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NOVELTY STORY
Hand in Hand

Kressel und Schelle haben für Müller Möbelfabrikation mit dem "PS 20" einen Tisch entworfen, der filigran wie funktional ist und als Sekretär wie Schminktisch eine gute Figur macht.
21.12.2020

Wandelbar bleiben, das sollte ein Möbel idealerweise. Ein Tisch mit Stauraum für die kleinen Dinge des Alltags, der als Sekretär wie Schminktisch dienen kann, ohne dass ihm in Design und Ausstattung von Vornherein eine Aufgabe zugewiesen wurde. Kressel und Schelle haben so für Müller Möbelfabrikation den "PS 20" entworfen: Ein geradlinig geformter, offener Korpus aus Metall hält die Arbeitsfläche aus Linoleum oder Kristallglas. Die Stromversorgung bietet eine 3-fach Steckdose inklusive zweier USB-Anschlüsse, die in einer verdeckten Box am Kopf des Tisches ihren Platz hat. Entsprechend angenehm ist die Kabelführung, sei es das Ladekabel für den Laptop oder den Lockenwickler. Zwei tiefe Schubfächer schaffen zudem überraschend viel Stauraum für alle Utensilien, die man gerne schnell zur Hand hat. In der Version als Beautymöbel ist zudem ein formal passender Schminkspiegel mit Metalleinfassung vorgesehen.

"Der PS 20 ist ein Möbel, das sich unterordnet und in seiner Funktion nicht zu bestimmend ist", sagt Jonas Kressel. Mit seidenmatt lackiertem Gestell passt der Tisch so in jeden Wohnraum, vom Arbeitszimmer bis zum Schlafzimmer. Mit etwa einem Meter Breite und 75 Zentimetern Höhe sind die Abmessungen selbst kompakt genug, um den Nutzern auch in kleinen oder schmalen Räumen wie dem Flur oder einer Arbeitsecke hilfreich zur Seite zu stehen. Dank der klaren Form ist eine große Bandbreite individueller Ausführungen möglich: Das Gestell kann in jeder RAL-Farbe lackiert werden, die das Herz begehrt. In der Kombination aus Farbgebung und Materialmix, wie dem haptisch warmen Linoleum und dem kalten Metall, lassen sich markante Kontraste ebenso schaffen wie harmonische Übergänge.

Die elegante, flüssig wirkende Form des Tisches war in der Entwicklung eine Herausforderung für die Designer: "So zart wie möglich, so steif wie nötig" sollte das Gestell werden, sagt Jonas Kressel. Um den Tisch umfänglich belasten zu können, ist trotz filigraner Linien eine größtmögliche Stabilität gefragt. Das ist ihnen gelungen – wie die Herausforderung, für die seit 2015 wachsende PS-Serie gemeinsam mit Müller Möbelfabrikation in Material und Form eine neue Ausrichtung zu finden. "Die Zusammenarbeit macht einfach Spaß, weil ein offener Austausch stattfindet und alles Hand in Hand läuft", so Kressel. (am)