Neues Gleichgewicht
Der Name "Axia" verweist auf das altgriechische Wort für Achse und Wert – ein Hinweis auf das konzeptionelle Zentrum der Leuchte. Eine zentrale, verjüngte Achse führt die positiven und negativen Pole, hält die Komposition im Gleichgewicht und bildet den Ausgangspunkt für filigrane Arme, die das Licht weich und diffus in den Raum tragen. Die Technologie wird unsichtbar, die Funktion wandelt sich zu einem dekorativen Stilelement wie zu einem integralen Bestandteil der Form. "Wenn das Licht nicht mehr durch ein Kabel, sondern durch die Struktur selbst geleitet wird, verändert sich die Natur der Leuchte. So entsteht ein elektrisierendes und flexibles System, in dem die Energie wie ein unsichtbarer Lymphfluss durch den Leuchtenkörper zirkuliert", so die Architektur- und Designschaffenden Vittorio Venezia und Carolina Martinelli. Die Lichtwirkung bleibt dabei bewusst zurückhaltend und ist dennoch intensiv: Sie umhüllt Räume mit einem diffusem Effekt, anstatt sie aktiv auszuleuchten und bietet dabei mehr als 3500 Lumen: Mit dieser sanften Stärke hebt "Axia" von Lodes das Zentrum des Raumes optimal hervor, wie für Wohnbereiche, Foyers und Lounge-Situationen.
"Axia" wird in glänzendem Bronze oder schwarzem Chrom gefertigt. Beide Ausführungen entstehen mittels PVD-Beschichtung, die nicht nur die Oberfläche des Edelstahls verändert, sondern auch die Übertragung der elektrischen Polaritäten ermöglicht. Das Material wirkt somit nicht appliziert, sondern aus sich selbst heraus gefärbt, was diesem eine subtile Tiefe verleiht. Auch konstruktiv folgt das Design der Leuchte einer klaren Logik: Sie kann kompakt verpackt werden und entfaltet ihre endgültige Form mit einem Durchmesser von rund 80 Zentimeter erst beim Aufbau – ein Moment, der die NutzerInnen in die Entstehung einbindet und den Leuchtenkörper trotz technischer Präzision nahbar wirken lässt.
Für Lodes bedeutet die Kreation von 'Axia' zugleich eine Weiterentwicklung des eigenen Gestaltungsverständnisses: "'Axia' ist für uns ein wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Ästhetik, Technologie und Lichtqualität. Es handelt sich um ein Projekt, das die Richtung, in die wir uns bewegen, klar zum Ausdruck bringt: Objekte zu kreieren, die eine zeitgemäße und unverwechselbare Botschaft vermitteln.", so Managing Director Massimiliano Tosetto. Carolina Martinelli und Vittorio Venezia haben so für Lodes konzeptionelle Klarheit, technische Reduktion und eine stimmungsvolle Beleuchtung zu einer Leuchte kombiniert, die als stilvoller Blickfang großzügige Räume bereichert, ohne sie zu dominieren.







