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Die Installation von Jung greift zum 50jährigen Jubiläum des Flächenschalters LS 990 alle wesentlichen Aspekte dessen auf: Geometrie, Berührung, Bewegung, Licht und Klang.
Die Installation von Jung greift zum 50jährigen Jubiläum des Flächenschalters LS 990 alle wesentlichen Aspekte dessen auf: Geometrie, Berührung, Bewegung, Licht und Klang.
Foto: Henrik Schipper © Jung.de
Die Installation von Jung greift zum 50jährigen Jubiläum des Flächenschalters LS 990 alle wesentlichen Aspekte dessen auf: Geometrie, Berührung, Bewegung, Licht und Klang.

STYLEPARK SELECTED IMM COLOGNE 2018 AT MAKK
Ein Klassiker wird 50

In der Ausstellung "Stylepark Selected" im Museum für Angewandte Kunst Köln feiert Jung mit einer ganz besonderen Installation den LS 990.
von Anna Moldenhauer | 19.01.2018

"Play to the gallery" heißt die Installation von Jung, die noch bis zum 21. Januar 2018 parallel zur imm cologne im Museum für Angewandte Kunst Köln gezeigt wird. Zum 50jährigen Jubiläum des Flächenschalters LS 990 greift sie alle wesentlichen Aspekte dessen auf: Seine geometrische Form, die Berührung durch den Menschen, die Bewegung und damit ausgelöste Reaktion in Form von Licht und Klang im Raum. Entwickelt haben die Installation in Zusammenarbeit mit Jung vier Master-Studentinnen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur: Sarah Gmelin, Marielle Kanne, Mona Makebrandt und Marisa Spieker. 

"Play to the gallery" heißt die Installation von Jung, die noch bis zum 21. Januar 2018 parallel zu imm cologne im Museum für Angewandte Kunst Köln gezeigt wird.
"Play to the gallery" heißt die Installation von Jung, die noch bis zum 21. Januar 2018 parallel zu imm cologne im Museum für Angewandte Kunst Köln gezeigt wird.
Foto: Henrik Schipper © Jung.de
"Play to the gallery" heißt die Installation von Jung, die noch bis zum 21. Januar 2018 parallel zu imm cologne im Museum für Angewandte Kunst Köln gezeigt wird.

Folge dem Licht

Die interaktiven Elemente übersetzen das System des Smart Homes in seinen Grundzügen: Wer den zentral positionierten Schalter betätigt, wird aufgefordert einem Lichtband zu folgen. Die Bewegung des Besuchers löst die Funktion einer Kamera sowie eine Klangfolge aus. Als letzten Schritt kann das in Langzeitbelichtung aufgenommene Foto, welches die Aktivität aus der Vogelperspektive dokumentiert, via Mail versendet werden. Für die Tonkulisse haben die Studenten und Jung mit dem französischen Klangkünstler Stéphane Clor zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist eine harmonische Folge von Geräuschen und Klängen, die den spielerischen Charakter der Installation unterstreicht. Kräftiges Orange und Azurblau verweisen zudem auf die große Farbauswahl des Schalterklassikers, die von den Klaviaturen Le Corbusiers inspiriert ist.

Für die Studierenden bot das gemeinsame Projekt mit Jung die Möglichkeit, Erfahrungen über die Arbeitsschritte zu sammeln und sich den Herausforderungen zu stellen, die ein Konzept in der Realisierung mit sich bringen kann. Für den Hersteller für Elektro-Installationstechnik und Gebäude-Systemtechnik ist es nicht das erste Projekt mit Studenten – "Wir sind immer offen für Kooperationen mit Hochschulen, denn das sind die Architekten von morgen", so Nicole Heptner von Jung. Zum kommenden Salone del Mobile in Mailand wird die Installation dann um weitere interaktive Elemente erweitert: Spielgeräte wie eine Schaukel, eine Wippe und ein Drehkarussell sollen anhand ihrer Form und Funktion die Vielfalt der Schalterserie übersetzen. "Play to the gallery" lädt dann vom 17. bis 22. April 2018 im Showroom von Jung in der Via Statuto 16, Brera zum interaktiven Erleben ein.

Die interaktiven Elemente übersetzen das System des Smart Homes in seinen Grundzügen: Wer den Schalter LS990 betätigt, wird aufgefordert einem Lichtband zu folgen.
Die interaktiven Elemente übersetzen das System des Smart Homes in seinen Grundzügen: Wer den Schalter LS990 betätigt, wird aufgefordert einem Lichtband zu folgen.
Foto: Henrik Schipper © Jung.de
Die interaktiven Elemente übersetzen das System des Smart Homes in seinen Grundzügen: Wer den Schalter LS990 betätigt, wird aufgefordert einem Lichtband zu folgen.
Entwickelt haben die Installation in Zusammenarbeit mit Jung vier Master-Studentinnen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur: Sarah Gmelin, Marielle Kanne, Mona Makebrandt und Marisa Spieker.
Entwickelt haben die Installation in Zusammenarbeit mit Jung vier Master-Studentinnen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur: Sarah Gmelin, Marielle Kanne, Mona Makebrandt und Marisa Spieker.
Foto: Henrik Schipper © Jung.de
Entwickelt haben die Installation in Zusammenarbeit mit Jung vier Master-Studentinnen der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur: Sarah Gmelin, Marielle Kanne, Mona Makebrandt und Marisa Spieker.
Die Bewegung des Besuchers löst die Kamerafunktion und eine Klangfolge aus - das in Langzeitbelichtung aufgenommene Foto dokumentiert die Aktivität aus der Vogelperspektive.
Die Bewegung des Besuchers löst die Kamerafunktion und eine Klangfolge aus - das in Langzeitbelichtung aufgenommene Foto dokumentiert die Aktivität aus der Vogelperspektive.
Foto: "play to the gallery" © Jung.de
Die Bewegung des Besuchers löst die Kamerafunktion und eine Klangfolge aus - das in Langzeitbelichtung aufgenommene Foto dokumentiert die Aktivität aus der Vogelperspektive.