschied. Darüber hinaus konnte für die Produktion der Akustikböden die Verwendung von Post-Consumer-Abfällen eingeführt werden. Insgesamt zwölf Prozent des Produkts stammt aus gebrauchten PET-Flaschen. "Für mich ist Kunststoff bei verantwortungsvoller Nutzung ein Teil der Lösung für weniger Klimabelastung", so Nordin. "Angetrieben von dem Innovationsgeist, dem Können und der schieren positiven Einstellung, die Bolon prägen, bin ich gelassen optimistisch, dass wir unser Versprechen halten werden", so Marie Eklund, Geschäftsführerin von Bolon.














